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Wirtschaft | Konsum

Kalkwerke können mit halbem Energieverbrauch mahlen

Maschine zum Mahlen von Kalk

Auch beim Mahlen von Branntkalk für die Industrie, Lebensmittel- und Stahlherstellung kann noch viel Strom gespart werden: Mit einer innovativen, energieeffizienten Mahlanlage gelang es in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms in der ersten Betriebsphase, 40 Prozent des Stroms einzusparen. Durch weitere Optimierungen mit dem Anlagenhersteller sollen 50 Prozent erreicht werden.

Wirtschaft | Konsum

Metallbearbeitung: PECM-Verfahren spart 80 Prozent Energie

Maschine in einer Werkshalle

Hochfeste metallische Werkstoffe sind zum Beispiel für den Gasturbinen-Bau gefragt. Sie mit Bohren, Drehen oder Schleifen zu bearbeiten, kostet jedoch viel Zeit und Energie. Sowohl der Zeit- als auch der Energieaufwand konnten jetzt in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms auf ein Fünftel gesenkt werden: mit dem neuen Bearbeitungsverfahren „elektrochemischer Abtrag“ (PECM-Verfahren).

Wirtschaft | Konsum

Behörden des Bundes achten bei Beschaffungen auf Energieeffizienz

Blauer Himmel mit Wolken in der Mitte

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen (AVV-EnEff) verpflichtet die Behörden des Bundes bereits seit 2008, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Kriterien zur Energieeffizienz vorzugeben. Die Neufassung der Verwaltungsvorschrift ist am 25. Januar 2017 in Kraft getreten.

Landwirtschaft

Agrarpolitik am Scheideweg

Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA, auf dem Agrarkongress

Auf dem Agrarkongress "Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht" lautete das Fazit der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Umwelt und Landwirtschaft: Ein "weiter so" in der Landwirtschaftspolitik kann es nicht geben. "Es ist höchste Zeit zu handeln", findet Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes und Mitorganisatorin.

Wirtschaft | Konsum

Neue Produktgruppen im „Kompass Nachhaltigkeit“

Unterschiedliche Putzmittel und -utensilien für den Hausputz

Der Gütezeichenfinder des „Kompass Nachhaltigkeit“ hält von nun an auch Informationen für die Produktgruppen „Naturstein“ sowie „Wasch- und Reinigungsmittel“ bereit.

Klima | Energie

Kohlestrom: 50 Prozent weniger bis 2030 ist möglich – und nötig

Blick auf das Kohlejkraftwerk in Jänschwalde

Das Ziel im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist eindeutig: Bis 2030 muss die Energiewirtschaft ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 2014 um die Hälfte senken. Dazu muss 2030 aber deutlich weniger als die Hälfte an Kohlestrom produziert werden, so eine neue Studie.

Boden | Fläche

Organischer Bodenkohlenstoff als wichtiger Indikator für die SDGs

Ein Regenwurm befindet sich auf einem Bodenaggregat

Der Vorrat an organisch gebundenem Kohlenstoff im Boden steht im Zusammenhang mit vielen essenziellen Ökosystemdienstleistungen. Ein Rückgang dieses Vorrats kann auf eine Verschlechterung bzw. sogar auf den Verlust von Böden hindeuten. Daher wird ihm eine besondere Rolle als möglicher Indikator bei der Umsetzung der bodenbezogenen globalen Nachhaltigkeitsziele zugeschrieben.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Warum Fleisch zu billig ist

Schlachthaus mit Rinderhälften

Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Nitrat im Grundwasser, Ammoniak in der Luft und Antibiotika im Boden sind nur ein paar Beispiele. Ohne Veränderungen unserer Essgewohnheiten, das heißt vor allem einen deutlich geringeren Fleischkonsum, wird es äußerst schwierig, unsere Umwelt und unser Klima wirksam zu schützen.

Landwirtschaft

Umweltschutz in der Landwirtschaft

Kuh guckt in Kamera

Die konventionelle Intensivlandwirtschaft führt zu dramatischen Umweltschäden. Wie es anders gehen könnte, zeigt die neue Fachbroschüre „Umweltschutz in der Landwirtschaft“.

Landwirtschaft

„Ernährungswende“ unverzichtbar

Maria Krautzberger

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bekräftigt in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) den Vorschlag, die Mehrwertsteuer bei Fleisch von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Die intensive Tierhaltung belastet die Umwelt nicht nur mit Klimagasen, sondern zum Beispiel auch mit Nitrat, das ins Grundwasser gelangt, mit hohen Ammoniak- und Stickoxidemissionen, mit Antibiotika oder anderen Tierarzneimitteln.

Chemikalien

Chemikalienrecht: REACH könnte Importerzeugnisse sicherer machen

zwei Frauen in einem Sportraum trainieren mit Gymnastikbällen und Hanteln auf einer Matte

Die EU könnte eine Zulassungspflicht für Importerzeugnisse wie Kleidung, Sportartikel und Spielzeug einführen, um Mensch und Umwelt besser vor dort enthaltenen „besonders besorgniserregenden Stoffen“ zu schützen. Eine entsprechende Anpassung der europäischen Chemikalienverordnung REACH würde nicht gegen Welthandelsrecht verstoßen, so ein UBA-Rechtsgutachten.

Kurzlink: https://www.uba.de/n305642de