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Klima | Energie, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Klimalotse 3.0: Aktualisierter Leitfaden zur Klimaanpassung

Grafik eines Leuchtturms mit Wolken im Hintergrund

Ob Hitzewellen oder Starkregen: Städte und Gemeinden spüren zunehmend die Folgen des Klimawandels. Mit dem neu aufgelegten Online-Leitfaden „Klimalotse“ können Kommunen ihre Klimarisiken systematisch ermitteln, Anpassungsmaßnahmen planen und Strategien entwickeln. Angelehnt ist der Leitfaden an internationale Normen zur Klimaanpassung.

Chemikalien

Produkte auf besonders besorgniserregende Stoffe getestet

Eine Hand hält ein Smartphone in einem Geschäft

Im Rahmen des Projektes LIFE AskREACH, an dem das UBA beteiligt ist, wurden Produkte auf „besonders besorgniserregende Stoffe“ (SVHCs) getestet. SVHCs können zum Beispiel Krebs verursachen, das Hormonsystem stören oder sich in der Umwelt anreichern. Untersucht wurden Schwimm-, Garten- und Heimwerkerprodukte. Von 106 Gebrauchsgegenständen war in fast jedem dritten mindestens ein SVHC nachweisbar.

Klima | Energie

Leitfaden zur öffentlichen Beschaffung von Öko- und Regionalstrom

Ein Solarpark im Vordergrund ein Windpark im Hintergrund.

Der im Auftrag des Umweltbundesamtes aktualisierte Leitfaden zur Beschaffung von Ökostrom dient als Arbeitshilfe für öffentliche Ausschreibungen durch Bund, Länder und Kommunen. Er liefert eine praxisnahe Grundlage für die Beschaffung von Ökostrom nach einheitlichen Kriterien. Die öffentliche Hand hat zudem die Möglichkeit, auch regionalen Ökostrom einzukaufen, so ein begleitendes Rechtsgutachten.

Chemikalien

Steroidhormone in Gewässern nachgewiesen

Probenröhrchen in einem Gestell

In aktuellen Untersuchungen im Auftrag des Umweltbundesamtes wurde eine Vielzahl von Steroidhormonen aus Medikamenten in Kläranalgenabläufen und Gewässern nachgewiesen. Der Fokus lag auf den bisher weniger untersuchten Hormongruppen der Glukokortikoide und Progestagene. Diese Steroidhormone können endokrin wirken und schon in geringen Mengen zum Beispiel Fischpopulationen beeinflussen.

Chemikalien

Arzneimittelrückstände mit neuen Methoden besser nachweisbar

Einlagerung von Proben bei -150°C

Arzneimittelrückstände sind ein drängendes Problem für die aquatischen Ökosysteme. Rückstände werden derzeit vorrangig im Wasser untersucht, nicht aber deren Anreicherung in Schwebstoffen oder Lebewesen. Mit neu entwickelten Messmethoden konnten jetzt erstmalig zeitliche Belastungen von Arzneimitteln in Fisch- und Schwebstoffproben der Umweltprobenbank nachgewiesen und Zeitreihen erstellt werden.

Wirtschaft | Konsum

Reparierbarkeit von Elektrogeräten: bessere Kennzeichnung nötig

Mann repariert ein Smartphone

Die Reparatur von Elektrogeräten ist mit zahlreichen ökologischen, sozialen und ökonomischen Vorteilen verbunden. Dennoch werden defekte Produkte bisher kaum repariert. Transparente Informationen, zum Beispiel in Form eines Reparaturindex, könnten dazu beitragen, Verbraucher*innen besser über die Reparierbarkeit von Produkten aufzuklären und in der Folge zu mehr Reparaturen führen.

Wirtschaft | Konsum

Beschaffungsleitfaden für emissionsarme Verlegewerkstoffe

Ein Mann verarbeitet Bodenbelagsklebstoff.

Mit Verlegewerkstoffen wie Fliesenklebern oder Spachtelmassen werden Untergründe für Bodenbeläge behandelt, um diese großflächig in Innenräumen zu verkleben. Aus Umwelt- und Gesundheitssicht sollten sie möglichst emissionsarm sein.

Wirtschaft | Konsum

Beschaffungsleitfaden für absorbierende Hygieneprodukte

zwei Stapel mit weißen Einwegwindeln

Bei der Verwendung von absorbierenden Hygieneprodukten wie Windeln, Damenhygiene- und Inkontinenzprodukten besteht ein ständiger Hautkontakt. Dadurch können auch kleinste Mengen an gesundheitsschädlichen Chemikalien negative Auswirkungen haben. Für die in diesen Produkten enthaltenen Materialien umfasst der Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung deshalb strenge Anforderungen.

Chemikalien

Gewinner der AskREACH-Auszeichnungen für Unternehmen

Eine Hand hält ein Smartphone in einem Geschäft

Zwei skandinavische Unternehmen werden im Rahmen des Projekts AskREACH jeweils in den Kategorien SVHC-Management und Kommunikation in der Lieferkette ausgezeichnet. Das Projekt AskREACH sensibilisiert mit Beteiligung des UBA europaweit für sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ (SVHCs) in Erzeugnissen. Unter den Finalisten sind auch zwei deutsche Unternehmen.

Wasser

Fragen und Antworten zum Thema Hochwasser

Ein Schild mit der Aufschrift "Hochwasser".

In vielen Regionen Deutschlands haben starke Regenfälle zu Hochwasser und großen Zerstörungen geführt. Was ist nach dem Rückgang des Wassers zu beachten? Wer hilft bei Problemen nach dem Hochwasser? Was ist beim Trinkwasser zu beachten? Und was tun gegen Schimmel? Antworten auf diese und weitere Fragen in unseren FAQ.

Wasser

Erste systematische Mikroplastikanalyse in der Donau

Flusslauf der Donau vom Ufer aus

In einem ersten umfassenden internationalen Screening zu Mikroplastik im Einzugsgebiet der Donau wurde Mikroplastik in allen Proben nachgewiesen. Polyethylen war dabei mit maximalen Gehalten von bis zu 22,24 µg/mg Schwebstoffe das vorherrschende und durchgehend nachweisbare Polymer. Darüber hinaus wurden Polystyrol, Styrol-Butadien-Kautschuk und Polypropylen gefunden.

Landwirtschaft

Mehr Klimaschutz in Landwirtschaft und Nahrungsmittelkonsum

Kuh guckt in Kamera

Bei der landwirtschaftlichen Produktion – insbesondere bei der Produktion tierischer Nahrungsmittel – entstehen hohe Umwelt- und Klimaschäden, deren Folgekosten sich aktuell nicht in den Preisen widerspiegeln. Um die Landwirtschaft klima- und umweltfreundlicher zu gestalten, braucht es einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen. Eine CO₂-Abgabe auf Rinder empfiehlt das UBA gegenwärtig nicht.

Kurzlink: https://www.uba.de/n305642de