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Erste systematische Mikroplastikanalyse in der Donau
In einem ersten umfassenden internationalen Screening zu Mikroplastik im Einzugsgebiet der Donau wurde Mikroplastik in allen Proben nachgewiesen. Polyethylen war dabei mit maximalen Gehalten von bis zu 22,24 µg/mg Schwebstoffe das vorherrschende und durchgehend nachweisbare Polymer. Darüber hinaus wurden Polystyrol, Styrol-Butadien-Kautschuk und Polypropylen gefunden.
Mehr Klimaschutz in Landwirtschaft und Nahrungsmittelkonsum
Bei der landwirtschaftlichen Produktion – insbesondere bei der Produktion tierischer Nahrungsmittel – entstehen hohe Umwelt- und Klimaschäden, deren Folgekosten sich aktuell nicht in den Preisen widerspiegeln. Um die Landwirtschaft klima- und umweltfreundlicher zu gestalten, braucht es einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen. Eine CO₂-Abgabe auf Rinder empfiehlt das UBA gegenwärtig nicht.
Optimiertes Metallrecycling durch Sensorsortiertechnologien
Durch neuartige Sortiertechnologien bei der Schrottaufbereitung könnten beispielsweise beim Aluminiumrecycling bis zu 290.000 Tonnen Primärmaterial und bis zu 90 Prozent CO₂ eingespart werden. Das zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamts, die das Potenzial zur Optimierung des Recyclings und somit zur Substitution von Primärrohstoffen untersucht hat.
Internationale TES Academy am UBA gestartet
2022 hat die neue „International Academy – Transformations for Environment and Sustainability“ (kurz „TES Academy“) am UBA mit einer Pilotphase ihre Arbeit aufgenommen. Auftakt ihrer Veranstaltungen bildet zurzeit eine virtuelle Diskussionsreihe zu den Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine für die Nachhaltigkeitstransformation und zum möglichen Umgang damit.
Erdüberlastungstag: Ressourcen für 2022 verbraucht
Wir Menschen leben nicht nachhaltig. Der Earth Overshoot Day am 28. Juli markiert das Datum, an dem die Menschheit alle biologischen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde im Laufe eines Jahres regeneriert, so Berechnungen des Global Footprint Network. Es muss mehr für Klima- und Ressourcenschutz getan werden. Hierzu können neben der Politik auch Verbraucher*innen beitragen.
Blauer Engel: Neue Berufungsperiode der Jury Umweltzeichen
Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat im Juni 2022 die Mitglieder der Jury Umweltzeichen auf ihrer konstituierenden Sitzung im Bundesumweltministerium begrüßt und die Mitglieder der vergangenen Berufungsperiode verabschiedet. Für drei neue Umweltzeichen wurden Vergabekriterien beschlossen: Lieferdienstleistungen der letzten Meile, schadstoffarme Fassadenfarben sowie Dach- und Dichtungsbahnen.
Acht Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Jugendbeteiligung
Welche Faktoren sind ausschlaggebend, ob Beteiligungsformate für Jugendliche erfolgreich sind? Dies hat eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes am Beispiel des Themas „nachhaltiger Konsum“ untersucht und umfangreiche Empfehlungen für die Praxis erarbeitet. Ein wichtiges Fazit: Entscheidend ist, ob das eigene Engagement als wirksam und sichtbar wahrgenommen wird.
Wassersparen im Alltag
Steigende Temperaturen, sinkende Niederschlagsmengen, immer mehr Hitzetage – in Deutschland ist Wasserknappheit bisher zwar noch kein größeres Problem. Doch vor allem in heißen und trockenen Sommern sollten auch Privatleute ihren Wasserverbrauch reduzieren und bewusster mit Wasser umgehen. So können wir die lebenswichtige Ressource Wasser schonen.
Erstes Halbjahr 2022: Deutlich mehr Strom aus Wind und Sonne
Im ersten Halbjahr 2022 wurde etwa 14 Prozent mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Nach ersten Schätzungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Brutto-Stromverbrauch damit bei etwa 49 Prozent. Im Gesamtjahr 2021 waren es noch 41 Prozent.
Städte gemeinsam für alle lebenswert und nachhaltig gestalten
Häufig konzentrieren sich Hitze, Lärm, Luftschadstoffe und ein Mangel an Grün in sozial benachteiligten Stadtquartieren – zum Nachteil der Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. Gute Beispiele aus der kommunalen Praxis zeigen, wie sich unterschiedliche Akteure gemeinsam erfolgreich um mehr Umweltgerechtigkeit und gesunde Umwelt- und Lebensverhältnisse für alle Bevölkerungsgruppen bemühen.
„Power-to-Liquids” – nachhaltige Kraftstoffe für den Luftverkehr
Die Erzeugung von Kraftstoffen mittels grünen Stroms („Power-to-Liquids“) gilt als Schlüsseltechnologie für einen Luftverkehr ohne fossiles, klimaschädliches Kerosin. Das immense Potenzial in technischer, ökonomischer sowie ökologischer Hinsicht fasst das Hintergrundpapier „Power-to-Liquids – A scalable and sustainable fuel supply perspective for aviation“ zusammen.
EU-Agrarpolitik: „Greening“ brachte kaum Verbesserung für Umwelt
Mit der Einführung des „Greenings“ im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im Jahr 2013 sollte die Wasser- und Bodenqualität verbessert, das Klima geschützt und die Biodiversität erhöht werden. Das wurde nur zu sehr kleinen Teilen erreicht und gleichzeitig teuer erkauft. Dies zeigt eine Untersuchung des Thünen-Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes.