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Nr.: 1/2019UBA aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

die bereits seit 2010 geltenden EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Außenluft wurden auch im Jahr 2018 noch nicht in allen deutschen Städten eingehalten. Diese Grenzwerte in Frage zu stellen statt für saubere Luft für alle zu sorgen, dafür sehen wir weiterhin keinen wissenschaftlich begründeten Anlass. Mehr dazu im Schwerpunktbeitrag dieses Newsletters. Für alle, die tiefer einsteigen wollen, finden Sie dort verlinkt auch unsere Stellungnahmen zu einzelnen Fragen der aktuellen Diskussion.

Außerdem möchten wir Ihnen die erste Ausgabe unserer neuen Publikationenreihe „Schwerpunkt“ vorstellen. Statt der Jahrespublikation „Schwerpunkte“ werden wir künftig halbjährlich ein aktuelles Umweltthema beleuchten. Thema der ersten Ausgabe: Recycling.

Interessante Lektüre wünscht

Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes

Stickstoffdioxid-Grenzwert auch 2018 in vielen Städten überschritten

Stau in der Stadt.

Der Verkehr ist in der Stadt die größte Quelle für NO2.
Quelle: Kai Krueger / Fotolia.com

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid ging 2018 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Trotzdem wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft noch an rund 39 Prozent (2017: 45 Prozent) der verkehrsnahen Messstationen überschritten. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten 2018 der Länder und des UBA.

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Der Grenzwert, der seit 2010 eingehalten werden muss, wird immer noch in vielen deutschen Städten überschritten. Das gefährdet die Gesundheit der dort lebenden Menschen. Die Hauptquelle ist der Straßenverkehr und hier vor allem die Diesel-Pkw mit zu hohen Realemissionen. Hier muss endlich angesetzt werden: Diese Fahrzeuge müssen mit wirksamen Katalysatoren nachgerüstet werden – auf Kosten der Verursacher, nämlich der Automobilindustrie. Nur saubere Autos bieten Sicherheit vor drohenden Fahrverboten. Die Technologie wie auch die rechtliche Regelung zur Nachrüstung sind da und müssen nun schnell zum Einsatz kommen. Denn mit den derzeitigen Maßnahmen dauert es einfach zu lange, bis wir überall saubere Luft haben.“

Das UBA spricht sich nachdrücklich dagegen aus, die Stickstoffdioxid- und Feinstaubgrenzwerte – wie in der aktuellen Diskussion – in Frage zu stellen. Sie sind notwendig, um auch besonders empfindliche Menschen, wie Asthmatiker, Kinder und alte Menschen, zu schützen. Anders als in manchen Medien postuliert, steht das Wissen über die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Luftschadstoffen heute mehr denn je auf einer soliden wissenschaftlichen Basis. In der Zusammenschau der aktuellen Studienlage ergibt sich eher die Notwendigkeit, einige Luftschadstoffe wie Feinstaub noch strenger zu regulieren.

Verbrauchertipps

Eine Grafik mit einem Taschenrechner, vier Abfalltonnen und einem grafischen Wertstoffhof.

Quiz: Richtig Recyceln

Je besser Verbraucherinnen und Verbraucher trennen, desto mehr kann am Ende auch recycelt werden. Das gilt im Prinzip für alle Abfallarten. Wie gut kennen Sie sich aus? weiterlesen

ein Rattenschatten an der Wand

Nagetierbekämpfung birgt Risiken für Mensch und Umwelt

Die Bekämpfung von Ratten und Mäusen mit giftigen Ködern kann zu unabsichtlichen Vergiftungen von Haus- und Wildtieren führen. Zudem verbleiben die meisten Nagetierbekämpfungsmittel lange in der Umwelt und reichern sich in Tieren an. Das UBA hat praxisnahe Handbücher für Profis und Laien zusammengestellt und beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema Nagetierbekämpfung. weiterlesen

