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Grenzüberschreitend gegen Hochwasser

Luftbild: eine Landschaft mit einer Siedlung ist großflächig überschwemmt
Wird staatenübergreifend zusammengearbeitet, lassen sich Schäden durch Hochwasser besser begrenzen.
Quelle: Martina Topf – Fotolia.com

Hochwasser kennen keine Grenzen. Verschiedene Anrainerstaaten von Flüssen sollten auf nationaler und regionaler Ebene zusammenarbeiten. Auf einem vom UBA mit organisierten internationalen Workshop dieses Jahr in Genf tauschten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Staaten ihre Erfahrungen aus. Ein Bericht fasst Beispiele der Kooperation und Empfehlungen für die Praxis zusammen.

Wesentlich ist beispielsweise der gemeinsame Datenaustausch. So lassen sich Hochwasserereignisse besser vorhersagen. Durch die Kooperation von Staaten im Flusseinzugsgebiet können Maßnahmen, wie die Schaffung von Retentionsflächen oder der Bau von Deichen so gestaltet werden, dass es keine negativen Auswirkungen auf weiter flussabwärts liegende Städte und Gemeinden gibt. Im Idealfall führt das gemeinsame Hochwasserrisikomanagement zu einer weitergehenden grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft.

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