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Carbon Leakage: Klimapolitik und Investitionsverhalten
Die Verlagerung von Emissionen ins Ausland aufgrund unterschiedlich ambitionierter Klimapolitiken, kurz Carbon Leakage, hat verschiedene Facetten. Ein Forschungsvorhaben im Auftrag des UBA hat einige davon untersucht, unter anderem den Einfluss von CO2-Bepreisung auf das Investitionsverhalten von Industrieunternehmen und die Klimapolitiken der EU-Haupthandelspartnerländern im Vergleich.
Jahresbericht zu deutschen Versteigerungen im EU-Emissionshandel
Wie verlief die dritte Handelsperiode des europäischen Emissionshandels? Wie viele Emissionsberechtigungen wurden 2020 in Deutschland versteigert? Und wofür werden die Erlöse ihrer Versteigerungen eingesetzt? Der Jahresbericht zu den deutschen Versteigerungen gibt einen Überblick.
Grüne Start-ups stärker fördern
Innovative grüne Start-ups sind zentral für die Bewältigung von Umweltproblemen. Die bestehenden Gründungsförderprogramme unterstützen sie jedoch nicht wirksam. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt die Defizite und schlägt zwei Varianten für eine Gründungsfinanzierung speziell für grüne Start-ups vor.
Earth Hour: Licht aus für den Klimaschutz
Am Samstag, den 27. März, um 20:30 Uhr werden auch an vielen UBA-Gebäuden für eine Stunde die Lichter ausgehen. Die „Earth Hour“ setzt weltweit ein Zeichen für mehr Klimaschutz. Die Aktion wurde 2007 von der internationalen Naturschutzorganisation WWF ins Leben gerufen.
Fragen und Antworten zur Kreislaufwirtschaft
Weltweit werden immer mehr Rohstoffe gefördert, um den steigenden Bedarf der Weltwirtschaft zu decken. Das verschärft globale Umweltprobleme wie den Klimawandel, die Bodendegradation oder den Verlust biologischer Vielfalt. Um dem zu begegnen, müssen wir Ressourcen effizienter einsetzen, unseren Konsum hinterfragen und Ressourcen nach Möglichkeit im Kreislauf führen.
Mit zielgruppenspezifischer Kommunikation Abfälle vermeiden
Verbraucher*innen aller sozialen Gruppen nehmen wahr, dass Abfälle Umweltprobleme verursachen. Dabei wird überwiegend ein Bezug zu eigenen Konsumgewohnheiten hergestellt, aber auch die Verantwortung von Unternehmen und Politik hinterfragt. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes untersuchte Konsum und Potenziale der Abfallvermeidung sozialer Gruppen und entwickelte Kommunikationsansätze.
Nachhaltige Lösungen zu Wasser und Landwirtschaft
Die Gewässer in Deutschland sind in keinem guten Zustand. Ein Grund dafür ist die Nähr- und Schadstoffbelastung aus der Landwirtschaft. Der Bericht der Europäischen Umweltagentur und Mitarbeitenden des UBA zeigt auf, dass zum Schutz der Gewässer in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ehrgeizigere Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft erforderlich sind.
Kein Torf in den Topf
Viele Blumenerden enthalten Torf aus Hochmooren. Doch der Torfabbau zerstört die Lebensräume vieler Pflanzen und Tiere. Auch fürs Klima ist der Abbau schlecht: Durch die Entwässerung der Feuchtgebiete entweicht CO2, außerdem entfällt ein wertvoller Speicher für das Treibhausgas. Dabei gibt es mit torffreier Blumenerde gute Alternativen.
COVID-19: Schnelltests und Impfabfälle richtig entsorgen
Geht von gebrauchten Corona-Schnelltests oder von Impfabfällen eine Infektionsgefahr aus? Und wie sollten Abfälle, die beim Testen oder Impfen anfallen, entsorgt werden? Zu aktuellen Fragen der Entsorgung von Abfällen aus Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 wurde nun eine Bund-/Länderempfehlung veröffentlicht.
Perspektiven für eine umweltverträgliche Nutztierhaltung
Die Nutztierhaltung schädigt Luft, Böden, Gewässer und sie belastet das Klima. Die negativen Auswirkungen lassen sich durch kurzfristig umsetzbare verfahrenstechnische Maßnahmen (wie emissionsärmere Stallsysteme), eine bessere räumliche Verteilung der Tiere und eine Verringerung von Produktion und Konsum tierischer Lebensmittel deutlich mindern, so eine Veröffentlichung des Umweltbundesamtes.
SAICM-Workshop für Nationale Stakeholder
Solange die Covid-19-Pandemie persönliche Veranstaltungen unmöglich macht, dienen Webkonferenzformate dazu, die deutschen SAICM-Akteure zu informieren und Möglichkeiten zum Austausch untereinander sowie mit BMU und UBA zu bieten. Eine Reihe von Online-Workshops beschäftigt sich im ersten Halbjahr 2021 mit verschiedenen Themen des Chemikalienmanagements.
Evaluation des Umweltinformationsgesetzes des Bundes
Das Umweltinformationsgesetz des Bundes (UIG) regelt den Zugang zu Umweltinformationen und deren aktive Verbreitung. Eine UBA-Studie zeigt: Das Gesetz hat sich im Wesentlichen bewährt. An wenigen Stellen kann das Recht aber noch besser werden und vor allem besser umgesetzt werden. Die Studie wendet sich daher v.a. an die Bundesbehörden und private informationspflichtige Stellen.