UBA-Positionen

Luftbild einer Kläranlage mit verschiedenen Becken

Vom Klärwerk zum Klimaschützer: Klärgas kann mehr

Bei der Behandlung von Abwasser – etwa in kommunalen Kläranlagen – entsteht Klärgas, ein erneuerbarer Energieträger. Bisher wird hieraus in der Regel Strom erzeugt, der in der Kläranlage selbst verbraucht wird. Für die Energiewende sind flexiblere Lösungen gefragt. Ein UBA-Positionspapier zeigt, wie Klärgas künftig eingesetzt werden könnte, etwa im Verkehr sowie zur Wärme- und Kälteversorgung. weiterlesen

Aus Wissenschaft und Forschung

Ein Feld mit Ökolandbau.

Gemeinsame Agrarpolitik 2021: Keine Verbesserung für die Umwelt

Die EU-Kommission hat im Juni 2018 Vorschläge für die Gestaltung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2021 vorgelegt. Im Zentrum steht ein deutlich erweiterter Gestaltungsspielraum der Mitgliedsstaaten bei der Verteilung der Fördermittel. Eine UBA-Studie untersucht die Vorschläge im Kontext der politischen Debatte und kommt zum Ergebnis: Der Umweltschutz verbessert sich durch die GAP nicht. weiterlesen

Traktoren bei der Ernte auf einem Feld

UBA-Studie: Wohin steuert die Landwirtschaft?

Wie wird sich die Landwirtschaft in Zukunft entwickeln? Ist die Konzentration auf die Wirtschaftlichkeit von Betrieben nachhaltig? Diese Fragen versucht eine aktuelle UBA-Studie anhand eines umfassenden Indikatorensets zu beantworten. weiterlesen

Strand in Büsum (Nordsee)

Deutsche Nord- und Ostsee sind nicht in gutem Zustand

Viele der in Nord- und Ostsee lebenden Fisch-, Vogel- und Säugetierarten und ihre Lebensräume sind zu hohen Belastungen ausgesetzt. Das zeigen die aktuellen Berichte zum Zustand der deutschen Ostsee- und Nordseegewässer, die die Bundesregierung und die Küstenbundesländer für die europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) erstellt haben. weiterlesen

Eine Windkraftanlage in der Konstruktion vor blauem Himmel mit einem großen Kran.

Weniger kritische Rohstoffe für Umwelttechnologien

Elektromotoren, Photovoltaik, Generatoren, Batteriespeicher: Für viele nachhaltige Technologien werden seltene und teils kritische Rohstoffe benötigt. Der Ausbau solcher Umwelttechnologien droht durch Rohstoffknappheiten gedämpft zu werden. Daher gilt es, rechtzeitig auf Alternativen zu setzen, die weniger kritische Rohstoffe benötigen oder gänzlich darauf verzichten. weiterlesen

Die Sonne scheint durch ein grünes Blätterdach im Wald

Hohe mittlere Ozonwerte, aber wenig Spitzen im Jahr 2018

Trotz scheinbar idealer Bedingungen für die Ozonbildung wurden im heißen und sonnigen Sommer 2018 Spitzenkonzentrationen nicht häufiger als in den Vorjahren gemessen. Einer aktuellen UBA-Studie zufolge trug die Trockenheit wahrscheinlich zur Minderung der Ozonkonzentrationen bei, da die Pflanzen weniger für die Ozonbildung nötige Vorläuferstoffe bildeten. weiterlesen

Ein Strommast mit Leitungen vor blauem Himmel.

Schnellerer Netzausbau unter Berücksichtigung der Umweltbelange

Für die Energiewende ist der Ausbau der Stromnetze erforderlich. Um diesen zu beschleunigen, wurde das gesetzliche Verfahren zur Genehmigung von Stromnetzen geändert. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes prüfte, ob diese Änderungen wirklich zu einer Beschleunigung des Netzausbaus beitragen können. Zudem wurde ihr Einfluss auf die Berücksichtigung von Umweltbelangen untersucht. weiterlesen

Ein Kamin und Holz davor.

