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Bundespreis Ecodesign 2024 gestartet
Unternehmen aller Größen und Branchen, Designer*innen und Studierende sind wieder aufgerufen, sich bis zum 15. April 2024 um den renommierten Designpreis zu bewerben. Gesucht werden zukunftweisende Konzepte, Dienstleistungen und Produkte, die durch ihre herausragende Umwelt- und Designqualität überzeugen.
Energieverbrauch im Jahr 2022 auf zweitniedrigstem Wert seit 1990
Jüngste Daten der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. zeigen: Der Energieverbrauch in Deutschland ist im Jahr 2022 auf einen neuen Tiefstand gesunken. Seit 1990 wurde nur 2020, dem Jahr der Corona-Pandemie, weniger Energie verbraucht. Energiesparen zahlt sich aus und trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Um den Erfolg zu verstetigen, braucht es auch zukünftig effektive Politikinstrumente.
Blauer Engel für torffreie Blumenerden und nachhaltige Kunstrasen
Hersteller von torffreien Blumenerden sowie von umweltfreundlichen Kunststoffrasensystemen und -sportplätzen können in Kürze das Umweltzeichen „Blauer Engel“ für ihre Produkte beantragen. Die Jury Umweltzeichen hat in ihrer Sitzung im Dezember 2023 Vergabekriterien für diese zwei neuen Umweltzeichen beschlossen. Für weitere Produktgruppen wurden die Kriterien aktualisiert.
Schadstoffe aus Bauprodukten EU-weit einheitlich bewertbar
Bauprodukte für den Innenausbau können eine wesentliche Quelle für Schadstoffe in der Raumluft sein. Um die Gesundheit des Menschen besser zu schützen, arbeitet das UBA gemeinsam mit einer Expertengruppe seit 2011 an europaweit einheitlichen Bewertungsmaßstäben. Die erste vollständige Liste mit Stoffen und dazugehörigen Bewertungen (EU-LCI-Werte) wurde im November 2023 veröffentlicht.
Neues Globales Rahmenwerk für Chemikalien vereinbart
Das auf der fünften Internationalen Konferenz zum Chemikalienmanagement (ICCM5) in Bonn vereinbarte Global Framework on Chemicals (GFC) legt konkrete Ziele und Leitlinien für den gesamten Lebenszyklus von Chemikalien fest. Neben dem Rahmenwerk verabschiedete die Konferenz auch die Bonner Erklärung, in der sich Minister*innen und Delegationsleitungen zur Umsetzung des GFC bekennen.
Dr. Katrin Dziekan neue Leiterin der UBA-Abteilung I 2
Frau Dr. Katrin Dziekan hat 2023 offiziell die Leitung der Abteilung I 2 „Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung“ des Umweltbundesamtes (UBA) übernommen. Sie ist Psychologin und promovierte Verkehrsplanerin und bringt damit eine wichtige interdisziplinäre Perspektive in wissenschaftsbasierte Politikberatung ein. Über 10 Jahre lang leitete sie das Fachgebiet „Umwelt und Verkehr“ am UBA.
Ausweitung der Pfandpflicht ab dem 1. Januar 2024
Am 1. Januar 2024 wird die gesetzliche Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen ausgeweitet. Sie gilt dann auch für Einwegkunststoffgetränkeflaschen, in denen Milch, Milchmischgetränke und sonstige Milcherzeugnisse abgefüllt sind.
Erstmals über die Hälfte des Stroms in Deutschland erneuerbar
Mehr Strom aus Solar- und Windenergielangen lassen im Jahr 2023 den Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in Deutschland erstmals auf über 50 Prozent steigen. Auch bei Wärme und Verkehr zeigt das Jahr 2023 einige positive Entwicklungen.
Industrielle Prozesswärme kann bis 2045 CO₂-neutral sein
Die Umstellung industrieller Prozesswärme auf CO₂-neutrale Energieträger ist in Deutschland technisch bis 2045 realisierbar. Sie wird zur Bearbeitung von Materialien benötigt und meist mit fossilen Brennstoffen erzeugt. Wichtigster Anreiz für den Wechsel auf CO₂-neutrale Energieträger ist eine Kostensenkung für diese Energien auf das Niveau der fossilen. Nur dadurch kann die Umstellung gelingen.
UMID 02/2023: Kein Risiko durch Radioaktivität im Trinkwasser
Titelthema der neuen Ausgabe ist das Allgemeingut Trinkwasser im Hinblick auf das Vorkommen radioaktiver Stoffe und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Außerdem im aktuellen Heft: Neufassung DIN 19643: Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser, SRU-Gutachten: Städte als Handlungsschwerpunkte des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes, Konzepte für einen synergetischen Lärmschutz.
Praxishilfe zum Repowering in der Regional- und Kommunalplanung
Dem Austausch bestehender Windenergieanlagen, dem Repowering, kommt eine zentrale Bedeutung zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland zu. Die Änderungen im Baugesetzbuch fördern die Neuerung alter Anlagen in neue leistungsstarke und schränken die räumliche Konzentration auf bestimmte Standorte ein. Die Praxishilfe zeigt die verbleibenden Spielräume für die Regional- und Kommunalplanung auf.
Klimaschutz ist auch ohne Kernenergie möglich
Eine aktuelle Analyse im Auftrag des Umweltbundesamtes von globalen Klimaszenarien zeigt, dass Kernenergie nicht notwendig ist, um die Klimaziele gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen. Vielmehr ist der schnelle und zielgerichtete Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidend, um Klimaschutz und Energiewende voranzubringen.