Mikroplastik in der Umwelt: UBA an Forschungskonsortien beteiligt

Plastikmüll am Meeresstrandzum Vergrößern anklicken
Im Meer wird Plastikmüll durch Wetter und Gezeiten zu Mikroplastik (unter 5 Millimeter) zerkleinert.
Quelle: sablin / Fotolia.com

Ob Plastiktüten, Plastikflaschen oder Verpackungen – immer noch zu viel Kunststoff wird achtlos in der Landschaft entsorgt und gelangt in Flüsse, Seen und Meere. Welche Probleme die zu Mikroplastik zerkleinerten Reste dort verursachen und wie sich der Eintrag reduzieren lässt, daran arbeiten zurzeit zwei Forschungskonsortien, an denen auch das UBA beteiligt ist.

Im Projekt „Mikroplastik im Wasserkreislauf – Probenahme, Probenbehandlung, Analytik, Vorkommen, Entfernung und Bewertung (MiWa)“ soll ein Methodenset entwickelt werden, um Kunststoffe im Wasser besser chemisch und ökotoxikologisch charakterisieren zu können. Im Projekt „Optimierte Materialien und Verfahren zur Entfernung von Mikroplastik im Wasserkreislauf (OEMP)“ geht es vor allem darum, neue Materialen und Verfahrenstechniken zu entwickeln, um Mikroplastikpartikel verschiedenster Größe, Form und Material aus städtischem Ab- und Niederschlagswasser zurückzuhalten. Beide Projekte werden vom Bundesforschungsministerium gefördert.

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