Umweltinnovationsprogramm: Förderung Materialeffizienz läuft an
Die ersten vier Unternehmen beginnen mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Umweltinnovationsprogramm, ihre Produktion ressourcenschonender zu gestalten.
Die ersten vier Unternehmen beginnen mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Umweltinnovationsprogramm, ihre Produktion ressourcenschonender zu gestalten.
Das Klären von Abwässern verbraucht Energie. Zurück bleibt Klärschlamm, der entsorgt werden muss. Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms soll eine Braunschweiger Kläranlage zum Energie- und Düngemittel-Produzenten werden.
Große Hallen zu beleuchten, frisst zurzeit noch viel Energie. Dass es auch anders geht, zeigt eine neuartige energiesparende LED-Beleuchtungsanlage, die erstmals großtechnisch zur Anwendung kam.
Bei der Firma Fluoron GmbH in Ulm werden Medizinprodukte in einem Druckbehälter mit heißem Wasserdampf sterilisiert. Im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms konnte der Dampfsterilisator durch zwei hocheffiziente Geräte (Autoklaven) ersetzt werden – mit großem Erfolg für Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Diffuse Abwärme von Hochtemperaturschmelzprozessen kann erfolgreich zurückgewonnen und in anderen Bereichen eingesetzt werden, zum Beispiel zur Vorwärmung von Rohstoffen.
Mit einer neu entwickelten Filtertechnik lassen sich schwermetallhaltige Feinstäube sehr viel besser aus dem Abgas von Betrieben der Metallindustrie abscheiden, als es heute Stand der Technik ist. Das zeigt ein Projekt des Umweltinnovationsprogrammes.
Material- und Energieeinsparungen verringern den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung. Sie bieten auch in ökonomischer Hinsicht ein großes Potenzial für eine Win-Win Situation, weil sie zu Kosteneinsparungen bei den Unternehmen führen.