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Sonderheft „Human Biomonitoring 2016“ erschienen
Das Sonderheft „Human Biomonitoring 2016“ ist erschienen. Insgesamt 34 Beiträge stellen den aktuellen Stand des weltweiten Human-Biomonitorings (HBM) dar und befassen sich mit wissenschaftlichen, politisch-strategischen, europäischen und globalen Aspekten des HBM. Alle Artikel sind nun ein Jahr lang im Open-Access online frei verfügbar.
„Tüten aus Bioplastik sind keine Alternative“
Landen Plastiktüten in der Natur, belasten sie das Ökosystem auf Jahrhunderte. Biologisch abbaubare Kunststoffe sind aber keine Lösung, sagt Gerhard Kotschik, UBA-Verpackungsexperte.
Auch deutsche Meere leiden unter Plastikmüll
Auch in Nord- und Ostsee ist Plastik mittlerweile allgegenwärtig. Von Fischen und Vögeln wird es häufig mit der Nahrung aufgenommen. Neue Zahlen belegen das Ausmaß des Problems.
7-Punkte-Plan für weniger Müll im Meer
Plastikmüll ist eine der größten Bedrohungen für die Meeresumwelt. Um dieses Problem an der Wurzel anzugehen, sollte die EU-Plastikstrategie, die in den nächsten Monaten entwickelt wird, auch die Umwelt im Blick haben. Die Europäischen Umweltagenturen haben sieben Vorschläge entwickelt, damit weniger Müll in der Umwelt landet.
3x3 Botschaften für die Beteiligung bei umweltrelevanten Vorhaben
Wie kann eine Beteiligung der Öffentlichkeit dazu beitragen, dass umweltrelevante Vorhaben wie Umgehungsstraßen, Stromnetze oder Pumpspeicherkraftwerke besser geplant und zugelassen werden? Das im Auftrag des Umweltbundesamts erarbeitete „3x3 der Öffentlichkeitsbeteiligung“ enthält dazu neun Botschaften an Vorhabenträger und Behörden.
Alter Wasserturm wird Deutschlands erstes Nullenergie-Hochhaus
Auch ältere und ungewöhnliche Bauwerke können mit energetischer Gebäudesanierung Nullenergiehaus-Standard erreichen, also übers Jahr gerechnet so viel Energie gewinnen, wie sie verbrauchen. Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms baute ein Bauunternehmer in Radolfzell am Bodensee einen stillgelegten Wasserturm aus dem Jahr 1956 in ein dreizehnstöckiges Hotel um.
Die EU-Agrarpolitik – viel Geld mit wenig Wirkung
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (kurz GAP) verfolgt im Kern seit mittlerweile 60 Jahren die gleichen Ziele. Umwelt- und Naturschutzzielen wird sie dabei nicht gerecht, die landwirtschaftlich verursachten Probleme auf Boden, Wasser, Luft, Klima und Biodiversität sind dramatisch. Es ist Zeit – die zukünftige GAP muss eine nachhaltige, umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft fördern.
Abwasserkanal der Stadt Aachen wird Wärmequelle für Wohnhäuser
Ob vom Duschen oder Wäschewaschen – im Abwasser steckt wertvolle Wärme. Dies nutzen die Wohnungsgesellschaft gewoge AG und die STAWAG Energie GmbH, eine Tochter der Aachener Stadtwerke: Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms rüsteten sie fünf Wohngebäude um und ersetzten die Gasetagenheizungen durch eine zentrale Wärme- und Warmwasserversorgung mittels Abwärme aus Abwasser und Abluft.
Digitaldruck spart Energie und Ressourcen
Bei der Produktion von Dekorpapieren, etwa für Möbelfronten oder Laminat in Holzoptik, können wertvolle Ressourcen und Energie gespart werden: durch die Umstellung vom Tiefdruck-Verfahren auf Digitaldruck. Dies demonstriert ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Pinguine zählen per Satellit und Drohne
Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes legt den methodischen Grundstein für die systematische Erfassung von Pinguinkolonien in der Antarktis mittels Fernerkundung. Mit Hilfe von Satellitenbildern und Drohnen können Kolonien nun gefunden und deren Größe ermittelt werden, um ein besseres Verständnis von den aktuellen, klimabedingten Veränderungen antarktischer Pinguinbestände zu bekommen.
Nachhaltiger Umgang mit Klärschlamm in der Ostseeregion
Im März 2017 trat die „Recommendation on sewage sludge handling“ im Rahmen des Helsinki-Übereinkommens zum Schutz der Ostsee in Kraft. Sie stellt Grundsätze für den nachhaltigen Umgang mit Klärschlamm in der Ostseeregion auf.
Fische vor Turbinen und anderen Gefahren schützen
In unseren Flüssen lauern Gefahren für Fische: Drehende Turbinen, Abstürze an Wehren oder der Sog von Wasserentnahmen können für Fische lebensgefährlich werden – und im schlimmsten Fall Auswirkungen auf die gesamte Population und damit auf die Ökosysteme haben. Das „Forum Fischschutz und Fischabstieg“ am Umweltbundesamt erarbeitet Empfehlungen, wie sich diese Gefahren verringern lassen.