Wettbewerb "Blauer Kompass" 2020

Gewinner des Wettbewerbs "Blauer Kompass" 2018 auf der Bühne im Bundesumweltministerium
© Raum11/Zappner/Umweltbundesamt

Mit dem Wettbewerb „Blauer Kompass“ zeichnet das Umweltbundesamt Projekte zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels aus. Ob Begrünung des Bürodachs, Entsiegelung des Schulhofes, Anbau klimaangepasster Sorten in der Landwirtschaft oder Maßnahmen zum Hochwasserschutz – gesucht werden Projekte, die innovative Antworten auf die zunehmend häufigen und intensiven Klimafolgen in Deutschland finden.

Inhaltsverzeichnis

 

Bewerbungen zum "Blauen Kompass"

Die Bewerbung war bis zum 17. Februar 2020 in drei Kategorien möglich:

  • Kategorie 1: private und kommunale Unternehmen
  • Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Kategorie 3: Vereine, Stiftungen und Verbände
Der Wettbewerb Blauer Kompass
Quelle: Umweltbundesamt

Der Wettbewerb Blauer Kompass

 

Auswahlverfahren & Bewertungskriterien

Nach Bewerbungsende am 17. Februar 2020 hat das UBA, mit fachlicher Unterstützung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), entschieden, welche Projekte für die Jurysitzung nominiert werden. Diese treten vom 31.03. bis 20.04.2020 bei einer Internetabstimmung auf der Seite der Tatenbank um den Publikumspreis an. 

Welche weiteren drei Projekte mit dem „Blauen Kompass“ ausgezeichnet werden, entscheidet eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Ende April. 

Alle eingegangenen Bewerbungen werden nach sechs Kriterien bewertet: 

  1. Wirksamkeit: Zeigt die Anpassungsmaßnahme Erfolg bzw. ist sie erfolgsversprechend hinsichtlich des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?
  2. Finanzielle Tragbarkeit: Weist die Maßnahme ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?
  3. Nachhaltigkeit: Trägt die Maßnahme zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?
  4. Positive Nebeneffekte: Generiert die Maßnahme weitere positive Effekte neben ihrem primären Zweck der Klimaanpassung bezüglich Umwelt und Gesellschaft?
  5. Flexiblitität: Kann die Maßnahme an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?
  6. Robustheit: Kann die Maßnahme mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Klimaänderung umgehen? Wirkt sich die Maßnahme auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?
 

Preisverleihung

Die Gewinnerprojekte werden in einem feierlichen Rahmen im Bundesumweltministerium in Berlin bekannt gegeben.

<>