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Umwelt und Landwirtschaft im Dialog auf dem Agrarkongress 2020
„Umwelt und Landwirtschaft im Dialog: Für einen Green Deal in der Agrarpolitik“, so das Motto des Agrarkongresses 2020. Bei dem Kongress von Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz und Umweltbundesamt am 14. Januar 2020 ging es um die Zukunft der Landwirtschaft und eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen.
Wie Bund und Länder zu mehr Umweltgerechtigkeit beitragen können
Drängende Herausforderungen wie die Verdichtung der Städte, der Klimawandel sowie die soziale Ungleichheit erfordern ein breites Engagement auf verschiedenen Ebenen in Deutschland. Um Umweltgerechtigkeit zu stärken, sollten Bund und Länder den gesetzlichen und programmatischen Rahmen vorgeben, Kooperationen ausbauen, Kommunen unterstützen und Wissen über Umweltgerechtigkeit verbreiten.
Fernverkehr mit großer Bedeutung für den Umweltschutz
Die Treibhausgasemissionen des Verkehrs werden im Wesentlichen durch den Fernverkehr zwischen den Ballungsräumen im Personenverkehr und Aufkommensschwerpunkten im Güterverkehr bestimmt. Im Zuge eines Forschungsvorhabens im Auftrag des UBA wurden Strategien und Lösungsansätze identifiziert, die die durch den Fernverkehr verursachten Treibhausgasemissionen wirksam mindern.
IPCC-Bericht: Sofortige globale Trendwende nötig
Der Sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC liegt nun vollständig vor. Demnach ist es nach wie vor möglich, die globale Erwärmung auf 1,5°C bis 2100 zu begrenzen. Dafür sind allerdings eine sofortige globale Trendwende sowie tiefgreifende Treibhausgas-Minderungen in allen Weltregionen und allen Sektoren nötig.
Ein Drittel der Lebensmittel wird verschwendet
Auf dem Weg vom Feld zum Teller wird ein Drittel aller Lebensmittel verschwendet. Gleichzeitig leiden weltweit viele Millionen Menschen unter Hunger. Zudem belastet die Verschwendung von Lebensmitteln die Umwelt: Die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln sind in Deutschland für bis zu 30 Prozent aller Umweltauswirkungen verantwortlich. Der 2. Mai ist der Tag gegen Lebensmittelverschwendung.
Allianz pro Schiene vergibt erstmals Deutschen Verkehrswendepreis
Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium (BMUV) und Umweltbundesamt (UBA) geförderten Verbändeprojekts „Verkehrswende konkret“ hat die Allianz pro Schiene am 06.04.2022 erstmals den „Deutschen Verkehrswendepreis“ vergeben. Prämiert wurden fünf Projekte, die als Leuchtturm-Beispiele ihre Region schon heute lebenswerter machen und daher deutschlandweit Vorbilder für nachhaltige Mobilität sind.
Saharastaub
Urban Mining: Güter und Bauwerke als Rohstofflager nutzen
Das anthropogene Lager in Deutschland ist eine Schatzkammer für die Deckung der Rohstoffbedarfe. Durch Urban Mining – der Gewinnung von Sekundärrohstoffen aus Gebäuden, Infrastrukturen, Fahrzeugen und anderen langlebigen Gütern – soll diese Schatzkammer zukünftig systematischer genutzt werden. Dafür braucht es eine verlässliche Wissensbasis der Mengenströme und Anreize für neue Technologien.
Beschaffungsleitfaden für Telefonanlagen und VoIP-Telefone
In öffentlichen Verwaltungen kommen moderne Telefonanlagen zum Einsatz, die aus bis zu mehreren tausend Teilnehmern (Endgeräten wie Telefone oder Faxgeräte) bestehen können und demzufolge einen hohen Energie- und Ressourcenbedarf aufweisen. Der neue Leitfaden des UBA gibt Empfehlungen für die umweltfreundliche Beschaffung von Telefonanlagen und schnurgebundenen Voice-over-IP-Telefonen.
Beschaffungsleitfäden für Datenträgervernichter und Staubsauger
Zwei neue Leitfäden des Umweltbundesamtes geben Empfehlungen für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung von Datenträgervernichtern und Staubsaugern. Sie basieren auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel.
CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom steigen 2021 wieder an
Die spezifischen Treibhausgas-Emissionen im deutschen Strommix steigen nach sinkenden Zahlen bis 2020 wieder an. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA). Die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom verursachte demnach 2021 in Deutschland durchschnittlich 420 Gramm CO₂. 2020 lag dieser Wert bei 375 g/kWh, 2019 bei 411 g/kWh.
Klimaschutzgesetz: Sektorziele prozentual festlegen
In einem gemeinsamen Papier sprechen sich Umweltbundesamt (UBA) und Thünen-Institut (TI) dafür aus, dass methodische Fortschritte bei der Treibhausgas-Berichterstattung im Bundes-Klimaschutzgesetz berücksichtigt und die Zielvorgaben nicht in absoluten Jahreshöchstmengen, sondern in einer prozentualen Minderung festgelegt werden.