Feinstaub aus Holzfeuerungen: Luftqualitätsgrenzwerte eingehalten

Während der Heizperiode stellen Holzheizungen in Privathaushalten eine wesentliche Quelle von Feinstaub dar. In Gegenden, in denen viel mit Holz geheizt wird, kann es besonders bei austauscharmen Wetterlagen zwar vorübergehend zu hohen Feinstaubbelastungen kommen. Allerdings gibt es derzeit keine Hinweise, dass deshalb dort die Feinstaubgrenzwerte in der Außenluft überschritten werden. weiterlesen

Wirtschaft & Umwelt

Windpark, Rapsfeld und unbestellter Acker

Strom aus der Region

Ab dem 1. Januar 2019 kann jeder Haushalt die Energiewende vor Ort voranbringen. Das neue Regionalnachweisregister ermöglicht die Ausstellung von Regionalnachweisen für Strom aus Erneuerbaren Energien. Damit können Endkunden sehen, dass dieser Strom in ihrer Region erzeugt wurde – beispielsweise vom Windrad nebenan. weiterlesen

Containerterminal

Klimawandel im Ausland trifft auch die deutsche Wirtschaft

Eine UBA-Studie zeigt, welche Herausforderungen der weltweite Klimawandel für den Außenhandel birgt. Auswirkungen in anderen Weltregionen können auch bei uns mit erheblichen wirtschaftlichen Schäden durchschlagen – zum Beispiel wenn extreme Wetterereignisse Infrastrukturen und Handelswege beschädigen, die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen oder gar ganze Ernten vernichten. weiterlesen

Logo: eco Bundespreis ecodesign

Schön öko – Einreichungen für den Bundespreis Ecodesign 2019 gesucht

Der Bundespreis Ecodesign 2019 wird in den vier Kategorien „Produkt“ „Konzept“, „Service“ und „Nachwuchs“ ausgelobt. Erneut können sich Unternehmen aller Branchen und Größen, Designerinnen und Designer sowie Studierende mit ihren Produkten und Dienstleistungen um die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 8. April 2019. weiterlesen

zwei „Coffee to go“-Becher auf einem Tisch, daneben zwei Papiertütchen mit Zucker

Auf einen „Coffee to go“ mit dem Blauen Engel

Der Blaue Engel zeichnet ab sofort ressourcenschonende Mehrwegbechersysteme aus. Ziel ist es, Einwegbecher zu reduzieren und umweltverträgliche Mehrwegbechersysteme zu stärken. Anforderungen sind beispielsweise, dass bei der Herstellung umwelt- und gesundheitsbelastende Materialien vermieden werden. Zudem müssen die Becher eine Lebensdauer von mindestens 500 Spülzyklen aufweisen. weiterlesen

Zeichnung mit folgenden Motiven: Traktor mit Güllebehälter und Schleppschlauchvorrichtung zur Gülleausbringung, Veterinärzeichen, Rind, Schwein, Pute, Hühner

Tierarzneimittel in der Umwelt: Lehrmaterialien verfügbar

Aus der Tierhaltung können über Gülle und Dung sowohl Rückstände von Antibiotika und anderen Tierarzneimitteln als auch resistente Erreger in Wasser und Boden gelangen und so die natürliche Entstehung von Resistenzen fördern. Ab sofort stehen für Lehrende und Lernende der Bereiche Landwirtschaft und Tiermedizin Lehrmaterialien zur freien Verfügung. weiterlesen

glühender Stahl in einem Stahlwerk

Energiemanagementsysteme: Energieverbrauch in Unternehmen senken

Mit Hilfe von Energiemanagementsystemen (EMS) können Unternehmen ihre Energieeffizienz steigern. Das schont das Klima und senkt Betriebskosten. Wie viele Unternehmen diese Chance bereits nutzen, was andere davon abhält, wie man die Quote steigern könnte und welche Energieeinsparungen sich damit erreichen ließen, zeigen die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Umweltbundesamtes. weiterlesen

Binärer Code auf einem Bildschirm.

