Neuigkeiten
Alle Neuigkeiten
1069–1080 von 1765
EUA-Bericht: Nachhaltiges Lebensmittelsystem für Europa
Eine umweltverträgliche Gestaltung von Lebensmittelproduktion, -verbrauch und -handel ist möglich, erfordert jedoch eine grundlegende Änderung der öffentlichen Einstellung und Politik. Ein Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) analysiert die Herausforderungen, vor denen Europa bei der Umstellung auf ein nachhaltiges Lebensmittelsystem steht.
Klima- und Ressourcenschutz: Beides ist möglich
Wir brauchen den Umstieg auf erneuerbare Energien, um das Klima zu schützen und von den fossilen Energien wie Kohle wegzukommen. Gleichzeitig werden für Windenergie und Photovoltaik genauso wie für E-Autobatterien & Co. Rohstoffe benötigt. Doch Deutschland kann gleichzeitig treibhausgasneutral und ressourcenschonend werden – wenn beides gemeinsam gedacht wird. Das zeigt eine neue UBA-Studie.
Erste OECD-Prüfrichtlinie zur Untersuchung von Nanomaterialien
Mit der Prüfrichtlinie OECD 318 ist die überhaupt erste standardisierte Prüfmethode speziell für Nanomaterialien durch die OECD verabschiedet worden. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Anpassung der nanospezifischen Anforderungen bei der Umweltrisikobewertung im Rahmen der Regulierungen zur Chemikaliensicherheit.
Ideen- und Kooperationsbörsen zur Anpassung an den Klimawandel
Was können Menschen tun, um ihre Heimat auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten? Diese Frage diskutierten IKU_Die Dialoggestalter im Auftrag von UBA/KomPass bei drei regionalen Ideen- und Kooperationsbörsen zur Anpassung an den Klimawandel mit Akteuren vor Ort. Klimaanpassung wurde in zahlreichen Projektideen greifbar. Für die Umsetzung ist nun viel lokales Engagement nötig.
Leitfaden für klimafreundliche Investitionen
Geldanlagen, die gezielt in die Bereiche Energie, Transport und Gebäude investieren, können helfen, die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen. Nach welchen Kriterien öffentliche Finanzinstitutionen, wie Entwicklungsbanken, dabei vorgehen sollten, und welche Projekte nicht mehr finanziert werden sollten, zeigt eine neue UBA-Studie.
Elektro(nik)geräte: Herstellerpflichten EU-weit durchsetzen
Stellen aus fast 20 EU-Ländern, die in ihrem Land für Sanktionen zur „EU-Richtlinie zu Elektro- und Elektronikaltgeräten“ zuständig sind, haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Auf dem vom UBA initiierten Gründungstreffen am 7. und 8. September 2017 wurde beschlossen, Verstöße grenzüberschreitend agierender Gerätehersteller künftig durch engere Zusammenarbeit effektiver zu verfolgen.
Seeschifffahrt muss über Treibhausgasemissionen berichten
Um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase aus der Seeschifffahrt zu senken, sind Schifffahrtsunternehmen in einem ersten Schritt ab dem 01.01.2018 dazu verpflichtet, ihre Emissionen zu überwachen und darüber zu berichten. Die Deutsche Emissionshandelsstelle im UBA (DEHSt) ist für die Überwachung in Deutschland zuständig.
International für mehr Umweltschutz im Störfall
Das UBA setzt sich über Staatsgrenzen hinweg dafür ein, dass Mensch und Umwelt besser geschützt werden, wenn es etwa zu Bränden in Industrieanlagen oder Ölunfällen kommt. Im September 2017 initiierte das UBA eine gemeinsame Störfall-Übung der deutschen und polnischen Feuerwehr und bereitete ein Seminar vor, um künftig grenzüberschreitend Umweltschäden durch kontaminiertes Löschwasser zu vermeiden.
Über Berg & Tal zum Bauplatz: Raupenfahrzeug schont Boden & Bäume
Mobilfunkmasten, Strommasten oder Windräder werden oft an Standorten ohne Straßenanbindung errichtet. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms des Bundesumweltministeriums konnte erstmals demonstriert werden, wie ein selbstfahrendes Raupenfahrzeug Bauteile und Maschinen möglichst umweltschonend an Ort und Stelle bringt: ohne Baustraße und mit weniger Bodenverdichtung und Baumfällungen.
Chrom-Optik in der Autoindustrie geht auch ohne Schwermetall
Verchromte Fahrzeugteile sehen schick aus. Bei der Herstellung fällt jedoch das giftige Schwermetall Chrom VI im Abwasser und als Sondermüll an. In einem Projekt des Umweltinnovationsprogrammes wurde nun gezeigt, dass mit einem innovativen umweltfreundlichen Lacksystem ohne Chrom eine identische Optik und sogar ein besserer Rostschutz als mit dem herkömmlichen Verchromen erreichbar ist.
Gefahrstoffschnellauskunft: Schiffsbrand bei Kanarischen Inseln
Vor den Kanarischen Inseln brannte der britische Frachter „Cheshire“. Geladen hat der Frachter Ammoniumnitrat, NH4NO3. Das Salz dient vor allem als Düngemittel, es fand oder findet auch Anwendung als Sprengstoff, Raketentreibstoff oder als Weichmacher für Papier und Zellulose.
Chemikalien in Erzeugnissen: EU-Life-Projekt AskREACH gestartet
Einige Stoffe sind schädlich für Mensch und Umwelt. Das Projekt AskREACH sensibilisiert europaweit Bevölkerung, Handel und Industrie für sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ in Erzeugnissen. Über eine Smartphone-App können sich Verbraucher über solche Stoffe informieren oder Lieferanten dazu anfragen. Die europäische Chemikalienverordnung REACH setzt dazu den gesetzlichen Rahmen.