Ob zuhause im Einfamilienhaus oder in der Eigentümergemeinschaft des Mehrfamilienhauses – oft ist die Verunsicherung groß, welches Heizsystem in Zukunft das Geeignetste und ob eine Wärmepumpe eine gute Wahl ist. In diesem Newsletter möchten wir Ihnen unser breites Informationsangebot hierzu vorstellen, darunter den neuen Online-Gebäudecheck. Außerdem entlarven wir mit Fakten weit verbreitete Mythen rund um das Thema Mülltrennung und Recycling von Verpackungen, werfen einen Blick darauf, wie Raumfahrt und die Nutzung des Weltraums möglichst nachhaltig gestaltet werden können und wir möchten Sie auf drei Wettbewerbe und Neuerungen auf unserer Website hinweisen.
Interessante Lektüre wünscht
Ihr UBA-Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tipps, Praxisbeispiele und neuer Online-Gebäudecheck unterstützen beim Wechsel zu einer Wärmepumpe
Auch ältere Gebäude mit Heizkörpern können oft effizient mit einer Wärmepumpe beheizt werden.
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Öl- und Gasheizungen sind in Privathaushalten die mit Abstand größten Erzeuger klimaschädlicher CO₂-Emissionen. Ein Umstieg auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien schont das Klima, macht unabhängig von Preisschwankungen importierter fossiler Brennstoffe und wird auch in Bestandsgebäuden bei einem irreparablem Defekt der Heizung nach und nach zur gesetzlichen Pflicht. Da grüner Wasserstoff, synthetisches oder Bio-Methan sowie Holz nur begrenzt zur Verfügung stehen oder – genauso wie reine Stromheizungen – fürs Heizen unwirtschaftlich teuer sind, ist für Gebäude ohne Fernwärmeanschluss eine Wärmepumpe meist die beste Wahl. Sie nutzt kostenlose Wärme aus Erdreich, Wasser oder Luft und erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom etwa vier Kilowattstunden Wärme – nach dem bewährten Prinzip eines Kühlschranks, nur umgekehrt.
Das Umweltbundesamt (UBA) unterstützt Hausbesitzer*innen bei ihren Überlegungen mit praktischen Tipps und Erfahrungsberichten zu Heizungstausch und Wärmepumpen und ab sofort auch mit einem neuen Online-Tool: Mit dem im Auftrag des UBA erstellten „Gebäudecheck Wärmepumpe“ können Hausbesitzer*innen schnell und kostenlos herausfinden, ob ihre Immobilie bereits jetzt „wärmepumpenfähig“ ist, einfache Maßnahmen ausreichen oder zunächst energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten.
Viele Bestandsgebäude lassen sich so, wie sie sind, oder mit kostengünstigen Änderungen, wie dem Tausch einiger kleiner gegen größere Heizkörper, effizient mit einer Wärmepumpe beheizen. Eine gute und aktuell vom Staat geförderte Investition, die sich spätestens langfristig auch finanziell lohnt, da fossile Brennstoffe mit steigendem CO₂-Preis im Nationalen bzw. Europäischen Emissionshandel bis zum Jahr 2030 Schätzungen zufolge um 4-8 Cent pro Kilowattstunde Erdgas und 5-10 Cent Pro Kilowattstunde Heizöl teurer werden können.
Seit mittlerweile zehn Jahren würdigt der Bundespreis „Blauer Kompass“ zukunftsweisende Projekte zur Klimaanpassung und zur Vorsorge gegenüber den Folgen des Klimawandels. Mit dem Start der neuen Wettbewerbsrunde wird das Angebot erstmals um eine eigene Bewerbungskategorie für Schulen erweitert.
Der Klimawandel schreitet schnell voran, weshalb entschlossenes Handeln für die Treibhausgasneutralität bis 2045 in Deutschland entscheidend ist. Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass dieses Ziel erreichbar bleibt. Die Klimaschutzziele bis 2030 müssen konsequent verfolgt werden und auch bis 2040 ist eine ambitionierte Klimaschutzpolitik dafür erforderlich.
