Klimawandelfolgen in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
Durch den Klimawandel nehmen Extremwetterereignisse, wie Hochwasser oder Dürren, zu und der Meeresspiegel steigt. Deshalb sind bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Genehmigung von Vorhaben, wie neue Industrieanlagen, mittlerweile auch Risiken durch Naturereignisse zu berücksichtigen. Ein UBA-Forschungsprojekt gibt Empfehlungen für Vollzugsbehörden, Vorhabenträger und Gutachterbüros.
Seit der Novelle des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) im Jahr 2017 sind in der UVP und in der Vorprüfung auch solche Umweltauswirkungen zu prüfen, die durch die Anfälligkeit von zu genehmigenden Vorhaben gegenüber klimawandelbedingt zunehmenden Naturgefahren ausgelöst werden können. Im vorliegenden Forschungsvorhabens wurden rechtliche und methodische Hinweise erarbeitet, um den Fragen, die beim Vollzug dieser neuen Regelung auftreten, zu begegnen. Als Ergebnis des Vorhabens wurden Empfehlungen entwickelt (siehe Kapitel 8 des Schlussberichtes). Diese richten sich vorrangig an Vollzugsbehörden, Vorhabenträger und Gutachterbüros.
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