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Ostseeanrainer führen Buch über Nährstoffeinträge ins Meer
Die Ostsee, wertvoller und zentraler Teil unseres Naturerbes, ist durch Nährstoffeinträge durch die Landwirtschaft gefährdet. Ein durch das Umweltbundesamt geförderte Gutachten untersucht den aktuellen Stand zur Einführung der Nährstoffbuchführung als Voraussetzung der guten landwirtschaftlichen Praxis.
GPP-Award 2016: Auszeichnung vorbildhafter Beschaffungsprojekte
Öffentliche Verwaltungen in Städten und Gemeinden sind Großverbraucher von Waren und Dienstleistungen. Mit ihrer hohen Kaufkraft können sie einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Konsum leisten. 2016 wird erstmalig der GPP-Award (Green Public Procurement-Award) für umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen verliehen.
Ressourcenschutz ist mehr als Rohstoffeffizienz
Vor dem Hintergrund des diesjährigen „Earth Overshoot Day“ am 13. August veröffentlichte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) die Broschüre „Ressourcenschutz ist mehr als Rohstoffeffizienz“, die im Rahmen der Verbändeförderung entstanden ist.
Junge Erwachsene haben immer weniger Quecksilber im Körper
In Deutschland ist seit 1995 ein deutlicher Rückgang der Quecksilberbelastung bei jungen Erwachsenen zu beobachten. Ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt zeigt allerdings auch, dass die Quecksilberbelastung bei jungen Erwachsenen in Ostdeutschland um etwa 40 Prozent höher ist, als bei ihren Altersgenossen in Westdeutschland.
Wie Kommunen Flächenmanagement und -recycling bündeln können
Mit Innenentwicklung und Flächenrecycling lassen sich die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen begrenzen und die Zersiedelung von Landschaft und Natur stoppen. Der Ratgeber enthält Anregungen, wie Prozesse und behördlicher Verwaltungsablauf beim kommunalen Flächenmanagement optimal darauf ausgerichtet werden können. Eine Checkliste soll helfen, spezifische Ansätze dafür besser zu erkennen.
Wie kann der Verlust an Boden global erfasst werden?
Bodendegradation, also die Verschlechterung des Bodens bis hin zu völligem Verlust seiner Funktionsfähigkeit, kann beispielsweise durch eine nicht standortgerechte landwirtschaftliche Nutzung eintreten. Sie gefährdet auf globaler wie auch nationaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung. Welche Möglichkeiten bestehen, die globale Bodendegradation zu erfassen, hat ein UBA-Gutachten untersucht.
Umweltgerechte Entsorgung von Elektroschrott wird einfacher
Am 24. Oktober 2015 trat das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft. Neben den Kommunen nimmt ab sofort auch der Handel alte Geräte zurück – kostenlos. Ziel ist es unter anderem, mehr Elektroaltgeräte fachgerecht zu sammeln. Diese Geräte können ab jetzt auch in vielen Fachgeschäften und über den Versand abgegeben werden.
Von der Nische in den Mainstream
Gute Beispiele nachhaltigen Handelns zeigen, dass Nachhaltigkeit funktioniert, ohne auf bessere Rahmenbedingungen zu warten und trotz aller Zwänge des Alltags möglich ist. Doch wie können gute Beispiele zum Mainstream gemacht werden und wie kann (Umwelt-) Politik dies unterstützen? Im Rahmen einer Konzeptstudie wurde dieses Forschungsfeld systematisch für die Ressortforschung erschlossen.
Klassierungen krebserzeugender Stoffen nach Nr. 5.2.7.1.1 TA Luft
Für die Aktualisierung der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) vom 24. Juli 2002 hat das Umweltbundesamt ein Gutachten machen lassen.
Neues Lüftungskonzept gegen Ammoniak aus Mastställen
Ammoniak-Emissionen aus Ställen der Intensivtierhaltung sind ein großes Umweltproblem. Böden und Gewässer etwa versauern oder werden überdüngt. Dass sich ein Großteil des Ammoniaks effektiv und mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand abscheiden lässt, zeigt ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Die Gülleflut muss umweltgerechter verteilt werden!
Gülleüberschüsse aufgrund großer Tierbestände verursachen in einigen Regionen zunehmend Umweltprobleme. Dem gegenüber stehen Ackerbauregionen, in denen dieser Wirtschaftsdünger kaum anfällt und die deshalb mit mineralischen Düngern gedüngt werden. Aufbereitung und Transport der Gülle in Nährstoffmangel-Regionen könnte zur besseren Verteilung der Gülle und zum Recycling der Nährstoffe beitragen.
Neun Auszeichnungen für Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz
Neun Städte, Gemeinden und Landkreise sind am 1. Oktober 2015 im Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz" für ihre vorbildlichen Projekte ausgezeichnet worden. Die Preisträger haben sich gegen insgesamt 119 Bewerbungen aus ganz Deutschland durchgesetzt.