Umweltverträglichkeit von Software ist jetzt messbar

Software hat einen entscheidenden Anteil an der Ressourceneffizienz von IT-Hardware und daran, wie lange sie genutzt wird. So können Programme mit gleicher Funktion zum Beispiel deutlich unterschiedliche Stromverbräuche haben, je nachdem, wie sie programmiert sind. Um die Umweltverträglichkeit von Software zu messen, hat das UBA nun Kriterien entwickelt. weiterlesen

Lieferwagen in der Stadt

Erster Bundeswettbewerb für nachhaltige Logistikkonzepte

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am 5. Dezember 2018 die Gewinnerprojekte des Bundeswettbewerbs „Nachhaltige Urbane Logistik“ prämiert, den das Bundesumweltministerium mit Unterstützung des Umweltbundesamtes ins Leben gerufen hat. Der Wettbewerb fand erstmals statt und zeichnet besonders innovative Logistikkonzepte aus, die einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Menschen leisten. weiterlesen

Raffinerieanlage mit vielen Rohren

Aus Altöl wird hochwertiges Basisöl für Motoren

In einer Raffinerieanlage in Sachsen-Anhalt gelingt weltweit erstmalig die Aufbereitung von Altöl zu Basisöl der höchsten Qualitätsstufe mineralischer Öle (API Gruppe III). Im Vergleich zur Herstellung aus Rohöl spart dies 60 Prozent CO2 und schont die fossilen Erdölressourcen. Das Verfahren wurde mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms entwickelt. weiterlesen

In einer Gießerei gießen Arbeiter flüssiges, glühendheißes Metall in Formen

Metallindustrie: Maßnahmen für mehr Ressourcenschonung entwickelt

Energieeffizientere Produktionsgebäude, mehr Rohstoffe aus dem Recycling oder erneuerbare Stromversorgung – viele unterschiedliche Maßnahmen sind nötig, um die Herstellung von Nichteisen-Metallen wie Aluminium oder Kupfer weniger energie- und rohstoffintensiv zu machen. Ein UBA-Forschungsprojekt zeigt, welche Maßnahmen besonders vielversprechend und welche Akteure gefragt sind. weiterlesen

in einer Werkshalle wird ein riesiger Bottich mit glühendheißem, flüssigen Metall ausgekippt

Stahlindustrie: Deutlich mehr Abwärmenutzung möglich

Allein aus Prozessen der Eisen- und Stahlerzeugung in integrierten Hüttenwerken ließen sich jährlich in Deutschland mehr als 2,6 Milliarden Kilowattstunden Wärme zusätzlich nutzen. Dies zeigt ein Gutachten, das im Auftrag des UBA die Abwärmepotenziale dieser Anlagen untersucht hat. weiterlesen

In einer Fabrikhalle stehen leere Kunststoffflaschen auf einem Fließband und werden befüllt.

Abfüllung explosionsgefährlicher Stoffe wird energieeffizienter

Ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms zeigt: Auch explosionsgefährliche Stoffe, wie sie in der Kosmetik-, Chemie- und Pharmaziebranche vorkommen, können in sogenannten Monoblockanlagen abgefüllt werden. Diese sind deutlich energieeffizienter, da die Befüllung und der Verschluss der Behältnisse in derselben Maschine erfolgen. weiterlesen

ungegliedertes Feld bis zum Horizont, Ackerfurchen in nacktem Boden

Vielfältige Veränderungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Die Landwirtschaft in Deutschland ist einem immensen Veränderungsdruck ausgesetzt. Klar ist: Wir müssen etwas ändern. Wie diese Änderungen genau aussehen, ist ungewiss. Am 22. November diskutierte die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) ihre Empfehlungen zu fünf Themen für den Übergang zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft mit der Öffentlichkeit. weiterlesen