Die Einnahmen aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel lagen 2025 in Deutschland bei 21,4 Milliarden Euro. Die Erlöse aus diesen beiden zentralen marktwirtschaftlichen Klimaschutzinstrumenten lagen damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (18,5 Milliarden Euro). Die Erlöse fließen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds.
Der Klimawandel schreitet voran und bedroht unsere Lebensgrundlagen – doch wir haben noch Zeit zu handeln. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Photovoltaik. Eine neue Analyse des UBA zeigt: Wenn wir die benötigten Flächen für Solaranlagen klug auswählen, können der schnelle Ausbau der Solarenergie gelingen und dabei ökologisch und landwirtschaftlich wertvolle Bereiche erhalten werden.
Die deutsche Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird 2025 mit voraussichtlich 292 Terawattstunden (TWh) etwa 2 Prozent über der Erzeugung des Vorjahres liegen. Der Anteil erneuerbarer Energien am wieder anziehenden Bruttostromverbrauch steigt damit leicht auf rund 55 Prozent. In den letzten Jahren lag der Anteil bei 54,1 Prozent (2024) und 52,5 Prozent (2023).
Im Jahr 2024 emittierte Deutschland drei Prozent weniger Treibhausgase als 2023. Dies zeigen die Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) am 15. Januar 2026 an die Europäische Kommission übermittelt hat. Insgesamt wurden 2024 in Deutschland rund 650 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 20 Millionen Tonnen weniger als ein Jahr zuvor.
Hitzeperioden gehören zu den zentralen Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Um die Vorbereitung auf klimabezogene Belastungen weiter zu stärken, arbeiten fünf Bundesbehörden (u.a. das UBA) künftig noch enger in der Strategischen Behördenallianz Klimaanpassung in Bevölkerungsschutz und räumlicher Planung zusammen.
Mit der Abschlusskonferenz zum Forschungsprojekt „Nachhaltige Kälte- und Wärmeversorgung urbaner Räume mittels Fernkälte- bzw. Fernwärmenetzen“ stellen IREES und das ifeu-Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes am 17. Februar 2026 in Berlin die Ergebnisse des Projektes sowie den Entwurf des Leitfadens zum Aus- und Neubau von Kältenetzen vor.
Kinder, Jugendliche und Menschen ab 60 Jahren sind häufiger zu Fuß unterwegs als andere Altersgruppen. Sie nutzen auch stärker das Fahrrad und den ÖPNV. Die Jüngsten und die Ältesten legen damit ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten an den Tag. Gleichzeitig sind sie als zu Fuß Gehende und Radfahrende häufiger von Verkehrsunfällen betroffen. Ziel muss es sein, sie durch eine an ihren…
Wirtschaftliches Bauen ist essenziell, jedoch verursachen Baumaschinen oft störenden Lärm. Diese Broschüre fasst die Ergebnisse des Abschlussberichts zum Forschungsvorhaben „Lärmarmes Bauen - Ermittlung, Beurteilung und Minderung von Geräuschemissionen typischer Baumaschinen und -verfahren zur allgemeinen Förderung des lärmarmen Baubetriebs“ zusammen, welches darauf abzielte Baumaschinen und…
Der Betrieb von Sammelplätzen für Altglas und Altpapier bedingt Geräuschemissionen. In der Nachbarschaft zu schutzbedürftigen Nutzungen werden diese häufig zu unerwünschtem Schall – also Lärm. Nicht selten führt die Nutzung und der Betrieb dieser Sammelstandorte zu Beschwerden aus der Nachbarschaft und wird Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten.
Der Bundespreis Ecodesign – die höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design – geht in seine 15. Runde. Noch bis zum 2. April 2026 können in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs Arbeiten eingereicht werden, die ökologische Verantwortung mit hoher Designqualität verbinden – vom marktreifen Produkt bis hin zum visionären Modellprojekt.
Die sozial-ökologische Transformation ist ohne Fachkräfte nicht umsetzbar. Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes identifiziert Schlüsselbranchen und -berufe, die die Transformation aktiv gestalten. Für diese werden Engpässe, regionale Unterschiede und Arbeitsbedingungen analysiert und Anforderungen an Bildung, Weiterbildung und Politik formuliert.
