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Themen

Klima | Energie, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Alternative Finanzierung für naturbasierte Klimawandelanpassung

Hand stapelt Münzen auf die Erde neben einen Keimling

Naturbasierte Lösungen sind zentral für Klimawandelanpassung. Stadtgrün und Wasser können etwa Hitze in Städten reduzieren. Wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Ein Papier zeigt Finanzierungswege anhand von Praxisbeispielen – von Crowdfunding bis Green Bonds – und bewertet, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.

Wirtschaft | Konsum

Von Hanf bis Hightech: 14 Projekte mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet

Gruppenfoto

Bundesumweltministerium und UBA haben die Gewinner des Bundespreises Ecodesign 2025 prämiert. Die Arbeiten zeigen, wie breit das Spektrum nachhaltiger Gestaltung heute ist. Ob Recycling, biobasierte Materialien wie Hanf und Myzel, KI-gestützte Anwendungen oder modulare Produkte – Gestaltung wird hier zum Hebel für Ressourcenschonung, innovative Geschäftsmodelle und gesellschaftlichen Wandel.

Klima | Energie, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Weltklimakonferenz COP30: Kein Durchbruch, aber kleine Erfolge

Eingang des Tagungsgeländes der 30. Weltklimakonferenz

Die Ergebnisse der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30) sind enttäuschend und spiegeln die komplexe geopolitische Situation wider, die substanzielle Fortschritte verhinderte. Der angedachte Fahrplan für den vollständigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas scheiterte an starken Widerständen. Trotz der immensen Differenzen konnten viele Detail-Beschlüsse und kleine Erfolge erzielt werden.

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales, Digitalisierung

Umweltrecht im Fokus: So lässt sich KI nachhaltiger gestalten

Abstrakte Darstellung von Green-IT: verschiedene Themenbereiche werden durch Symbole dargestellt und miteinander verbunden. So entstehende Netz ist auf einem grünen Hintergrund platziert.

Nicht nur CO₂-Bilanz und Ressourcenverbrauch bestimmen die Umweltwirkungen digitaler Technologien. Künstliche Intelligenz (KI) verändert, wie wir produzieren, konsumieren und entscheiden. Ein Bericht im Auftrag des Umweltbundesamts zeigt, wie das Umweltrecht diese „Technosteuerung“ auf der Basis bestehender Gesetze rechtlich fassen und ökologisch ausrichten kann.

Wirtschaft | Konsum

Kauf-Nix-Tag: Einfach mal innehalten und Konsum hinterfragen

Frau mit 6 großen Papiertragetaschen in einer Fußgängerzone

Am 29.11.2025 ist „Kauf-Nix-Tag“. Eine gute Gelegenheit, gerade mitten in den vorweihnachtlichen Rabattaktionen, wie dem „Black Friday“ oder „Cyber Monday“, kritisch das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Ob online oder im Shoppingcenter – wer auf Qualität, Langlebigkeit und Nutzen achtet und nachhaltige Alternativen im Blick hat, schont Ressourcen, Umwelt, Klima und den Geldbeutel.

Luft

Gute Luft auf einen Blick: UBA veröffentlicht neuen Luftqualitätsindex und modernisierte App

Screenshots der aktualisierten App „Luftqualität“

Wie gut ist die Luft, die wir atmen? Der neue Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes (UBA) liefert künftig Antworten auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zudem wurden die UBA-App „Luftqualität“ und das Luftdaten-Portal modernisiert – für präzisere Informationen, verständliche Verhaltenstipps und eine noch nutzerfreundlichere Darstellung der aktuellen Luftqualität in Deutschland.

Gesundheit

AMELAG-Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung

Ein Rohr mit einem Warnschild "Notausstieg - Kein Einstieg" an einem Klärbecken einer Kläranlage.

Im Projekt „Abwassermonitoring für die epidemiologische Lagebewertung“ erheben das Umweltbundesamt und Robert Koch-Institut die Viruslast von Krankheitserregern im Abwasser. Dabei wird von einem interdisziplinären Team unmittelbar der One-Health Gedanke umgesetzt: Forschungsdaten aus dem Bereich Umwelt und öffentliche Gesundheit werden zeitnah ausgewertet, vereinigt und öffentlich bereitgestellt.

zuletzt aktualisiert am
Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Meeresschutz erfordert integriertes Nährstoffmanagement

Blick über eine Seegraswiese bei bewölktem Himmel, der sich in den Wasserflächen spiegelt

Durch hohe Nährstoffeinträge sind europäische Meeresgewässer weiterhin eutrophiert und nicht im guten Zustand. Das internationale Forschungsvorhaben NAPSEA demonstriert den Vorteil eines integrierten Ansatzes von der Quelle bis zum Meer am Beispiel des Wattenmeeres. Der Policy Brief fasst Empfehlungen zusammen und zeigt, wie ambitionierte Reduktionsziele für Rhein und Elbe erreicht werden können.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

EU-Agrarpolitik: Greening liefert nur geringe Umweltwirkungen

Getreidefeld mit Wald im Hintergrund

Das Thünen-Institut hat im Auftrag des Umweltbundesamtes die Umweltwirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) untersucht. Dabei zeigt sich, dass das „Greening“ – also die verpflichtenden Umweltauflagen der GAP-Periode 2013 bis 2022 nur geringfügige Auswirkungen auf die agrarische Landnutzung und einen begrenzten Nutzen für den Umwelt- und Naturschutz hatte.

Klima | Energie, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Weltklimakonferenz COP30: Gemeinsam für mehr Klimaschutz

Logo: COP30 Brasil

Ab 10. November 2025 – 10 Jahre nach dem Paris-Übereinkommen – verhandelt die Staatengemeinschaft erneut über die Zukunft des globalen Klimaschutzes. Diesmal am Rande des Amazonas im brasilianischen Belèm, einem symbolträchtigen Ort, der als Hotspot der Artenvielfalt und indigenen Völker gilt. Im Fokus stehen die neuen nationalen Klimaschutzbeiträge und die Messbarkeit von Anpassungsfortschritten.

Klima | Energie

UBA-Erweiterungsbau Dessau erreicht Plus-Energie-Standard

Vierstöckiges Gebäude mit Photovoltaik-Elementen an der Fassade

Im Herbst 2023 ging der Erweiterungsbau des Umweltbundesamtes (UBA) am Hauptsitz Dessau-Roßlau in Betrieb. Die Ergebnisse des seitdem laufenden Energie-Monitorings zeigen nun: Das Ziel eines klimaneutral betriebenen Bürogebäudes mit Plus-Energie-Standard wurde erreicht. Mehr in unserem neuen Kurzfilm.

Boden | Fläche

Europäische Bodenrichtlinie angenommen

Wachstumsphasen einer Pflanze vom Keimling bis zur Pflanze

Das Europäische Parlament hat am 23. Oktober 2025 die Europäische „Richtlinie zur Bodenüberwachung und -resilienz“ verabschiedet (Soil Monitoring and Resilience Law, kurz Bodenrichtlinie). Der EU‑Rat hat bereits am 29. September 2025 die Richtlinie förmlich angenommen. Die Europäische Bodenrichtlinie stellt den ersten europaweit verbindlichen Rechtsrahmen zum Schutz der Böden dar.

Kurzlink: www.uba.de/t50de