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Deutschland muss mehr Fläche sparen
30 ha am Tag. Mehr Fläche soll in Deutschland nicht bebaut und versiegelt werden. Wie es damit steht, beleuchtete die Kommission Bodenschutz im UBA in einem Parlamentarischen Abend am 17.10.2016 in der Parlamentarischen Gesellschaft e.V. in Berlin. Wichtigste Ergebnisse: Wir stehen bei 70 ha/Tag. Eine Lösung wäre ein bundesweiter Flächenhandel.
Ethanol-Feuerstellen belasten Innenraumluft
Ethanol-Feuerstellen werden in Haushalten immer beliebter. Sie sind dekorativ und erzeugen Wärme. Da sie keine Abgasführung besitzen, ist auch keine Abnahme durch den Schornsteinfeger nötig. Auf den ersten Blick ist dies zunächst ein Vorteil und macht die Verwendung von Ethanol-Feuerstellen attraktiv, doch beim Verbrennen des Bioethanols entstehen Schadstoffe, die die Innenraumluft belasten.
UBA leitet Projekt zur Förderung von Ecodesign im Ostseeraum
Beim Design von Produkten und Produkt-Service-Systemen wird noch zu wenig auf die Umweltauswirkungen geachtet. Das Projekt „EcoDesign Circle“ unter Federführung des UBA zielt darauf ab, die Kompetenzen der Designzentren, Fachleute und Dozenten im Bereich des Ökodesigns zu fördern. Finanziert wird es vom EU-INTERREG-Programm für den Ostseeraum.
UBA leitet den Aufbau eines EU-weiten Human-Biomonitoring-Systems
Um die Datenlage zum Human-Biomonitoring in den Mitgliedstaaten der EU anzugleichen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen, fördert die EU-Kommission das Projekt „European Human Biomonitoring Initiative – HBM4EU“ mit über 74 Millionen Euro. Ziel ist die Zusammenführung bereits vorhandener Daten und die Durchführung gemeinsamer Studien.
Förderprogramm für energieeffiziente Abwasseranlagen zieht Bilanz
Im Jahr 2010 wurde im Umweltinnovationsprogramm (UIP) der Förderschwerpunkt „Energieeffiziente Abwasseranlagen“ gestartet. Gefördert wurden Projekte, die mit innovativen Techniken und Verfahrenskombinationen die Abwasserbehandlung energie- und ressourceneffizient gestalten. Nun trafen sich Fördernehmer und Fachwelt zu einem Abschlussworkshop, um die Projekte vorzustellen.
Dr. Joachim Heidemeier leitet Abteilung III 2
Seit dem 1. September 2016 leitet Dr. Joachim Heidemeier die Abteilung III 2 „Nachhaltige Produktion, Ressourcenschonung und Stoffkreisläufe“.
Dr. Christoph Schulte neuer Leiter der Abteilung Wasser und Boden
Seit 1.Oktober 2016 leitet Dr. Christoph Schulte die UBA-Abteilung „Wasser und Boden“ (II 2). Die Abteilung umfasst 9 Fachgebiete, die für den Schutz von Böden, Binnengewässern, Meeren, Arktis und Antarktis sowie für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung verantwortlich sind.
Umweltpolitik: sozialer als ihr Ruf
Oft wird umweltpolitischen Maßnahmen vorgeworfen, sie wären sozial ungerecht. Dies gilt etwa für die Abschaffung der Entfernungspauschale. Dass diese Sichtweise oft zu kurz greift und Umweltschutz sogar positiv auf soziale Ziele wirken kann, zeigt eine neue Studie im Auftrag des UBA.
Drei Viertel weniger Wasserbedarf beim Glasschleifen
Drei Viertel beziehungsweise 11.000 Kubikmeter pro Jahr weniger Frischwasser als früher benötigen die CNC-Glasschleifmaschinen der Firma Hecker Glastechnik in Dortmund. Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms wurde eine neue Abwasseraufbereitungsanlage installiert, die auch Feinstpartikel abscheidet. So kann das Wasser erneut zur Kühlung der Maschinen eingesetzt werden.
Wie Boden vor Hochwasser schützt
Wenn es regnet, versickert das Wasser – wenn es auf guten Boden fällt. Ist der Boden aber versiegelt oder verdichtet, wie es in der Stadt und in der heutigen Landwirtschaft oft der Fall ist, kann es zu Hochwasser und Überschwemmungen kommen. Was dagegen zu tun ist, zeigt das aktuelle Positionspapier „Böden als Wasserspeicher“.
Konservierungsmittel MIT als Gefahrstoff eingestuft
MIT ist vom RAC, dem Ausschuss für Risikobewertung und Risikobeurteilung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), für den Bereich „Menschliche Gesundheit“ als akut giftiger und Allergie auslösender Gefahrstoff eingestuft worden. Informationen der Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) zu MIT.
"Boden in der Stadt der Zukunft“ - Fachtagung der KBU
Wo liegen die Handlungserfordernisse aber auch Möglichkeiten für die Stadtentwicklung aus Sicht des Bodenschutzes? Städte der Zukunft – Was gibt es schon für spannende Ansätze durch die Bodenschutzbrille gesehen? Wie sieht das Nachnutzungskonzept für den Flughafen Tegel aus? Spannende Diskussionen hierzu bietet die Fachtagung der KBU.