Die Jury Umweltzeichen hat in ihrer Wintersitzung überarbeitete Kriterien für sieben Umweltzeichen beschlossen. Darunter Kriterien für Recyclingpapiere, Bodenbeläge, Paneele, Türen, Bau- und Möbelplatten, Altglascontainer und Schreibgeräte. Hersteller besonders umweltschonender Produkte können diese aktualisierten Umweltzeichen beantragen.
Klima- und Umweltschutz sind wichtiger denn je, doch die staatlich dafür bereitgestellten Mittel reichen nicht aus. Spenden von Privatpersonen nehmen eine relevante ergänzende Rolle ein. Wieviel wird eigentlich in Deutschland gespendet? Wer spendet und warum? Eine neue UBA-Studie gibt hierzu einen Überblick und wichtige Hinweise für Umweltverbände und die Kommunikation mit Verbraucher*innen.
Zwischen Klimaangst, Freude und Schuld – wie beeinflussen Emotionen unseren Konsum? Am 26. Februar 2026 lädt das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum zum Online-Forum ein. Katharina van Bronswijk (Psychotherapeutin und Sprecherin Psychologists/Psychotherapists for Future) eröffnet mit einer Keynote, danach bietet ein BarCamp Raum, Emotionen in konstruktive Handlungskraft zu verwandeln.
Elektrofahrräder sind eine wichtige umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Auto. Im Vergleich zum Auto sind Elektrofahrräder günstiger und zugleich ökologischer, gesünder, häufig schneller und definitiv platzsparender. Ein Elektrofahrrad belastet zwar die Umwelt stärker als ein herkömmliches Fahrrad ohne Elektromotor, aber die relativ geringen negativen Umwelteffekte von Elektrofahrrädern…
Gartengeräte verursachen Arbeitsgeräusche, die zum Beispiel in Wohn- und Erholungsgebieten eine erhebliche Lärmbelastung darstellen können und deshalb häufig als störend empfunden werden. Dieser Leitfaden orientiert sich weitgehend an den Kriterien des Blauen Engels für Gartengeräte aus dem Jahr 2024 (DE-UZ 206), dessen Anforderungen ambitionierter sind als die gesetzlichen Anforderungen der…
Auf der Jahrespressekonferenz am 27. Januar stellten UBA und ZSVR aktuelle Zahlen zum Verpackungsrecycling vor. Das Fazit: Recycling funktioniert und wird wirksam kontrolliert. Häufige Mythen zum Kunststoff- und Glasrecycling halten einer Prüfung nicht stand.
In Deutschland werden jährlich rund 8,3 Milliarden Kubikmeter kommunales Abwasser behandelt und in Gewässer eingeleitet. Die damit verbundenen Einträge von Chemikalien und Nährstoffen beeinträchtigen die Wasserqualität. Ein neues interaktives Werkzeug verknüpft Daten zu Abwasserbehandlung und Gewässerschutz. So können bundesweit Gewässer mit erhöhten Belastungen identifiziert werden.
Anlässlich des Weltbodentags hat die Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) am 4. Dezember 2025 zur Fachtagung „Faszination Mikrobiom: Wie Bodengesundheit und menschliche Gesundheit zusammenhängen“ nach Berlin eingeladen.
Wer an Archive denkt, hat oft staubige Akten und alte Bücher im Kopf. Doch auch Böden können Archive sein – voller spannender Spuren vergangener Zeiten. Sie bewahren Zeugnisse der Natur und Kulturgeschichte, oft direkt unter unseren Füßen. Böden bestehen aus Mineralen, organischen Stoffen, Wasser, Luft und Lebewesen. Ihre Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab: vom Gestein über das Klima bis zur…
Die Raumfahrt boomt – doch die Umweltrisiken im All und auf der Erde nehmen zu. Eine neue Trendstudie des Umweltbundesamtes analysiert die Folgen und zeigt, wie eine nachhaltige Weltraumnutzung gelingen kann. Der Bericht gibt erstmals umfassende Empfehlungen für Politik, Wirtschaft und Forschung.
