Neuigkeiten
Alle Neuigkeiten
565–576 von 1765
Umweltmanagement im Umweltbundesamt
Ob energiesparende Gebäude, Solarstrom, weniger Dienstreisen oder vegetarisches Catering bei Veranstaltungen – alle Bereiche werden beim systematischen Umweltmanagement im UBA geprüft, um bis spätestens 2030 treibhausgasneutral zu werden. Ein Kurzfilm zeigt die verschiedenen Ansätze und stellt unser Umweltmanagement vor.
Wie Architekt*innen Schadstoffe in der Umwelt vermeiden können
Austräge von Bioziden und Zink aus heutigen Neubau- oder Sanierungsgebieten in die urbane Umwelt sind besorgniserregend hoch. Diese Austräge sind durch schadstoffbewusste Planung fast vollständig vermeidbar. Dies ist die Botschaft eines neuen Leitfadens und Steckbriefen, die Tipps für die Planung von Fassaden und Dächern enthalten.
EU-Emissionshandel fit für die Zukunft machen
Die bevorstehende Reform des EU-ETS beinhaltet neben der Anpassung der Emissionsobergrenze (Cap) auf das neue Klimaziel für 2030 auch eine Überprüfung und Anpassung der Marktstabilitätsreserve (MSR). Ein Forschungsprojekt im Auftrag des UBA schlägt vor, wichtige MSR-Parameter anzupassen, um ihre Funktion zur Stabilisierung des Marktes bei externen Schocks wie der Covid-19-Pandemie zu stärken.
Umweltrisiken durch Pestizid-Cocktails werden unterschätzt
Auf unseren Äckern werden oft mehrere Pestizide gleichzeitig oder nacheinander verwendet. Wie die einzelnen Mittel zusammenwirken, wird vorher in der Zulassung nicht überprüft. Dort werden Mittel nur einzeln bewertet. Die Folge: Unerwünschte Kombinationswirkungen von Pestiziden auf die Umwelt bleiben oft unentdeckt. Laut einer neuen Studie für das UBA muss sich das rasch ändern.
Umweltzerstörung, Klimawandel und Migration
Umweltveränderungen, Klimawandel und Umweltkatastrophen können Gründe für Migration sein oder diese indirekt beeinflussen. Da viele verschiedene Faktoren zu Migrationsentscheidungen führen, müssen sie spezifisch und fallbezogen betrachtet werden. Die resultierenden Handlungen müssen zudem immer das Wohl und die Rechte der betroffenen Menschen berücksichtigen.
Spezifische CO₂-Emissionen im Strommix deutlich gesunken
In Deutschland sinkt der spezifische CO₂-Emissionsfaktor für Strom stark. Für 2019 werden 408 g/kWh vorläufig ausgewiesen und für 2020 366 g/kWh geschätzt. Der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien wirkte sich positiv auf die Emissionsentwicklung der Stromerzeugung aus und trägt damit wesentlich zur Senkung des spezifischen Faktors im Strommix bei.
Neues Bildungstool des UBA online: Denkwerkstatt Konsum
Bio-Produkte kaufen, aufs Auto verzichten – retten individuelle Konsumentscheidungen das Klima? Oder sind schärfere Gesetze und grüne Unternehmen die Hebel für einen nachhaltigen Lebensstil? Die Denkwerkstatt Konsum hilft, nachhaltigen Konsum besser zu verstehen. Das neue Bildungstool richtet sich vor allem an Akteure aus der Umweltbildung, Umweltengagierte und interessierte Verbraucher*innen.
Das Umweltbundesamt – natürlich vielfältig
Diversität in der Belegschaft ist der Grundstein für eine gerechte Teilhabe aller und für das Finden guter Lösungen, die die gesamte Gesellschaft im Blick haben. Das UBA nimmt deshalb in diesem Jahr am 9. Deutschen Diversity-Tag der Charta der Vielfalt e.V. mit dem Themenschwerpunkt Barrierefreiheit teil und intensiviert seine Zusammenarbeit mit anderen Interessierten.
Deutsches Trinkwasser erhält wieder die Note „sehr gut“
Trinkwasser aus großen zentralen Anlagen besitzt in Deutschland weiter eine sehr gute Qualität. Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts des Umweltbundesamtes zur Trinkwasserqualität. Grenzwertüberschreitungen sind, wie schon in den Vorjahren, Einzelfälle.
Wärmeversorgung von Gebäuden muss treibhausgasneutral werden
Damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann, muss die Wärmeversorgung von Gebäuden neu ausgerichtet werden. Dafür müssen beispielsweise Gebäude stärker energetisch saniert werden und der gesamte verbleibende Wärmebedarf in Zukunft aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Auch der Ausbau und die Dekarbonisierung von Wärmenetzen ist entscheidend.
Smart Meter für Haushalte könnten das Klima schützen
Smart Meter zählen den Stromverbrauch digital und zeichnen Daten auf. Damit diese intelligenten Stromzähler helfen, das Klima zu schützen, müssen Haushalte über den Nutzen informiert und die Geräte möglichst lange genutzt werden. Zudem muss es komfortable Angebote und Geschäftsmodelle geben. Dies zeigen Erfahrungen anderer europäischer Länder.
Weiterentwicklung Nationales Programm für nachhaltigen Konsum
Im Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung hat sich die Bundesregierung am 03.05.2021 auf ein breites Maßnahmenbündel zur Förderung nachhaltiger Konsummuster geeinigt. Das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum (NPNK) von 2016 soll weiterentwickelt werden und unter anderem dazu beitragen, den konsumbezogenen Ausstoß von Treibhausgasen pro Einwohner bis 2030 zu halbieren.