Kohlenwasserstoff-Kältemittel: großes Potenzial im Klimaschutz

Mann schraubt an einem Raumklimagerät, dass in einem Haus über einer Terrassentür an der Wand angebracht istzum Vergrößern anklicken
Raumklimageräte ließen sich klimafreundlicher betreiben: mit Kohlenwasserstoffen.
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Ein Umsatteln von teilfluorierten Kältemitteln zu natürlichen (halogenfreien) Kohlenwasserstoffen bei Raumklimageräten, Wärmepumpen und anderen Klima- und Kälteanlagen könnte erheblich zum Klimaschutz beitragen. Im Jahr 2030 könnte Deutschland so Treibhausgase mit einer Klimawirkung von etwa 1,8 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Neben diesem Szenario wurde in einer UBA-Studie ein Konzept erarbeitet, wie sich der Einsatz von Kohlenwasserstoffen und anderen natürlichen Kältemitteln in den Wachstumsbereichen Wärmepumpen und Klimatisierung steigern ließe. Fünf Maßnahmen wurden als zielführend bewertet, zum Beispiel die Erstellung eines Handlungsleitfadens für den Einsatz von Kohlenwasserstoff-Kältemitteln sowie die Einrichtung einer unabhängigen Kompetenz- und Beratungsstelle. Ausgelotet wurden in der Studie auch die Chancen und Grenzen der Umstellung auf Kohlenwasserstoffe. So bieten sicherheitstechnische Maßnahmen die Möglichkeit, die durch die Brennbarkeit der Kohlenwasserstoffe bedingten Einsatzgrenzen zu verschieben und die gute Effizienz dieser Kältemittel zu nutzen.