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Nanotechnik in der Abwasserbehandlung: Chancen, aber auch Risiken
Mit Hilfe nanotechnischer Verfahren könnte Abwasser in Zukunft besser, energieeffizienter und kostengünstiger gereinigt werden. Doch sowohl die Potenziale als auch die Risiken für Umwelt und Gesundheit sind noch nicht ausreichend erforscht. Das UBA hat die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten mit ihren bisher bekannten positiven und negativen Eigenschaften zusammengetragen.
Stickstoff im Boden: Wissen, was geforscht wird
Ab welcher Menge werden Stickstoffeinträge für Heidebiotope kritisch? Wie beeinflussen solche Einträge die Fähigkeit des Waldbodens, Kohlenstoff zu speichern? Können Bohnen mit ihren stickstoffbindenden Knöllchenbakterien den Anbau von Energiemais nachhaltiger machen? Eine neue UBA-Veröffentlichung präsentiert 257 Forschungsprojekte zu „Stickstoff im Boden“ aus den Jahren 2000 bis 2014.
Schwellenwert für Arzneimittel im Grundwasser einführen
Das UBA empfiehlt, für Arzneimittel im Grundwasser einen Schwellenwert von 100 Nanogramm pro Liter in die Grundwasserverordnung einzuführen. Das Grundwasser würde dadurch regelmäßiger auf Arzneimittel untersucht, Überschreitungen rechtzeitig erkannt und Ursachen systematisch festgestellt werden.
Erster Innenputz mit Umweltzeichen „Blauer Engel“ erhältlich
Innenputze werden großflächig auf Wände und Decken aufgetragen. Umso wichtiger ist, dass sie die Raumluft nicht durch Schadstoff-Ausdünstungen belasten. Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, kann ab sofort zu einem Innenputz mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ greifen.
Beschaffung emissionsarmer Verlegewerkstoffe
Mit Verlegewerkstoffen wie Fliesenklebern oder Spachtelmassen werden Untergründe für Bodenbeläge behandelt, um diese großflächig in Innenräumen zu verkleben. Aus Umwelt- und Gesundheitssicht sollten sie möglichst emissionsarm sein. Ein neuer Leitfaden des Umweltbundesamtes hilft bei der Beschaffung umweltfreundlicher Bodenbelagsklebstoffe und anderer Verlegewerkstoffe.
Neue Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“
In der Broschüre "Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis" werden erfolgreiche Beispiele umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung vorgestellt, die im Rahmen des gleichnamigen Projektes durch beteiligte Kommunen und Institutionen der öffentlichen Hand im Zeitraum von 2014 bis 2016 durchgeführt wurden.
Fachgespräch „Nachhaltige Textilbeschaffung des Bundes"
Laut „Maßnahmenprogramm Nachhaltigkeit“ sind von der Bundesverwaltung „bis 2020 möglichst 50 % der Textilien (ausgenommen Sondertextilien) nach ökologischen und sozialen Kriterien zu beschaffen“. Ein Leitfaden soll Orientierung für eine nachhaltige Textilbeschaffung geben. Zwecks Austausch mit der Anbieterseite laden UBA und BMZ zu einem Fachgespräch am 29. September 2016 nach Berlin ein.
Erweiterte Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie in Kraft
Das Bundesumweltministerium erweitert die Fördermöglichkeiten für Kommunen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das aktuelle Antragsfenster ist bis zum 30. September 2016 geöffnet.
„Kompass Nachhaltigkeit“ unterstützt beim nachhaltigen Einkauf
Von Bleistiften über Dienstkleidung bis hin zu Fahrzeugen: Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass öffentliche Beschaffung verstärkt nach sozial- und umweltverträglichen Kriterien erfolgt. Um den nachhaltigen öffentlichen Einkauf zu erleichtern, wurde das Internetportal "Kompass Nachhaltigkeit" umfassend überarbeitet.
Europäischer "Green Public Procurement Award" verliehen
Zwölf öffentliche Beschaffungsprojekte aus Europa sind in Brüssel mit dem europäischen Preis "Green Public Procurement (GPP) Award" für ihre herausragenden nachhaltigen Leistungen beim Einkauf ausgezeichnet worden.
2. Internationale Human-Biomonitoring-Konferenz: Vorträge online
Welche Schadstoffe belasten Menschen heute und welche sind durch Umweltgesetze zurückgegangen? Dies war eines der Themen der 2. Internationalen Human-Biomonitoring-Konferenz im April 2016 in Berlin. Über 300 Fachleute aus 33 Ländern nahmen teil. Die Vorträge, der Tagungsband sowie Impressionen der Konferenz sind nun auf der Konferenzwebsite zu finden.
Wettbewerb "Innovation schafft Vorsprung“: Bewerbungsfrist läuft
Mit dem Preis "Innovation schafft Vorsprung" zeichnet der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) beispielhafte Leistungen öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung von Innovationen und der Gestaltung innovativer Beschaffungsprozesse aus. Bewerbungen sind bis 21. Oktober 2016 möglich.