Der aktuelle Band der „Umweltdelikte“-Reihe wertet die Daten von 2013 bis 2024 aus. Die Daten sollen Anknüpfungspunkt für fachliche Diskussionen und weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Umweltkriminalität sein, die Strafverfolgungspraxis bei der strategischen Ausrichtung ihrer Ressourcen unterstützen sowie Politik und Gesellschaft für das Thema Umweltkriminalität sensibilisieren.
Das UBA lädt am 11.–12. März 2026 zur Abschlusskonferenz des EU-Projektes „NiCE“ an seinen Hauptsitz in Dessau-Roßlau ein. Gemeinsam mit Städten, Regionen, Netzwerken, NGOs und Initiativen wollen wir Wege zur Förderung nachhaltiger Konsumstrukturen in Stadtzentren diskutieren.
The Role of Cooperation within the Climate Club and Beyond
Broad and ambitious climate action is urgently needed since the Paris Agreement’s goals are still out of sight. While globally aligned and joint climate policy measures would be the best solution to avoid carbon leakage, in their absence, alternative measures can address carbon leakage risks. However, they can also result in fragmentation and inefficiencies. This paper provides an overview of how…
Bei der Webseite des Umweltbundesamtes (UBA) stand ein komplexes technisches Update an. Dies haben wir zum Anlass genommen, die Startseite neu zu gestalten und weitere Verbesserungen vorzunehmen. Hier ein Überblick über die Neuerungen und wie Sie uns Feedback hierzu geben können.
Seit dem 15. Januar 2026 leitet Susanne Lukas die Abteilung Z 1 „Zentrale Dienste“ im Umweltbundesamt (UBA). Die Abteilung umfasst die Referate „Personal“, „Finanzen“, „Bau und Technik“, „Justitiariat“ sowie „Administrative Vorhabenbetreuung, Zentrale Vergabestelle“.
Mit Marco Nitschke leitet seit Dezember 2025 ein auf Bundes- und Landesebene erfahrener Gestalter von Organisation und IT die Abteilung Z 2 des Umweltbundesamtes (UBA). Sein Fokus: klar ausgerichtete Strategien und Prozesse, wirksame Digitalisierung und moderne Verwaltungsstrukturen, die Orientierung geben – und dabei den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Der Deutsche Preis für Nature Writing geht 2026 in seine neunte Ausschreibungsrunde. Vergeben wird der Preis vom Verlag Matthes & Seitz Berlin in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und steht unter der Schirmherrschaft des UBA-Präsidenten, Dirk Messner. Bis zum 1. März 2026 können Autorinnen und Autoren ihre Texte einreichen.
Das UBA in den Medien
Flüssiges Gold – Was steckt im Abwasser?
Die Kläranlage der Zukunft ist Kraftwerk und Bioraffinerie zugleich. Sie erzeugt Strom und produziert Bioplastik, zudem gewinnt sie den äußerst knappen Nährstoff Phosphor aus Abwasser zurück. 3sat NANO Doku geht auf eine wissenschaftliche Schatzsuche im Abwasser, unter anderem mit UBA-Expertin Ulrike Braun.
Zurück von spektakulärer Mission: Antarktis – Ein Abenteuer zwischen Eis und Sturm
Sturm, Eis, Pinguine: Nach drei Wochen erreicht die "Malizia Explorer" wieder den Hafen in Ushuaia. Eine erfolgreiche Mission für Forschung und Antarktisschutz ist beendet. Mit dabei war unter anderem UBA-Experte Fritz Hertel.
Von Dessau in die Antarktis: Umweltbundesamt schützt weltgrößte Adeliepinguin-Kolonie
Es ist eine Entdeckung, die selbst erfahrene Polarforscher überrascht hat: Eine weit abgelegene Region der Antarktis ist Heimat für die vermutlich weltgrößte Adeliepinguin-Kolonie. Bei der Expedition dabei war auch ein Wissenschaftler vom Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau: Fritz Hertel.