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Mit EU-einheitlichen Testverfahren zu schadstoffärmeren Bauweisen
Weniger Schadstoffe in und aus Gebäuden und anderen Bauwerken ist einer der Schwerpunkte des Null-Schadstoff-Aktionsplans der Europäischen Union. Das Projekt „Methoden und Kriterien zur Bewertung der Ökotoxizität von Produkten“ im Auftrag des UBA zeigt auf, bei welchen Bauprodukten Handlungsbedarf und Potenzial zur Schadstoffminimierung besteht und welche Testverfahren geeignet sind.
Wertstoffe aus Klärschlamm: Umsetzung der Klärschlammverordnung
Nach Einführung der Klärschlammverordnung im Jahr 2017 stellten sich zum Phosphatrecycling einige Fragen, etwa zum Potenzial rückgewinnbarer Nährstoffe aus Klärschlamm, die die neuen Vorschriften nicht ausreichend regelten. Eine Studie des UBA beantwortet diese Fragen und gibt Hinweise zu analytischen Methoden und Untersuchungsintervallen für die Klärschlammuntersuchung.
Brauerei spart mit innovativer Technik 24 Prozent Kohlendioxid
Mit einer ganzheitlichen Betrachtung und Optimierung von Prozesswärmeerzeugung, Kälteerzeugung, Abwasserbehandlung sowie Steuerungs-, Mess- und Regelungstechnik gelang es in der Karmelitenbrauerei Karl Sturm GmbH & Co KG im bayerischen Straubing, fast ein Viertel klimaschädliches Kohlendioxid einzusparen. Das Projekt wurde im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms vom Umweltbundesamt begleitet.
Energieverbrauch von Elektroautos: Tests realistischer gestalten
Die von Autoherstellern angegebenen Verbräuche ihrer Fahrzeuge stimmen oft nicht mit der Realität überein. Dass dies auch bei Elektroautos so ist, zeigt eine UBA-Studie. Der Energieverbrauch von Heizungen und Klimaanlagen müsste künftig viel stärker in das offizielle Testverfahren WLTP einbezogen werden, um realitätsnahe Angaben zu Verbrauch und Reichweite zu erhalten.
Klimaschutz als Transformationsaufgabe
Klimaschutz gelingt nur, wenn Politik, Gesellschaft und Wirtschaft die richtigen Weichen stellen. Er ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und mögliche Fallstricke bei der Umsetzung von Klimaschutz müssen mitgedacht werden. Wie das geht und was die besten Lösungsansätze für diese große Transformationsaufgabe sind, hat das Umweltbundsamt in einem neuen Papier zusammengetragen und bewertet.
Tempolimits könnten mehr Treibhausgase sparen, als bisher gedacht
Nach neuen Berechnungen im Auftrag des UBA ist das Potenzial, durch Tempolimits Treibhausgase zu sparen, deutlich höher, als bisher angenommen. Ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Außerortsstraßen könnte den Treibhausgasausstoß des deutschen Straßenverkehrs insgesamt um gut 5 Prozent reduzieren. Das entspricht 8 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Jahr.
#UBAgrüneWoche
Die Förderung pflanzlicher Ernährung durch eine Mehrwertsteuerbefreiung für pflanzliche Grundnahrungsmittel oder weniger Lebensmittelverschwendung – anlässlich der Agrarmesse „Grüne Woche“ hat das UBA Maßnahmenvorschläge und Informationen zusammengestellt, um Landwirtschaft und Ernährung umweltfreundlicher zu gestalten.
Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt
Gesundheitliche Belange werden in umweltrelevanten Planungsprozessen nicht ausreichend berücksichtigt. Dies liegt unter anderem an der mangelnden Kooperation der Planenden mit Akteuren aus dem Gesundheitssektor. Die Fachbroschüre „Gemeinsam planen für eine gesunde Stadt“ gibt Empfehlungen für die kommunale Praxis, wie gesundheitliche Belange in den Städten stark gemacht werden können.
Mehr Akzeptanz für E-Autos, Carsharing und Fahrgemeinschaften
Wie können Menschen, die für ihre Alltagsmobilität überwiegend oder ausschließlich einen privaten, konventionellen Pkw nutzen, davon überzeugt werden, stattdessen Elektroautos, Carsharing oder Fahrgemeinschaften zu nutzen? Diese Frage wurde im Auftrag des Umweltbundesamt in einem Forschungsprojekt untersucht.
Rahmendaten für den Klimaschutz-Projektionsbericht 2023
Werden Deutschlands Klimaziele mit der aktuellen Klimaschutzpolitik erreicht? Um dies zu klären, koordiniert das UBA die Erstellung von Projektionen. So können frühzeitig Lücken der Klimapolitik identifiziert und rechtzeitig nachgesteuert werden. Für den Projektionsbericht 2023 hat das UBA erstmals vorab die nun festgelegten Rahmendaten veröffentlicht, die für die Modellierungen verwendet werden.
251 Einsendungen beim Umweltkunstwettbewerb GRÜNSTRICH
„Unser blauer Planet braucht dringend ein "Update"! Es gibt viele Ereignisse, die uns zeigen, dass wir schon viel zu viel Zeit verloren haben“. Diese und viele weitere eindrucksvolle Appelle verpackten über 250 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 25 Jahren in künstlerische Werke, die sie beim Mal- und Zeichenwettbewerb einreichten.
ChemInfo informiert über Taurin
Im Herbst 2022 ist der Unternehmer Dietrich Mateschitz im Alter von 78 Jahren gestorben. Sein Name ist eng verbunden mit dem Bekanntwerden einer Chemikalie, die heute in zahlreichen Energy-Drinks und anderen Alltagsprodukten zu finden ist: Taurin. Während der Stoff anfangs rechtlich noch wenig Beachtung fand, ist der Zusatz von Taurin mittlerweile für diverse Produkte reglementiert.