Schlechte Luftqualität in Deutschland
Anfang 2026 war die Luftqualität in Deutschland schlecht. Warum war das so? Und wie gefährlich ist diese Situation?
Anfang 2026 war die Luftqualität in Deutschland schlecht. Warum war das so? Und wie gefährlich ist diese Situation?
Der Endenergieverbrauch ist 2024 nach drei Jahren erstmals wieder leicht gestiegen. Die Lücke zum Energiespar-Zielpfad nach Energieeffizienzgesetz vergrößerte sich auf neun Prozent. Weitere Anstrengungen sind notwendig. Immerhin: Ohne die seit 2008 erreichten Energieeffizienz-Steigerungen wäre der Stromverbrauch 2024 um ein Drittel höher ausgefallen. Mehr Details in unseren aktualisierten Daten.
In der EU wird der nächste Haushalt für die Jahre 2028 bis 2035 verhandelt. Die von der Kommission unterbreiteten Vorschlägen müssen wirtschaftliche Interessen mit sozialem Zusammenhalt und Umweltaspekten zusammenbringen. Das UBA zeigt, dass in den Vorschlägen Umwelt- und Klimathemen sowohl in den Instrumenten als auch in der Landwirtschafts- und Kohäsionspolitik gestärkt werden müssen.
Ein neuer Online-Kurs über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt macht das Wissen der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) weltweit zugänglich. Der Kurs wurde gemeinsam von UBA, dem CLRTAP-Sekretariat und Expertinnen*Experten in den Arbeitsprogrammen der CLRTAP entwickelt.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) berichtete Anfang 2024 und im Februar 2025 zum Fund von Mono-n-hexylphthalat in Urinproben von Kindern. Die Substanz wurde ebenfalls in Urinproben von Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen der Bevölkerungsstudien GerES und ALISE des Umweltbundesamtes (UBA) nachgewiesen. Hier gibt das UBA Antworten auf die häufigsten Fragen.
Zu viel Stickstoff schädigt unsere Gesundheit, die Ökosysteme und deren biologische Vielfalt sowie das Klima. Das UBA hat in einem Forschungsprojekt berechnet, wie hoch eine verträgliche Obergrenze für freigesetzten Stickstoff sein darf und dies für alle Landkreisregionen dargestellt. So können Interessierte und Entscheider vor Ort sehen, wie groß das Problem ist und wodurch es verursacht wird.
Wie kann unsere bebaute Umwelt gesünder, klima- und ressourcenschonender werden? Empfehlungen für alle Politik- und Verwaltungsebenen – von EU bis kommunal – wurden im EU-Interreg-Projekt NonHazCity3 erarbeitet und in Form von Policy Briefs und einem Kurzvideo aufbereitet. Im Fokus: digitale Transparenz über Inhaltstoffe von Bauprodukten und Kreislaufwirtschaft am Bau.
Deutschlands höchste Auszeichnung für innovative Projekte zum Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels wird auch 2026 wieder verliehen. Die neue Wettbewerbsrunde ist mit einer eigenen Kategorie für Schulen gestartet. So sollen junge Menschen besonders motiviert werden, ihre kreativen Lösungen bekannter zu machen. Die Bewerbung ist bis zum 20. März 2026 geöffnet.
Die Luftreinhaltemaßnahmen wirken: Auch 2025 wurden in Deutschland alle EU-Grenzwerte eingehalten. Für Feinstaub bereits zum achten, für Stickstoffdioxid zum zweiten Mal in Folge. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Belastung beider Schadstoffe über dem Niveau der Vorjahre, wie vorläufige Messdaten von Bund und Ländern zeigen.
Die Wiederverwendung von Produkten als zentraler Aspekt der Abfallvermeidung fördert die Kreislaufwirtschaft. Auf Grundlage der Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EG i.V.m. (EU) 2018/851) und dem Rechtsakt (EU) 2021/19 zur Festlegung der Methode und des Formats für die Berichterstattung über die Wiederverwendung sind die Mitgliedstaaten verpflichtet, den Umfang der Widerverwendung zu monitoren.
Die Jury Umweltzeichen hat in ihrer Wintersitzung überarbeitete Kriterien für sieben Umweltzeichen beschlossen. Darunter Kriterien für Recyclingpapiere, Bodenbeläge, Paneele, Türen, Bau- und Möbelplatten, Altglascontainer und Schreibgeräte. Hersteller besonders umweltschonender Produkte können diese aktualisierten Umweltzeichen beantragen.
Der Bundespreis Ecodesign – die höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design – geht in seine 15. Runde. Noch bis zum 2. April 2026 können in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs Arbeiten eingereicht werden, die ökologische Verantwortung mit hoher Designqualität verbinden – vom marktreifen Produkt bis hin zum visionären Modellprojekt.