Grüne Produkte: Zwischen Nische und Massenmarkt

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"Grüne Produkte" sind zum Beispiel energiesparende Geräte, Biolebensmittel und grüne Geldanlagen.
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Umweltfreundliche Produkte sind in Mode. Doch welche Marktanteile haben sie? Sind sie in Nischen zu Hause oder erobern sie den Massenmarkt? Mit der englischen Fassung „Green Products in Germany 2014“ führt das UBA seine Marktbeobachtung fort und stellt die Erkenntnisse einem internationalen Publikum zur Verfügung.

Die Broschüre „Green Products in Germany 2014“ ist im Wesentlichen die Übersetzung der deutschen Fassung „Grüne Produkte in Deutschland 2013“. Sie enthält aber zusätzliche Hintergrundinformationen zum europäischen Kontext und schreibt den Trend für das Jahr 2012 fort. Beispielsweise haben energieeffiziente Gefriergeräte den Sprung in den Massenmarkt geschafft. 2011 hatten sie bereits einen Marktanteil von 50 Prozent. Im Jahr 2012 konnten sie diesen sogar auf 67 Prozent steigern. Der Marktanteil von Bio-Lebensmitteln hat sich dagegen von 3,1 Prozent im Jahr 2008 auf 3,9 Prozent im Jahr 2012 nur wenig verändert. Darüber hinaus zeigen die seit 2007 wieder ansteigenden konsumbezogenen CO2-Emissionen, dass das Marktwachstum grüner Produkte zu langsam vorangeht und nicht ausreicht, um die umweltpolitischen Zielsetzungen zu erreichen.