Ist die Feinstaubbelastung in den letzten Jahren größer oder geringer geworden?
Einhergehend mit großräumigen Minderungen der Feinstaub-Emissionen zeigt die Feinstaubbelastung seit 1990 eine deutlich Abnahme. Erstmalig seit Inkrafttreten des Feinstaubgrenzwertes (PM10) für das Tagesmittel im Jahre 2005 wurde dieser im Jahr 2019 an keiner deutschen Messstation mehr überschritten, d. h. keine der rund 380 Stationen registrierte PM10-Tagesmittelwerte über 50 µg/m³ an mehr als 35 Tagen im Jahr. Damit setzt sich die positive Entwicklung der letzten Jahre fort: 2018 gab es lediglich eine Grenzwertüberschreitung an einer industrienahen Station. Seit 2012 ist keine Messstation im Hintergrund (städtisch oder ländlich) mehr betroffen gewesen.
Auch die PM2,5-Konzentration, die erst seit 2010 deutschlandweit mit Messungen überwacht wird, zeigt im gesamten Beobachtungszeitraum einen deutlichen Rückgang. Der seit 2015 einzuhaltende Grenzwert wurde zu keinem Zeitpunkt in Deutschland überschritten.
Verwandte Fragen
- Was kann jede*r Einzelne zur Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen?
- Warum ist Feinstaub schädlich für den Menschen?
- Wo treten die höchsten und die niedrigsten Feinstaubwerte auf?
- Aus welchen Quellen stammt Feinstaub?
- Was ist Feinstaub?
- Wo kann ich erfahren, wie hoch die Feinstaubwerte sind?
- Was wird getan, um die Feinstaubbelastung in Europa zu verringern?
- Was bringt die Umweltzone an Feinstaubreduktion?
- Wie und auf welcher rechtlichen Grundlage wird die Höhe der PM10-Feinstaubkonzentration bewertet?