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Einstellung zur Mobilität entscheidet über Art der Fortbewegung
Eine positive Einstellung, fußläufige Erreichbarkeit, städtebauliche Dichte, das Umweltbewusstsein und der Zugang zum Internet im öffentlichen Raum motivieren Menschen am meisten, zu Fuß zu gehen oder Rad zu fahren. Mangelnde Sicherheit sowie eine hohe Pkw-Verfügbarkeit sind die größten Hemmnisse. Das zeigt eine repräsentative Erhebung in zwölf deutschen Städten im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Keine kritischen Umweltbelastungen durch Treibstoffschnellablässe
Zur Sicherheit müssen Flugzeuge manchmal Treibstoff ablassen, wenn sie kurz nach dem Start notlanden müssen. Die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens dazu werden nun veröffentlicht. Die Auswirkungen der Treibstoffschnellablässe auf Mensch und Umwelt werden als unkritisch eingeschätzt. Es werden dennoch Empfehlungen gegeben, wie mögliche Belastungen noch weiter verringert werden können.
Bund, Länder und Kommunen kaufen selten strategisch ein
Der Einkaufsprozess in öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen ist selten strategisch gestaltet - meist konzentrieren diese sich auf vergaberechtliche Fragen und die Vermeidung von Rechtsverstößen, so lautet eines der Ergebnisse einer Umfrage des Instituts für den öffentlichen Sektor e.V. und KPMG.
Anpassung des PBT-Konzeptes notwendig
Das Konzept für die Bewertung persistenter, bioakkumulierender und toxischer Stoffe (PBT) muss überarbeitet werden: Schwer wasserlösliche Stoffe und Stoffe, die in der Umwelt nur extrem langsam abgebaut werden können, werden beispielsweise unzureichend betrachtet. Zudem muss sich die Identifizierung kritischer Stoffe verbessern, so ein Forschungsvorhaben im Auftrag des UBA.
Lössboden ist „Boden des Jahres 2021“
Lössboden ist ein wertvoller Boden im Ackerbau und erfüllt zahlreiche Funktionen – er speichert Nährstoffe, hält aber auch Schadstoffe zurück und hilft so, das Grundwasser sauber zu halten. Ohne eine neue Eiszeit kann er sich nicht erneut bilden. Deshalb müssen wir ihn schützen und erhalten.
UBA startet interaktive Nitrat-Karte
Das Grundwasser in Deutschland ist teilweise zu hoch mit Nitrat belastet. Die Berichtsdaten zum Nitratbericht 2020 sind nun in dem interaktiven Kartendienst „UBA Nitrat-Web-App“ veröffentlicht. Hier können Nutzerinnen und Nutzer Nitratdaten für das Grundwasser, für Flüsse, Seen und Meeresgewässer recherchieren.
Investitionen in Klimaanpassung stärken auch die Wirtschaft
Mit Investitionen in klimaresiliente Schienen, Straßen, Gebäude und Wasserwege, die Förderung von Umweltschutz- und Naturprojekten und auch die Information der Gesellschaft über Gesundheitsgefahren durch extreme Hitze kann nicht nur den Folgen des Klimawandels begegnet, sondern auch die deutsche Volkswirtschaft gestärkt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Forschungsvorhaben im Auftrag des UBA.
Neues zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung
Was sind die Vorteile einer umweltfreundlichen Beschaffung und wie kann diese in der Praxis umgesetzt werden? Das erklärt das UBA in einem neuen Kurzfilm. Außerdem hat das UBA sein Rechtsgutachten zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung aktualisiert und kurz zusammengefasst, welche Neuerungen die Kreislaufwirtschaftsgesetz-Novelle für Beschaffungsstellen des Bundes mit sich bringt.
Schadstoffe können aus Kläranlagen in Gewässer gelangen
Die Verwendung von Produkten (wie Putzmittel, Wandfarben) sowie von Gegenständen (wie Fahrrad, Auto, Kleidung, Pfannen) in urbanen Gebieten ist mit dem Eintrag einer Vielzahl von Stoffen in das Abwasser und schließlich in Gewässer verbunden. Eine Bestandsaufnahme zeigt: viele Stoffe werden in Kläranlagen zurückgehalten, andere passieren sie oder gelangen direkt über die Kanalisation ins Gewässer.
Klimawandelfolgen in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
Durch den Klimawandel nehmen Extremwetterereignisse, wie Hochwasser oder Dürren, zu und der Meeresspiegel steigt. Deshalb sind bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Genehmigung von Vorhaben, wie neue Industrieanlagen, mittlerweile auch Risiken durch Naturereignisse zu berücksichtigen. Ein UBA-Forschungsprojekt gibt Empfehlungen für Vollzugsbehörden, Vorhabenträger und Gutachterbüros.
Scan4Chem-App zu Chemikalien in Produkten in 15 Ländern verfügbar
Hersteller und Händler müssen Verbraucherinnen und Verbraucher auf Anfrage über „besonders besorgniserregende Stoffe“ in Produkten informieren. Die UBA-App Scan4Chem wurde im Rahmen des EU-LIFE-Projektes AskREACH mehrfach überarbeitet. Die neueste Version steht seit Oktober 2020 in Deutschland zum Download bereit. Die App ist mittlerweile in insgesamt 15 europäischen Ländern verfügbar.
Neuer UMID: Chemikalien in Textilien
Bei der Herstellung von Textilien kommt eine Vielzahl von Chemikalien zum Einsatz. Welche kritischen Chemikalien sind das genau und welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Darüber informiert die neue Ausgabe der Zeitschrift UMID. Weitere Themen: UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, ein bundesweites Pollenmonitoring, das EU-COST-Netzwerk „European Burden of Disease“ und das One-Health-Konzept.