Freiwillige CO2-Kompensation: Was passiert in Europa?

Windkraftanlagen in einer hügeligen Landschaftzum Vergrößern anklicken
Freiwillige Kompensationszahlungen fördern Windkraftprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern.
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Ob Privatpersonen oder Firmen: Das Kompensieren von Treibhausgasemissionen, etwa von Flügen oder dem Warenversand, nimmt zu. Um sich über Ländergrenzen hinweg dazu auszutauschen, veranstaltete die Deutsche Emissionshandelsstelle im UBA im Juni 2015 einen Workshop. Die Präsentationen stehen jetzt zum Nachlesen bereit.

Auf dem internationalen Workshop „Domestic Carbon Initiatives in Europe – Experiences and Opportunities” trafen sich 76 Personen von nationalen Initiativen zum Austausch über Aktivitäten zur freiwilligen Kompensation. Dabei wurden Maßnahmen aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Spanien, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, aber auch aus den USA vorgestellt. Wie kann bei Kompensationsprojekten ein ökologischer Zusatznutzen über die Treibhausgasminderung hinaus sichergestellt werden? Wie könnten neue Formen flexibler Klimaschutzmechanismen aussehen? Solche Fragen wurden engagiert in Workshops diskutiert. Der gerade begonnene Dialog soll fortgeführt werden.