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Wie werden städtische Quartiere klimaresilient und klimaneutral?
Hitzeinseln bilden sich besonders in stark verdichteten Innenstädten. Der Effekt ist nicht neu, gewinnt durch die globale Erwärmung jedoch an Brisanz. Durch Maßnahmen wie Dämmung, Begrünung, kontrollierte Belüftung und Photovoltaik lassen sich Gebäude energiesparend kühlen und behagliche Temperaturen im Außenbereich herstellen. Klimaneutralität wird jedoch nicht vollständig erreicht.
GehCheck-App: Fußwege selbst checken
Mit der GehCheck-App kann jede*r ganz leicht einen Fußverkehrscheck durchführen. Diese Smartphone-App macht den Spaziergang oder den täglichen Fußweg zu einer spannenden Feldanalyse. Gefahrenstellen, Hindernisse und Verbesserungsvorschläge, aber auch Lob für gute Gehwege und Plätze, auf denen man sich wohlfühlt, lassen sich damit festhalten. Alles Erfasste erscheint auf einer Karte im Internet.
Bakterielle Resistenzen in Klärschlamm
Klärschlamm enthält eine Vielzahl an Stoffen, die in der Umwelt unerwünscht sind. Sie werden bei der Abwasserbehandlung in den Klärschlamm überführt. Die Qualität des Schlamms hängt u.a. von ortsabhängigen Faktoren ab. Die neue Studie zeigt, dass die Ausbaugröße einer Kläranlage keinen Einfluss auf das Vorkommen von Resistenzgenen oder resistenten Bakterien sowie Schadstoffen im Klärschlamm hat.
Strompreiskompensation: Auswertungsbericht 2020 online
Im Jahr 2020 haben 325 deutsche Unternehmen rund 833 Millionen Euro Beihilfen für indirekte CO₂-Kosten des EU-Emissionshandels erhalten. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Deutschen Emissionshandelsstelle im UBA zur so genannten Strompreiskompensation hervor.
Nachhaltiger Konsum: Zusätzliche Klimaschutzpotenziale ermittelt
Mehr Carsharing, bessere Energieberatung, weniger fleischhaltige Gerichte und andere Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Konsums könnten bis 2030 in Deutschland zusätzlich 12 bis 20 Millionen Tonnen Treibhausgase pro Jahr einsparen. Dies ist das Ergebnis von 13 Maßnahmenvorschlägen zur Reduktion von Treibhausgasen, die das Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamts untersuchte.
Biozide in der Tierhaltung: Umwelteinträge minimieren
Ein Forschungsvorhaben hat die Anwendungspraxis von Bioziden zur Desinfektion und Insektenbekämpfung untersucht. Um Einträge in die Umwelt zu minimieren, wird beispielsweise empfohlen, Temperatur- und Mengenvorgaben bei Desinfektionsmitteln genau einzuhalten und deren Anwendung in ein ganzheitliches Hygienemanagementkonzept zu integrieren.
UBA vereinbart tiefere Zusammenarbeit mit der US-Umweltbehörde
Im Rahmen des morgigen Treffens der G7-Umweltminister haben heute der Leiter der obersten US-Umweltbehörde, United States Environmental Protection Agency (US EPA), Michael S. Regan, die Bundesumweltministerin Steffi Lemke und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den drei Institutionen unterzeichnet.
Deutschland krisenfester und nachhaltiger machen
Energiesparen heißt nicht nur Klima schützen, sondern auch von fossilen Energieträgern unabhängiger und damit krisenfester werden. Und schließlich ist Energiesparen kurzfristig die wirkungsvollste Maßnahme gegen steigende Preise. Unsere Tipps für Verbraucher*innen.
Umwelt und Landwirtschaft im Dialog auf dem Agrarkongress 2020
„Umwelt und Landwirtschaft im Dialog: Für einen Green Deal in der Agrarpolitik“, so das Motto des Agrarkongresses 2020. Bei dem Kongress von Bundesumweltministerium, Bundesamt für Naturschutz und Umweltbundesamt am 14. Januar 2020 ging es um die Zukunft der Landwirtschaft und eine lebenswerte Umwelt für die nächsten Generationen.
Wie Bund und Länder zu mehr Umweltgerechtigkeit beitragen können
Drängende Herausforderungen wie die Verdichtung der Städte, der Klimawandel sowie die soziale Ungleichheit erfordern ein breites Engagement auf verschiedenen Ebenen in Deutschland. Um Umweltgerechtigkeit zu stärken, sollten Bund und Länder den gesetzlichen und programmatischen Rahmen vorgeben, Kooperationen ausbauen, Kommunen unterstützen und Wissen über Umweltgerechtigkeit verbreiten.
Fernverkehr mit großer Bedeutung für den Umweltschutz
Die Treibhausgasemissionen des Verkehrs werden im Wesentlichen durch den Fernverkehr zwischen den Ballungsräumen im Personenverkehr und Aufkommensschwerpunkten im Güterverkehr bestimmt. Im Zuge eines Forschungsvorhabens im Auftrag des UBA wurden Strategien und Lösungsansätze identifiziert, die die durch den Fernverkehr verursachten Treibhausgasemissionen wirksam mindern.
IPCC-Bericht: Sofortige globale Trendwende nötig
Der Sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC liegt nun vollständig vor. Demnach ist es nach wie vor möglich, die globale Erwärmung auf 1,5°C bis 2100 zu begrenzen. Dafür sind allerdings eine sofortige globale Trendwende sowie tiefgreifende Treibhausgas-Minderungen in allen Weltregionen und allen Sektoren nötig.