Umwelt kommunal

Mikrofon in einem Ständer, im Hintergrund ein Saal mit Zuhörern

Lärmaktionsplanung: UBA-Leitfaden hilft bei der Bürgerbeteiligung

Kommunen müssen bei der Lärmaktionsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie die Öffentlichkeit beteiligen. Ein neuer Leitfaden des UBA unterstützt bei der Planung und Umsetzung. Bürgerinnen und Bürger kennen die Lärmsituation vor Ort genau, mit ihrer Hilfe gelingen oft innovative und allgemein akzeptierte Lösungen. weiterlesen

Umwelt international

Der Fluss Elbe im Vordergrund mit Bäumen am Ufer und blauem Himmel.

Schadstoffe: Erfolge im Gewässerschutz, Herausforderungen bleiben

Ein neuer Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) zeigt: EU-weit werden Flüsse und Seen immer besser vor Schadstoffen geschützt. Herausforderungen gibt es dennoch weiterhin, darunter Quecksilber, bromierte Flammschutzmittel und Pestizide sowie Stoffe, die die EU-Wasserrahmenrichtlinie noch nicht regelt – beispielsweise Arzneimittel. weiterlesen

moderne Straßenbahnen an einer Haltestelle in der Stadt

Deutsche und polnische Städte für Klimaschutz und saubere Luft

Klimaschutz und bessere Luft sind sowohl in polnischen als auch in deutschen Städten ein wichtiges Thema. In einem Beratungshilfeprojekt des Bundesumweltministeriums und des UBA wurden Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit von deutschen und polnischen Kommunen sowie weiterer Schlüsselakteure für den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft vertieft. weiterlesen

Recht & Regelungen

Eine Hand hält ein Glas unter einen Wasserhahn

UBA-Empfehlung zur Untersuchung von Legionellen im Trinkwasser

Die geltende Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthält Regelungen in Bezug auf die Untersuchung von Legionellen in Trinkwassererwärmungsanlagen der Trinkwasser-Installation. Ab dem 1. März 2019 ist ein neues Verfahren für die mikrobiologische Bestimmung von Legionellen anzuwenden. Das Umweltbundesamt hat seine Empfehlung hierfür an die neuen Anforderungen angepasst. weiterlesen

gelbe Tonne mit Verpackungsmüll

Entsorgung von Verpackungen wird umweltfreundlicher

Am 1. Januar 2019 trat das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Es löst die bisherige Verpackungsverordnung ab. Die neuen Recyclingquoten sind ein wichtiger Fortschritt für die Umwelt. Zusätzlich gibt es finanzielle Anreize für Hersteller, Verpackungen recyclinggerechter und ressourcenschonender zu gestalten und bei der Produktion verstärkt Rezyklate einzusetzen. weiterlesen

Blaue, flüssige Chemikalien auf dem Boden

Umweltkriminalität: Weniger verfolgte Delikte, hohe Dunkelziffer

Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen, Gewässer-, Luft- oder Bodenverunreinigung, illegale Abfallbeseitigung: Viele Straftatbestände haben einen Umweltbezug. Eine aktuelle Auswertung der Statistiken zu Umweltdelikten des UBA deutet auf eine Verringerung der tatsächlich verfolgten Straftaten hin. Es gibt aber deutliche Hinweise auf eine große Dunkelziffer. weiterlesen

Mehrfachsteckdose

Änderung im ElektroG: Auch passive Elektrogeräte werden erfasst

Ab dem 1. Mai 2019 gelten auch sogenannte passive Endgeräte – also solche, die Strom lediglich durchleiten wie Steckdosen oder Lichtschalter – als Elektro- oder Elektronikgeräte im Sinne des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG). Hersteller passiver Elektrogeräte müssen sich bis zum 1. Mai 2019 bei der „stiftung ear“ registrieren. weiterlesen

