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Bodenschutz wird globales Ziel. Welches Recht schützt wirksam?
Fruchtbare Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie zu erhalten, soll unter dem Schlagwort „Land Degradation Neutral World“ eines der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden. Wie es international umgesetzt werden könnte, war Thema eines UBA-Rechtsgutachtens.
10 Jahre in Dessau: UBA lud zum Tag der offenen Tür
Im Jahr 2005 verlegte das UBA seinen Hauptsitz von Berlin nach Dessau. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums kamen hunderte Interessierte am 16. Juni 2015 zum Tag der offenen Tür.
Oberflächennahe Geothermie: Welche Auswirkungen hat sie?
Die Erdwärmenutzung spielt heute eine zunehmend wichtige Rolle als regenerative Energiequelle. Die Nutzung oberflächennaher Geothermie für Heiz- und Kühlzwecke verursacht dabei Temperaturveränderungen in einem sonst thermisch stabilen Lebensraum, dem Ökosystem Grundwasser. Sie führt lokal zu langfristigen Änderungen im unterirdischen Temperaturhaushalt.
POP-Schadstoffe aus dem Kreislauf nehmen: Grenzwerte-Vorschlag
Abfälle sollen recycelt werden. Das ist ein Gebot des Umweltschutzes. Kontraproduktiv wird es jedoch, wenn Schadstoffe aus belasteten Abfällen im Recycling-Produkt erneut in den Umlauf geraten. Ein UBA-Gutachten untersuchte, wie dies für fünf persistente organische Schadstoffe (kurz POP für „persistent organic pollutants“) vermieden werden kann.
Kommunale Verkehrsmaßnahmen evaluieren: Neues Handbuch
Was bringt eigentlich die Einführung eines Fahrradverleihsystems? Wie viele neue Fahrgäste für den öffentlichen Verkehr werden durch eine Marketingkampagne gewonnen? Ein neues Handbuch liefert das nötige Wissen, um die Wirkungen kommunaler Maßnahmen im Verkehr zu evaluieren.
Immer mehr Verpackungsmüll
Der Verbrauch von Verpackungen ist in Deutschland so hoch wie nie zuvor.
Mist statt Mineraldünger: Phosphor-Ressourcen schonen
Phosphor ist lebenswichtiger Nährstoff für das Pflanzenwachstum. 110.000 Tonnen Mineraldünger-Phosphor aus Rohphosphaten werden in Deutschland jährlich ausgebracht, vor allem auf Äckern. Ein Umsteuern ist unausweichlich, so die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU). Denn die abbauwürdigen Phosphatreserven gehen in etwa 50 bis 200 Jahren zur Neige.
Neues Messstationsgebäude in Zingst eingeweiht
An sieben Messstationen in Deutschland misst das UBA fernab von Städten und Industrie die Hintergrundbelastung der Luft mit Schadstoffen, die sich grenzüberschreitend und global ausbreiten. An der Messstation in Zingst an der Ostseeküste wurde dafür Ende Juni 2015 ein neues Stationsgebäude in Betrieb genommen.
Cyclische Siloxane sollen aus Kosmetik raus
Großbritannien schlägt der EU eine Verwendungsbeschränkung für zwei in der Kosmetikanwendung sehr verbreitete Inhaltsstoffe vor. Es handelt sich um die cyclischen Siloxane D4 und D5. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat zur öffentlichen Kommentierung des Beschränkungsvorschlages aufgerufen.
Kreosot-haltige Holzschutzmittel: alternativlos?
Das aus Kohlenteer gewonnene Kreosot ist für Umwelt und Gesundheit problematisch. Seine Bestandteile reichern sich in der Umwelt an, sind sehr schwer abbaubar, giftig oder sogar krebserzeugend. EU-Mitgliedsstaaten dürfen Kreosot-haltige Biozid-Produkte deshalb nur für Anwendungen zulassen, für die sie keine geeigneten Alternativen sehen. Welche Anwendungen das sind, klärte ein UBA-Gutachten.
5. Runder Tisch Supermarktkälte mit Schwerpunkt kleine Märkte
Neue Vorschriften für Kältemittel machen zukunftsfähige Lösungen erforderlich – auch für Kälteanlagen kleiner Leistung zur Kühlung von Lebensmitteln zum Verkauf. Zum Beispiel in Tankstellen, Fleischereien, Nachtshops oder kleinen Supermärkten. Um darüber zu informieren und zu diskutieren, lädt das UBA am 9. September 2015 Betreiber und Hersteller solcher Anlagen sowie Genehmigungsbehörden ein.
Analyseverfahren für Schadstoffe überprüft
Für die Bestimmung umweltrelevanter Schadstoffe in Klärschlamm, behandeltem Bioabfall und Boden stehen ab sofort Analyseverfahren zur Verfügung, deren Zuverlässigkeit überprüft und festgestellt wurde. Das UBA hatte die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) mit dieser Validierung beauftragt.