Neuigkeiten
Alle Neuigkeiten
289–300 von 1770
UBA-Vizepräsidentin Lilian Busse zur Honorarprofessorin berufen
Die Vizepräsidentin des Umweltbundesamtes, Dr. Lilian Busse, ist am 25.09.2023 von der Technischen Universität München (TUM) zur Honorarprofessorin berufen worden. Seit 2018 gibt sie an der TUM School for Life Sciences Seminare zur Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politikberatung, insbesondere im Themenbereich Wasser.
Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft in Deutschland und der EU
Für die EU27 und Deutschland wurden die Klimaschutzpotentiale der Kreislaufwirtschaft für Siedlungsabfälle, Industrie- & Gewerbe-, Bau- & Abbruch- sowie Lebensmittelabfall in 2017 und 2030 mit der Ökobilanzmethodik untersucht. Die Studie zeigt, wie sich die THG-Potentiale des Sektors, inklusive Lebensmittelabfallvermeidung, unter dem Einfluss des EU- Rechtsrahmens und der Energiewende entwickeln.
Mehr Akzeptanz für den Fernwärme-Ausbau durch Preistransparenz
Der Ausbau von Nah- und Fernwärme spielt in Deutschland eine wichtige Rolle, um immer mehr Gebäude klimaneutral zu beheizen. Für eine breite Akzeptanz bei (potenziellen) Kundinnen*Kunden müssen jedoch Transparenz und Kontrolle der Preise für Fernwärme-Angebote verbessert werden. Ein neues Factsheet des Umweltbundesamtes stellt verschiedene Ansätze vor.
Schulungsskripte zu Themen der umweltfreundlichen Beschaffung
Die Schulung der in der öffentlichen Beschaffung tätigen Mitarbeiter*innen ist wichtig, um Umweltbelastungen, die mit der Nachfrage der öffentlichen Hand einhergehen, zu reduzieren. Die Schulungsskripte „Umweltfreundliche Beschaffung“ geben einen praxisnahen Einblick in fünf verschiedene Themenbereiche. Die Skripte 1 und 3 wurden nun aktualisiert.
Bettwanzen – lästige Untermieter
Bettwanzen galten in Deutschland als nahezu ausgerottet, doch die kleinen Blutsauger breiten sich auch hierzulande wieder aus. Als Hauptursachen gelten der Tourismus und Handel sowie zunehmende Resistenzen der Tiere gegen chemische Insektizide.
Klimawandel begünstigt Virenverbreitung durch Stechmücken
In Deutschland lebende heimische und exotische Stechmücken können Überträger für Chikungunya- und Zika-Viren sein – so eine Analyse im Auftrag des Umweltbundesamtes. Das Risiko nimmt zu, wenn es durch den Klimawandel wärmer wird. Kehren Menschen beispielsweise von Fernreisen mit den Viren infiziert zurück, können diese bei Stichen von Mücken aufgenommen und auf andere Menschen übertragen werden.
Arbeitshilfen: Umweltrisiken in globalen Lieferketten aufdecken
Gerade für mittelständische Unternehmen ist die systematische Lieferkettenanalyse und Umweltrisikobewertung herausfordernd. Das Umweltbundesamt (UBA) ließ deshalb die globalen Lieferketten der deutschen Automobil-, der Elektronikindustrie und des Maschinenbaus untersuchen. Die Erkenntnisse bieten Orientierung und unterstützen bei der Umsetzung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.
Zu viel Müll, zu viel Nährstoffeinträge im Nordostatlantik
Im September 2023 wurde der neue Qualitätszustandsbericht des Oslo-Paris-Abkommens zum Schutz des Nordostatlantiks (OSPAR) der Öffentlichkeit präsentiert. Hierbei handelt es sich um die umfassendste Bewertung des ökologischen Zustands für den Nordostatlantik, die jemals erfolgte. Trotz langjähriger Schutzbemühungen ist noch kein guter Zustand erreicht.
Praxis der Sortierung und Verwertung von Verpackungen 2021/2022
Verpackungen aus Metallen, Glas, Papier/Pappe und formstabilen Standardkunststoffen wurden in 2021/2022 im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin großflächig sortiert und recycelt. Eine Verschlechterung zeichnet sich für das Recycling von in der gelben Tonne entsorgten faserbasierten (Verbund-)Verpackungen ab. Die eingesetzte Technik für Sortierung und Recycling kann noch optimiert werden.
ECHA erhält über 5.600 Kommentare zum PFAS-Beschränkungsvorschlag
Am 25.09.2023 endete die sechsmonatige öffentliche Konsultation zum Vorschlag zur Beschränkung von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Es wurden mehr als 5.600 Kommentare von 4.400 Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht.
Meeresschutz: umweltfreundlicher Düngemittelumschlag in Häfen
Durch Düngemittelverladungen in deutschen Häfen können Nährstoffe in die Küstengewässer gelangen. Das kann zur Sauerstoffverarmung der Gewässer führen und Lebewesen stark beeinträchtigen. Während des Umschlags können zwischen 0,025 und 0,00000083 Prozent der Düngemittel in Gewässer gelangen. Abdeckungen zwischen Schiff und Kaimauer sowie Reinigung der Umschlagsflächen können dem entgegenwirken.
OECD-Handbuch stärkt Umweltschutz in Rohstofflieferketten
Das neue OECD-Handbuch für umweltbezogene Sorgfaltspflichten in mineralischen Rohstofflieferketten ist ein Meilenstein für den Umweltschutz in globalen Wertschöpfungsketten. Erstmals wird konkret beschrieben, wie Unternehmen Umweltbelastungen am Anfang ihrer globalen Lieferketten identifizieren, bewerten, priorisieren und Maßnahmen zur Vermeidung, Minderung oder Wiedergutmachung ergreifen können.