Biogasanlage, davor ein Maisfeld

Biogasanlagen: Neue Technische Regel soll Sicherheit erhöhen

Biogasanlagen sind wegen des enthaltenen, entzündbaren Biogases sowie der wassergefährdenden Substrate und Gärreste mögliche Quellen von Gefahren. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat das Bundesumweltministerium am 21.01.2019 die neue Technische Regel für Anlagensicherheit „Sicherheitstechnische Anforderungen an Biogasanlagen“ (TRAS 120) veröffentlicht, an der das UBA mitgearbeitet hat. weiterlesen

wassergefülltes, quadratisches Betonbecken vor einer Industrieanlage

Anlagensicherheit: Neue Leitfäden zu Löschwasser

Brennt es in Industrieanlagen, muss genügend Löschwasser zur Verfügung stehen. Enthält die Anlage Stoffe, die Umwelt und Gesundheit schaden können, muss während des Löscheinsatzes verhindert werden, dass abfließendes, kontaminiertes Löschwasser in Gewässer, Boden und Grundwasser gelangt. Zwei neue Leitfäden unter der UNECE-„Industrieunfall“-Konvention geben Empfehlungen. weiterlesen

In eigener Sache

Geschäftsreisende in einem Flughafenterminal.

Bundesregierung und Bundesbehörden reisen klimaneutral

Die Bundesregierung gleicht die Klimagas-Emissionen ihrer Dienstreisen vollständig aus. Dafür hat das UBA für alle 2017 angefallenen Dienstreisen Emissionsgutschriften in Höhe von rund 300.000 Tonnen CO2 erworben und gelöscht. Die Gutschriften stammen ausschließlich aus Projekten, die nach UN-Regeln unter dem Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (CDM) zertifiziert worden sind. weiterlesen

Das UBA in den Medien

Diskussion über Schadstoffgrenzwerte: UBA veröffentlicht Messdaten zur Luftqualität 2018

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger in ZDF heute

Wir klimabesorgten Klimasünder

UBA-Experte Michael Bilharz erklärt in der SWR2-Radiosendung "Tandem", wie klimaneutrales Leben im Alltag funktioniert.

Wohnraumoffensive muss ökologischer werden

Dr. Burkhard Schulze Darup, stellvertretender Vorsitzender der Kommission Nachhaltiges Bauen (KNBau) beim UBA, im Deutschlandradio

Frisch veröffentlicht

Cover des Handbuchs Cover Boden schützen leicht gemacht

Boden schützen leicht gemacht

Mit kleinen Schritten Großes bewirken – im Garten, im Alltag und beim Bauen


Unser Boden ist ein echter Superheld. Auf ihm wachsen unsere Nahrungsmittel, er speichert Wasser und Nährstoffe, er schützt uns vor Überschwemmungen und er kann das Treibhausgas Kohlendioxid binden, damit es nicht in die Atmosphäre gelangt. Aber auch Helden brauchen Verbündete. Doch wie werden wir zu echten Verbündeten? Was können wir konkret für den Boden tun? Die Broschüre vermittelt konkre…weiterlesen

Reihe
Leitfäden und Handbücher
Seitenzahl
36
Erscheinungsjahr
Cover Fact Sheet: EU 2050 strategic vision “A Clean Planet for All”

Fact Sheet: EU 2050 strategic vision “A Clean Planet for All”

Brief Summary of the European Commission proposal


The Paris Agreement invites parties to provide their low carbon development strategies by 2020 in order to disclose their plans to support the implementation of the Agreement. The European Commission (EC) published a set of documents presenting its analysis of options for long-term climate policy in the European Union. This factsheet has been worked out for the German Environment Agency within a …weiterlesen

