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Pestizide in europäischen Gewässern – eine Datenanalyse
Pestizide können die Umwelt schädigen. In einem vom Umweltbundesamt koordinierten Projekt für die Europäische Umweltagentur wurde erstmals eine Übersicht über die Pestizide, die die EU-Mitgliedstaaten in Oberflächengewässern und Grundwasser messen, erstellt. Der Bericht bestätigt, dass zusätzliche Maßnahmen nötig sind, um die Umweltqualitätsstandards in Oberflächengewässern einzuhalten.
Beobachtungsliste für Chemikalien in Gewässern aktualisiert
Die EU-Kommission hat die Beobachtungsliste zur EU-Wasserrahmenrichtlinie zum zweiten Mal seit 2015 angepasst. Diese Liste enthält Chemikalien, deren Überwachung schwierig ist oder verstärkt werden soll. Die EU-Mitgliedstaaten müssen sie in Gewässern an repräsentativen Probenahmestellen messen.
Interaktiver Umweltatlas zum Thema Reaktiver Stickstoff gestartet
In seinen jeweiligen Verbindungen hat Stickstoff vielfältige Wirkungen auf Mensch und Umwelt: Lachgas kann das Klima schädigen, Stickstoffdioxid wirkt gesundheitsschädlich, zu viel Nitrat gefährdet das Grundwasser. Durch menschliche Aktivitäten gelangt zu viel Stickstoff in die Umwelt. Wie können wir Stickstoffüberschüsse reduzieren? Mit diesen Themen befasst sich der multimediale UBA-Umweltatlas.
Klimaneutral zum nachhaltigen Konsum in Kommunen und Landkreisen
In kommunalen Klimaschutzkonzepten kommt die Förderung nachhaltigen Konsums häufig nicht vor, gleichzeitig haben Initiativen für nachhaltigen Konsum nur selten Klimaneutralität zum Ziel. Eine neue UBA-Broschüre zeigt deshalb an kommunalen Best-Practice-Beispielen, wie die zahlreichen Synergien der beiden umweltpolitischen Themenfelder genutzt werden können.
Apotheken können zu weniger Arzneimitteln in der Umwelt beitragen
Arzneimittel werden immer öfter in der Umwelt nachgewiesen. Das Thema „Arzneimittel in der Umwelt“ wird im Pharmaziestudium und in Fortbildungen bisher aber nur selten behandelt. Ein UBA-Bericht gibt Anregungen, wie die Thematik für die Lehre didaktisch und inhaltlich umgesetzt werden kann. Zudem wurden Konzepte für eine multimediale Lernplattform und zur Kundeninformation in Apotheken entwickelt.
Europäisches Ressourcen-Forum erstmals als virtuelle Konferenz
Zum 5. Mal veranstaltet das Umweltbundesamt am 3. November 2020 das Europäische Ressourcen-Forum (ERF). Wegen der Covid-19-Pandemie findet die englischsprachige Konferenz erstmals virtuell als Online-Event statt. Es werden über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern erwartet.
Earth Overshoot Day 2020: Ressourcenbudget verbraucht
Das Ressourcen-Budget für das Jahr 2020 ist aufgebraucht: Bis zum 22. August hat die Menschheit so viel verbraucht, wie die Erde im ganzen Jahr erneuern kann. Im vergangenen Jahr stand der Earth Overshoot Day noch am 29. Juli im Kalender. Dass der Aktionstag in diesem Jahr einige Wochen später stattfindet, ist eine Folge der Corona-Pandemie.
Biologische Vielfalt im Boden schützen
Ein Teelöffel Boden enthält mehr Organismen als Menschen auf der Erde leben. Im und auf dem Boden leben u.a. Bakterien, Pilze, Insekten, Ameisen, Regenwürmer, Maulwürfe. Diese Bodenvielfalt ist für Klimaschutz und Landwirtschaft von herausragender Bedeutung und trägt zur Reinigung von Luft und Wasser bei. Ein aktuelles Positionspapier fordert deshalb einen stärkeren Schutz der Bodenbiodiversität.
Digitale und nachhaltige Dienstleistungen im Ostseeraum
Die Digitalisierung und ökologisches Design schaffen neue Möglichkeiten für den Umwelt- und Ressourcenschutz: Beispielsweise helfen digitale Service-Angebote bereits heute dabei, Lebensmittelabfälle zu vermeiden oder die Nutzungsdauer von Elektrogeräten zu verlängern. Das vom UBA koordinierte EU-Interreg-Projekt EcoDesign Circle 4.0 fördert solche Dienstleistungen in sechs Ostsee-Anrainerstaaten.
Vorschläge für einen umwelt- und ressourcenschonenden Bergbau
Bergbau ist in Deutschland ein aktuelles Thema: Einerseits stellen sich mit dem eingeleiteten Ausstieg aus der Braunkohlegewinnung vermehrt neue Anforderungen, insbesondere zur Folgenbewältigung. Andererseits erkunden internationale Konsortien aussichtsreiche Lagerstätten. Das UBA empfiehlt daher, das Bergrecht – aus der Perspektive des Umweltschutzes – weiterzuentwickeln.
Umweltfreundlich leben: Worauf es ankommt
Ernährung, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen, Kleidung, Elektronik und Computer – wo liegen die großen Stellschrauben für ein klima- und ressourcenschonendes Leben?
UBA testet Abgasmessungen durch Remote Sensing
Im Rahmen eines UBA- Projektes startet im August die zweite Messkampagne in Frankfurt, um CO2- und Schadstoffemissionen von vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen mittels der Messmethode Remote Sensing zu messen. Die Methode ermöglicht dies ohne direkten Kontakt mit dem Fahrzeug, da die Zusammensetzung der Abgase mit einer IR/UV-Lichtquelle, z.B. einem Laser, aus einigen Metern Entfernung bestimmt wird.