Luftbelastung auch 2014 zu hoch

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Aktuelle Sorgenkinder der Luftreinhaltung: Hauptverkehrsstraßen und Viertel mit vielen Holzheizungen
Quelle: Kara / Fotolia.com

Die zu hohe Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid, Feinstaub (PM10) und Ozon gefährdet nach wie vor die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Das ergaben vorläufige Auswertungen des UBA für das Jahr 2014. Die Grenz- und Zielwerte wurden erneut überschritten.

Die Stickstoffdioxidbelastung war im Vergleich zu den Vorjahren unverändert hoch. An mehr als der Hälfte der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert für das Jahresmittel überschritten. Die Feinstaubbelastung war zwar vergleichsweise gering, dennoch traten Überschreitungen des Tagesgrenzwertes auf. Ob der ab 2020 geltende EU-Grenzwert für die noch kleineren Partikel PM2,5 in städtischen Wohngebieten eingehalten werden kann, ist unsicher. Besonders die wachsende Zahl der Holzheizungen wirkt sich negativ auf die Bilanz aus. Die Ozonbelastung war 2014 leicht unterdurchschnittlich, dennoch wurden die geltenden Zielwerte nicht eingehalten.

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Schlagworte:
 Luftverschmutzung  Luftqualität  Stickstoffdioxid  Feinstaub  PM10  Ozon