Städte mit NO2-Grenzwertüberschreitungen
Das Umweltbundesamt sammelt und bewertet die Messdaten von über 500 Messstationen der Messnetze der Länder und des Umweltbundesamtes.
Das Umweltbundesamt sammelt und bewertet die Messdaten von über 500 Messstationen der Messnetze der Länder und des Umweltbundesamtes.
UBA-Luftexpertin Ute Dauert: Stickstoffdioxid-Belastung ist deutschlandweit weiter rückläufig, aber immer noch liegen etliche Städte über dem Grenzwert.
Fachleute in den Luftmessnetzen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes übermitteln stündlich Messdaten zur Luftqualität an das Luftdatenportal des Umweltbundesamtes. Schon kurz nach der Messung können Sie sich in unserem Internetangebot über die Messwerte informieren, Vorhersagen anschauen und Daten vergangener Jahre abrufen.
Die Wissenschaftsakademie Leopoldina hat im Auftrag der Bundesregierung Stellung zur Debatte um Grenzwerte für Luftschadstoffe genommen und den Untersuchungsbericht „Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft“ veröffentlicht. Der Bericht der Leopoldina bestätigt in weiten Teilen die Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) zur Luftbelastung und deren Ursachen.
Die Tabelle zeigt die aktuelle Anzahl der Stickstoffdioxid-Überschreitungsstunden aller Messstationen der Ländermessnetze und des UBA im laufenden Jahr.
Das Umweltbundesamt weist Kritik an einer vom Helmholtz-Zentrum München durchgeführten Studie zur Krankheitslast von Stickstoffdioxid zurück. Die Studie wurde nach aktuellen wissenschaftlichen Standards durchgeführt. Die Ergebnisse besitzen weiter ihre Gültigkeit.
Derzeit werden die EU-weit gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Außenluft intensiv und kontrovers in den Medien diskutiert. So vertreten einige Ärzte in den Medien die Meinung, dass die Stickstoffdioxid-Grenzwerte für die Außenluft überzogen streng oder sogar unnötig seien. Das UBA und die Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health beziehen Stellung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Stickstoffdioxid. Gemeinsam erarbeitet vom Umweltbundesamt und der Kommission Umweltmedizin und Environmental Public Health.