Reihe
Fact Sheet
Seitenzahl
8
Erscheinungsjahr
Landschaft Kippenboden

Flyer: Boden des Jahres 2019 - Kippenboden


Kippenböden sind junge Böden, die sich innerhalb von Jahrzehnten in Bergbaufolgelandschaften entwickelt haben. Sie entstehen aus verkipptem Abraum. Sie sind besonders in den großen Braunkohletagebau-Revieren verbreitet. In der deutschen Bodenklassifikation zählen diese Böden zur Klasse der Terrestrischen Rohböden und zur Klasse der Ah/C-Böden. Die verbreiteten Kipp-Regosole sind aus carbonatfreie…weiterlesen

Reihe
Flyer und Faltblätter
Seitenzahl
2
Erscheinungsjahr
Cover of publication Framing the Third Cycling Century

Framing the Third Cycling Century

Bridging the Gap between Research and Practice


There is a tension between research and practice in the field of cycling as well as in general in environmental policy. Numerous scientific publications and knowledge do not reach the practitioners who might benefit from them. Not only was the International Cycling Conference 2017 intended to tackle this deficit with a large-scale forum, but also this publication, which takes up and continues the…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
188
Erscheinungsjahr
Cover des Positionspapiers Dezember 2018 Klimaschutz und Abwasserbehandlung

Klimaschutz und Abwasserbehandlung

Sinnvolle Beiträge zur Energiewende


Kläranlagen sind häufig die größten kommunalen Stromverbraucher und durch die Erzeugung von Klärgas, einem erneuerbarem Energieträger, direkt von den Veränderungen im Energiesystem betroffen. Im Zuge der Entwicklung zukunftsgerichteter Strategien für den kommunalen Abwassersektor sollten einerseits Energieeffizienzmaßnahmen im Vordergrund stehen und andererseits flexible Nutzungsmöglichkeiten für…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
12
Erscheinungsjahr
Cover des Leitfadens Information und Mitwirkung der Öffentlichkeit bei der Lärmaktionsplanung

Leitfaden: Information und Mitwirkung der Öffentlichkeit bei der Lärmaktionsplanung


Bei der Lärmaktionsplanung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie ist die Öffentlichkeit rechtzeitig und effektiv zu beteiligen. In dem vorliegenden Leitfaden für Bedienstete der öffentlichen Verwaltung, politische Mandatsträger und die interessierte Öffentlichkeit wird ein Überblick zu möglichen Informationswegen, Kommunikationsmedien und Mitwirkungsmöglichkeiten gegeben. Tipps für die Praxis, Chec…weiterlesen

Reihe
Leitfäden und Handbücher
Seitenzahl
60
Erscheinungsjahr
Titelseite der Ratgeber-Broschüre "Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Elektrofahrräder". Das Hintergrundbild zeigt ein Elektrofahrrad, unten das Logo des Umweltbundesamtes und der Schriftzug "Für Mensch & Umwelt"

Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Elektrofahrräder


Elektrofahrräder sind eine wichtige umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Auto bei Entfernungen bis etwa 20 Kilometer. Im Vergleich zum Auto sind Elektrofahrräder günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender. Dieser Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Elektrofahrräder (DE-UZ 197), Ausgabe Juni 2015.weiterlesen

Reihe
Ratgeber
Seitenzahl
29
Erscheinungsjahr
Titelseite der Ratgeberbroschüre "Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Gartengeräte" mit dem Hintergrundbild einer Heckenschere, mit der gerade eine Hecke geschnitten wird. Unten das Logo des Umweltbundesamtes und der Schriftzug "Für Mensch und Umwelt".

Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung: Gartengeräte


Gartengeräte verursachen Arbeitsgeräusche, die zum Beispiel in Wohn- und Erholungsgebieten eine erhebliche Lärmbelastung darstellen können. Der Leitfaden orientiert sich an den Kriterien des Blauen Engel für Gartengeräte (DE-UZ 206), der neben weiteren Produktkriterien sehr anspruchsvolle Lärmanforderungen enthält.weiterlesen

Reihe
Ratgeber
Seitenzahl
44
Erscheinungsjahr
Cover der Publikation Luftqualität 2018

Luftqualität 2018


Diese Auswertung der Luftqualität im Jahr 2018 in Deutschland basiert auf vorläufigen, noch nicht abschließend geprüften Daten aus den Luftmessnetzen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes, Stand Januar 2019. Aufgrund der umfangreichen Qualitätssicherung in den Messnetzen stehen die endgültigen Daten erst Mitte 2019 zur Verfügung. Die jetzt vorliegenden Daten lassen aber eine generelle Einsch…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
28
Erscheinungsjahr
Cover der Publikation Schwerpunkt: Recycling

Schwerpunkt 1-2018: Recycling


Das Magazin "Schwerpunkt" des Umweltbundesamtes widmet sich in jeder Ausgabe relevanten Themen im Bereich Umweltschutz. Es erscheint halbjährlich. In der Ausgabe 1-2018 beleuchtet das UBA die Kreislaufwirtschaft in Deutschland, mit besonderem Fokus auf dem Rohstoff "Kunststoff". Das Heft bietet Zahlen, Daten und Fakten, zeigt aktuelle Problem auf und diskutiert mögliche Lösungen in der Kreislau…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
48
Erscheinungsjahr
Cover der Publikation Position der KNBau Was tun – im Wohnungsbau?

Was tun – im Wohnungsbau?

Handlungsempfehlungen für den nachhaltigen Wohnungs- und Städtebau


„Die Wohnraumoffensive der Bundesregierung muss ökologischer werden“ appelliert die „Kommission Nachhaltiges Bauen (KNBau)“ beim Umweltbundesamt ( UBA ) in ihren Empfehlungen an Bund, Länder und Kommunen. Sie fordert den Gesetzgeber auf, höhere ökologische Standards festzuschreiben. Klimaschonende Gebäude und Außenbereiche mit hoher gestalterischer und Aufenthaltsqualität – nur das garantiere auf…weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
12
Erscheinungsjahr
Cover der Fachbroschüre Wie der Klimawandel den deutschen Außenhandel trifft

Wie der Klimawandel den deutschen Außenhandel trifft


Dass der Klimawandel die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in zahlreichen Bereichen direkt treffen und beeinträchtigen wird, hat das Umweltbundesamt in der Vulnerabilitätsanalyse 2015 eingehend dargestellt. Wie der Klimawandel über die internationalen Handelsverflechtungen auf die deutsche Wirtschaft wirkt, wurde jedoch bisher kaum untersucht. Im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie a…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
24
Erscheinungsjahr

Nachgezählt

907 Millionen

auf grünem Hintergrund steht "rund 907 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente wurden 2017 in Deutschland ausgestoßen.", daneben ein Piktogramm einer Wolke mit dem Wort CO2 darin

UBA-Zahl des Monats 02/2019
Quelle: UBA

2017 wurden in Deutschland insgesamt 906,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 4,4 Millionen Tonnen bzw. 0,5 Prozent weniger als 2016 und 27,5 Prozent weniger im Vergleich mit 1990. Dies zeigen Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt an die Europäische Kommission übermittelt hat. „Bis 2030 müssen die Emissionen gegenüber 1990 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden, bis 2040 um 70 Prozent. Aber vor allem der Verkehrssektor bewegt sich weiterhin in die falsche Richtung. Die Emissionen sind erneut gestiegen und liegen nun schon zwei Prozent über den Emissionen des Jahres 1990. Immer mehr Fahrzeuge, immer mehr Güter auf der Straße und immer größere und schwerere Autos führen natürlich auch zu steigenden Emissionen. Hier muss nun endlich etwas passieren“, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

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Redaktion
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