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Ballastwasser-Übereinkommen: Keine Chance für blinde Passagiere
Nach seiner Verabschiedung im Jahr 2004 tritt am 8. September 2017 das internationale Ballastwasser-Übereinkommen nach nunmehr 13 Jahren endlich in Kraft. Damit soll das Problem angegangen werden, dass durch das Aufnehmen und später wieder Abgeben von Wasser zur Stabilisierung eines Schiffes Tier- und Pflanzenarten in Bereiche außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verschleppt werden.
Neue Studie zur Bewertung von Aktivitäten in der Antarktis
Als Genehmigungsbehörde für Tätigkeiten in der Antarktis bewertet das Umweltbundesamt (UBA) unter anderem Forschungsaktivitäten, Kreuzfahrten oder die dafür notwendige Logistik rund um den Südpol. Eine neue Studie im Auftrag des UBA behandelt aktuelle Methoden und Geräte für Polarforschung sowie touristische Aktivitäten und evaluiert deren potentielle Auswirkungen auf die antarktische Umwelt.
Forum Lebensmittelverschwendung: Reduktion gelingt nur gemeinsam
Zu viele Lebensmittel enden auf dem Müll. Darin sind sich die Teilnehmenden des vom UBA veranstalteten Fachforums Lebensmittelverschwendung einig. Über 70 Akteure aus Industrie, Forschung und Politik diskutierten am 5. September 2017 in Berlin Möglichkeiten, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Damit mehr Lebensmittel auf dem Teller landen, müssen alle Akteure zusammenarbeiten.
Technische Nachrüstung senkt NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw wirksam
Die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren ist eine wirksame Maßnahme, um den NOx-Ausstoß von Diesel-Pkw effektiv zu senken und so die NO2-Immissionsgrenzwerte mittelfristig in allen Städten einzuhalten. Die Nachrüstung von Euro 5-Diesel-PKW – ausreichend Bauraum vorausgesetzt – ist grundsätzlich technisch möglich. Medienberichte hatten heute auf einen veralteten Bericht des UBA Bezug genommen.
Fluglärmbericht 2017 des Umweltbundesamtes veröffentlicht
Das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm (FluLärmG) in seiner letzten Fassung von 2007 reicht nicht aus, um die Bevölkerung ausreichend vor Fluglärm zu schützen. Das ist das Ergebnis eines UBA-Berichts zu der 2017 anstehenden Evaluation dieses Gesetzes.
Abfallmanagement in Russland und weiteren GUS-Staaten
Seit mehreren Jahren unterstützt das UBA im Rahmen des Beratungshilfeprogramms die Länder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) bei der Entwicklung effektiver Abfallmanagementstrukturen. Im Rahmen von Seminaren und Workshops im Mai und Juni 2017 wurden gezielt Akteure aus Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen beraten und fortgebildet.
Achtung Tigermücke!
In Deutschland sorgt eine ausbreitungsfreudige Mückenart aus Ostasien bei Fachleuten für Besorgnis.
Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2
Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können.
Ressourcenschonende Infrastruktur
Verkehr, Abwasserentsorgung, Wasser- und Energieversorgung, digitale Vernetzung: Infrastruktursysteme sind für unsere moderne Lebensweise unerlässlich. Sie sind jedoch auch ressourcenintensiv und haben meist auch umfassende Auswirkungen auf die Umwelt. Im Forschungsprojekt wurde untersucht, wie die technischen Infrastrukturen möglichst zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden können.
REACH-Kandidatenliste hat 174 besonders besorgniserregende Stoffe
Der zuständige Ausschuss der Mitgliedstaaten der Europäischen Chemikalienagentur hat einstimmig zwei Vorschlägen von Frankreich und Schweden zur Identifizierung von Bisphenol A (BPA) bzw. Perfluorhexansulfonsäure (PFHxS) als besonders besorgniserregende Stoffe unter REACH (SVHC) zugestimmt. Mit der Aufnahme von PFHxS umfasst die REACH Kandidatenliste dann 174 Stoffe.
EU-Anforderungen für die Wasserwiederverwendung: UBA-Empfehlungen
Die Europäische Kommission strebt EU-weite Mindestanforderungen zur Wasserwiederverwendung für die landwirtschaftliche Bewässerung und Grundwasseranreicherung an. Bis Ende 2017 legt sie dazu voraussichtlich einen Legislativvorschlag vor. Die bisher berücksichtigten Anforderungen reichen aus Sicht des UBA nicht, um Gesundheit und Umwelt ausreichend zu schützen.
Fipronil-Rückstände in Eiern durch belastetes Desinfektionsmittel
In Millionen Eiern aus den Niederlanden wurden Rückstände des Insektizids Fipronil nachgewiesen. Nach vorliegenden Erkenntnissen sind diese Rückstände auf Belastungen des Desinfektionsmittels Dega-16, welches mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel versetzt war, zurückzuführen. Auch in einigen Betrieben Niedersachsens kam Dega-16 zum Einsatz. Die Belastung der hier erzeugten Eier wird geprüft.