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Kassel, Marburg und München sorgen für mehr Umweltgerechtigkeit
Zahlreiche Untersuchungen belegen es: Menschen mit niedrigem Sozialstatus sind öfter von Umweltbeeinträchtigungen wie Lärm und Luftschadstoffen betroffen und haben wenig Freiflächen für die Erholung. Nicht selten sind hiervon ganze Quartiere geprägt. Kassel, Marburg und München gehen dieses Problem nun gezielt an: als Pilotkommunen für mehr Umweltgerechtigkeit.
Zementwerk will Quecksilber-Ausstoß erheblich senken
Es soll ein Meilenstein in der Geschichte der Zementindustrie werden: Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms will ein Werk der SCHWENK Zement KG in Baden-Württemberg den Ausstoß von Schadstoffen erheblich senken.
Emissionshandel: Treibhausgasausstoß 2015 um 1,2 Prozent gesunken
Der Treibhausgasausstoß der so genannten stationären Anlagen, die am Emissionshandel teilnehmen, wie Kraftwerke oder Fabriken, ist in Deutschland 2015 gesunken. Das zeigt der diesjährige VET-Bericht (auf Englisch „Verified Emissions Table“) der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im UBA. Ein Pressehintergrundpapier fasst alle darin enthaltenen Informationen zusammen.
Mikroplastik in der Umwelt: UBA an Forschungskonsortien beteiligt
Ob Plastiktüten, Plastikflaschen oder Verpackungen – immer noch zu viel Kunststoff wird achtlos in der Landschaft entsorgt und gelangt in Flüsse, Seen und Meere. Welche Probleme die zu Mikroplastik zerkleinerten Reste dort verursachen und wie sich der Eintrag reduzieren lässt, daran arbeiten zurzeit zwei Forschungskonsortien, an denen auch das UBA beteiligt ist.
Wie Lithium-Akkus und damit Smartphones & Co. länger halten
Lithium-Akkus versorgen Smartphone, Tablet oder Notebook mit Energie. Oft können die Akkus nicht getauscht werden, so dass man bei einem defekten Akku das ansonsten funktionstüchtige Gerät nicht mehr mobil nutzen kann. Eine UBA-Studie hat nun erforscht, welche Umweltauswirkungen Lithium-Akkus haben und wie man die Lebensdauer des Akkus verbessern kann.
Nanotechnik in der Abwasserbehandlung: Chancen, aber auch Risiken
Mit Hilfe nanotechnischer Verfahren könnte Abwasser in Zukunft besser, energieeffizienter und kostengünstiger gereinigt werden. Doch sowohl die Potenziale als auch die Risiken für Umwelt und Gesundheit sind noch nicht ausreichend erforscht. Das UBA hat die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten mit ihren bisher bekannten positiven und negativen Eigenschaften zusammengetragen.
Stickstoff im Boden: Wissen, was geforscht wird
Ab welcher Menge werden Stickstoffeinträge für Heidebiotope kritisch? Wie beeinflussen solche Einträge die Fähigkeit des Waldbodens, Kohlenstoff zu speichern? Können Bohnen mit ihren stickstoffbindenden Knöllchenbakterien den Anbau von Energiemais nachhaltiger machen? Eine neue UBA-Veröffentlichung präsentiert 257 Forschungsprojekte zu „Stickstoff im Boden“ aus den Jahren 2000 bis 2014.
Schwellenwert für Arzneimittel im Grundwasser einführen
Das UBA empfiehlt, für Arzneimittel im Grundwasser einen Schwellenwert von 100 Nanogramm pro Liter in die Grundwasserverordnung einzuführen. Das Grundwasser würde dadurch regelmäßiger auf Arzneimittel untersucht, Überschreitungen rechtzeitig erkannt und Ursachen systematisch festgestellt werden.
Erster Innenputz mit Umweltzeichen „Blauer Engel“ erhältlich
Innenputze werden großflächig auf Wände und Decken aufgetragen. Umso wichtiger ist, dass sie die Raumluft nicht durch Schadstoff-Ausdünstungen belasten. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, kann ab sofort zu einem Innenputz mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ greifen.
Beschaffung emissionsarmer Verlegewerkstoffe
Mit Verlegewerkstoffen wie Fliesenklebern oder Spachtelmassen werden Untergründe für Bodenbeläge behandelt, um diese großflächig in Innenräumen zu verkleben. Aus Umwelt- und Gesundheitssicht sollten sie möglichst emissionsarm sein. Ein neuer Leitfaden des Umweltbundesamtes hilft bei der Beschaffung umweltfreundlicher Bodenbelagsklebstoffe und anderer Verlegewerkstoffe.
Neue Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“
In der Broschüre "Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis" werden erfolgreiche Beispiele umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung vorgestellt, die im Rahmen des gleichnamigen Projektes durch beteiligte Kommunen und Institutionen der öffentlichen Hand im Zeitraum von 2014 bis 2016 durchgeführt wurden.
Fachgespräch „Nachhaltige Textilbeschaffung des Bundes"
Laut „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“ sind von der Bundesverwaltung „bis 2020 möglichst 50 % der Textilien (ausgenommen Sondertextilien) nach ökologischen und sozialen Kriterien zu beschaffen“. Ein Leitfaden soll Orientierung für eine nachhaltige Textilbeschaffung geben. Zwecks Austausch mit der Anbieterseite laden UBA und BMZ zu einem Fachgespräch am 29. September 2016 nach Berlin ein.