UBA aktuell - Nr.: 2/2014
Rubriken
Liebe Leserin, lieber Leser,
Maximal 2 Grad Celsius! Stärker soll sich unsere Erde nicht erwärmen. Darauf einigten sich im Jahr 2010 die 194 Mitgliedstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Daraus folgt: Industriestaaten wie Deutschland müssen ihre Treibhausgas-Emissionen um 80 bis 95 Prozent mindern. Aber können wir das überhaupt schaffen? Ja, wir können, sagt das UBA. Wie, zeigt unsere Studie. Dass die weltweite Nachfrage bei Gütern und Dienstleistungen für den Klimaschutz der deutschen Wirtschaft hervorragend bekommt, können Sie in der Rubrik „Wirtschaft & Umwelt“ lesen. Interessante Lektüre wünscht
Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes
Nachgezählt
Auch im Jahr 2013 hat der Einsatz erneuerbarer Energien wieder in hohem Umfang Treibhausgase eingespart: insgesamt rund 148 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Auf den Stromsektor entfielen knapp 108 Millionen Tonnen. Davon sind rund 86 Millionen Tonnen auf die Strommenge mit Vergütungsanspruch nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmesektor wurden Treibhausgase in Höhe von rund 35 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden, durch Biokraftstoffe etwa 5 Millionen Tonnen. Weitere interessante Daten und Fakten gibt es in der Broschüre „Erneuerbare Energien im Jahr 2013“, an der auch das UBA mitgewirkt hat.
Was macht eigentlich …
… ein Fischfilet auf minus 150 Grad kaltem Flüssigstickstoff?
Im Auftrag des UBA lagern in der Umweltprobenbank des Bundes etwa eine halbe Million Proben von Mensch und Umwelt. Das sind zum Beispiel Fischfilets, Möweneier, Boden, Fichtentriebe oder menschlicher Urin. Und jährlich kommen etwa 25.000 neue Proben hinzu. Konserviert auf minus 150 Grad kaltem Flüssigstickstoff können sie Auskunft darüber geben, wie stark Menschen, Tiere, Pflanzen und Böden in der Vergangenheit mit Schadstoffen belastet waren. So kann man sehen, ob die Belastung mit einem problematischen Stoff zunimmt und es deshalb eingeschränkt oder verboten werden sollte, ihn einzusetzen. Jahre nach einer solchen Reglementierung können Fachleute untersuchen, ob die Maßnahme erfolgreich war und die Konzentrationen sinken. Aber auch für Fragen, die sich vielleicht erst in Jahrzehnten ergeben, ist die Wissenschaft dank der Umweltprobenbank gerüstet.
Das Sammeln, Aufbereiten, Archivieren und Untersuchen der Proben übernehmen verschiedene Universitäten und wissenschaftliche Institute. In vier neuen Kurzfilmen können Sie der Umweltprobenbank dabei über die Schulter schauen.
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Corinne Meunier | corinne.meunier@uba.de
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