Neuigkeiten
Alle Neuigkeiten
469–480 von 1747
Neue Kommunalrichtlinie: Förderung wird ausgebaut
Seit 1. Januar 2022 gilt die neue Kommunalrichtlinie mit neuen Förderschwerpunkten, erweiterter Antragsberechtigung und langer Geltungsdauer. Die neue Richtlinie schafft Anreize für kommunale Akteurinnen und Akteure, den Klimaschutz vor Ort noch effektiver voranzubringen.
Änderungen im Verpackungsgesetz zum 1. Januar 2022
Zum Jahreswechsel wird die Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen ausgeweitet. Außerdem werden Plastiktüten im Handel verboten und die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle angehoben. Das UBA begrüßt die Änderungen als weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft und Abfallverringerung – generell müssen Einwegverpackungen noch stärker begrenzt und mehr Mehrweg genutzt werden.
Neuartige Materialien sollen sicher und nachhaltig sein
In einer gemeinsamen Empfehlung zeichnen BAuA, BfR und UBA ein Bild, wie sich die Entwicklung sicherer und nachhaltiger neuartiger Materialien steuern und regeln lässt. Neuartige Materialien sind eine breite und heterogene Gruppe von Materialien, die bewusst so gestaltet wurden, um die funktionalen Anforderungen für zukunftsweisende Anwendungen erfüllen zu können.
Wohin mit dem Elektroschrott?
Egal ob Waschmaschine, Fernseher, Handy oder Fernbedienung – alle Elektroaltgeräte können Sie umweltschonend entsorgen und kostenlos an Ihrem Wertstoffhof abgeben. Auch der Handel nimmt alte Geräte kostenlos zurück. Denn das Recycling der Rohstoffe, die in den Geräten stecken, schont Umwelt und Klima. Der "International E-Waste Day" macht am 14. Oktober 2021 auf die richtige Entsorgung aufmerksam.
Neuer Indikator für Pestizidbelastung in europäischen Gewässern
Die Europäische Umweltagentur hat einen neuen Indikator zur Pestizidbelastung in Europas Gewässern veröffentlicht. Dieser zeigt, dass in vielen Oberflächengewässern und auch im Grundwasser zu hohe Pestizidkonzentrationen vorliegen. Auch für Deutschland sind die Ergebnisse hoch. Datengrundlage ist die von den europäischen Ländern gemeldeten Daten zum Zustand der Umwelt.
Tipps von und für Kommunen: Schädlingsbekämpfung & Bautenschutz
Einige Kommunen testen schon heute Ideen für Schädlingsmanagement oder Materialschutz, mit denen sich die Nutzung von bioziden Chemikalien und damit ihr Einfluss auf die Biodiversität reduzieren lässt. In einem Projekt wurde in Kommunen untersucht, welche Ideen erfolgreich in der Praxis angewendet werden. Die begleitend erarbeitete Broschüre gibt praktische Tipps, die ausprobiert werden können.
Erklärfilm: Alte Arzneimittel – ein Fall für die Tonne
Medikamente gelangen auf verschiedenen Wegen in die Umwelt und können Organismen und Ökosysteme belasten. Deshalb ist es wichtig, abgelaufene Arzneimittel umweltgerecht zu entsorgen.
Was darf nicht in die Toilette?
Küchenrolle, Taschentücher, abgelaufene Medikamente oder Feuchttücher – all diese Dinge landen in Deutschland im WC. Die Folge: Verstopfungen oder lahmgelegte Pumpwerke führen zu Schäden in Millionenhöhe an unseren Abwassersystemen, Arzneimittelwirkstoffe gelangen in Flüsse und Seen und können die Hormonsysteme der dort lebenden Organismen stören.
Mit höherem Einkommen steigt die Umweltbelastung
Je höher das Einkommen, desto höher auch die Umweltschäden, z.B. durch mehr Treibhausgasemissionen, höheren Flächenverbrauch oder steigenden Wasserverbrauch – das zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Mehr Mobilität und wachsende Wohnflächen sind die wesentlichen Treiber dieser Entwicklung.
Wirtschaftlichkeit neuer Photovoltaik-Dachanlagen gefährdet
Ohne gesetzliche Änderungen droht der Bau neuer Photovoltaik-Dachanlagen ab Mitte 2022 unwirtschaftlich zu werden. Dies gefährdet den Erfolg der Energiewende. Daher sollte der Bundesgesetzgeber dringend den Mechanismus zur Absenkung der Einspeisevergütungen überarbeiten und einen Vergütungsbonus für Photovoltaik-Dachanlagen einführen, die den erzeugten Strom vollständig ins Netz einspeisen.
Neuer UMID: Sicherheit und Einsatz neuartiger Materialien
Im aktuellen UMID werden Handlungsoptionen aus behördlicher Sicht vorgestellt, die die Sicherheit von Mensch und Umwelt bei der Verwendung innovativer Materialien in verschiedenen Bereichen gewährleisten sollen. Weitere Themen: Mineralölfreier Zeitungsdruck, Emissionen von Holzkohlegrills, Feinstaubbelastung an Neujahr 2020 und 2021, eine Arbeitshilfe zur Entwicklung kommunaler Hitzeaktionspläne.
Ein nachhaltiges Maß für chemische Intensität finden
Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sind aus Sicht des UBA nur erreichbar, wenn Chemikalien im richtigen Maß eingesetzt werden. Die Risiken für Umwelt und Gesundheit müssen dafür global minimiert und die Chancen für die Gesellschaft weltweit in allen Bedürfnisfeldern maximiert werden. Mit diesem "Thought Starter" will das UBA das richtige Maß beim Einsatz von Chemikalien diskutieren.