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Reiseführer

Ein Mann und eine Frau sehen sich verschiedene Bodenschichten in freier Natur an
Quelle: S.Schröder

Unser Bodenreiseführer lädt Sie ein, spannende Ausflüge zu unternehmen. Zahlreiche über Deutschland verteilte Erlebnispfade, Museen, Profilausstellungen und Kunstobjekte sind lohnende Reiseziele zum Abtauchen in das Universum Boden. Lassen Sie sich faszinieren von einzigarten Bodenprofilen und Stationen, die Geschichten über Kultur, Natur sowie Land und Leute erzählen.

Wir haben den Reiseführer „Die Böden Deutschlands“ für das Internationale Jahr der Böden redaktionell überarbeitet und werden die stetig steigende Zahl an Reisezielen weiter aktualisieren.

Für die Wanderungen und Erlebnispfade gelten drei Schwierigkeitsgrade:

  • Schwierigkeitsgrad 1: befestigter Weg oder Schotterweg; kaum Steigungen
  • Schwierigkeitsgrad 2: unbefestigter Weg oder Trampelpfad; leichte Steigungen
  • Schwierigkeitsgrad 3: schwer begehbarer Weg; deutliche Steigungen

Redaktionelle Hinweise zu Reisezielen mit Bezug zum Boden nehmen wir gerne entgegen.

Viel Vergnügen! 

Reiseführer Boden

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Eigenschaften

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Bodenstationen

Bodenstation Retzstadt (Unterfranken)

Im Rahmen des Projektes Boden & Wein in Unterfranken sind in der Region von A wie Aschaffenburg bis Z wie Zeil am Main zehn Bodenstationen verteilt, die insbesondere die Beschaffenheit und die Nutzbringung des jeweiligen Untergrundes veranschaulichen. Die gut zugängliche Bodenstation liegt in den Weinbergen der Familie Rudolf May am Retzstadter Langenberg, etwa 5 km nordöstlich des berühmten Weinortes Thüngersheim am Rand des Gramschatzer Waldes. Der Weg zur Station ist barrierefrei, sie liegt direkt an einem geteerten Weinbergweg. Das milde Klima, die Süd- und Kessellage sowie die steinreiche, klüftige Rendzina (aus Wellenkalk entwickelt) liefern ideale Weinbaubedingungen. Der Ort heizt sich im Sommer auf. Die Wärme wird im Gestein und Boden gespeichert und an die Trauben weitergeleitet. Aufgrund dieser optimalen Bedingungen ist der Weinberg mit Spätburgunder bestockt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bodenstationen

Bodenstation Vogelsburg (Unterfranken)

Im Rahmen des Projektes Boden & Wein in Unterfranken sind in der Region von A wie Aschaffenburg bis Z wie Zeil am Main zehn Bodenstationen verteilt, die insbesondere die Beschaffenheit und die Nutzbringung des jeweiligen Untergrundes veranschaulichen. Das Bodenprofil auf einer Rebfläche des Weinbaubetriebes Markus Stumpf befindet sich in der Lage „Escherndorfer Lump“, die zu den besten fränkischen Weinlagen gehört. Vom Ortseingang Escherndorf nach dem Gasthaus zur Mainaussicht geht man Richtung Vogelsburg. Über einen Stufenaufgang und einem nicht barrierefreien Fußweg gelangt man zum überdachten Bodenprofil. Eine Informationstafel und ein Bodenaufschluss vermitteln Wissenswertes über Lage und Bodenbeschaffenheit. Wie ein Hufeisen umfasst der Bergrücken den gesamten Ort und schützt die Reben vor störenden abkühlenden Winden. Durch seine steil nach Süden ausgerichtete Lage kann der Weinberg die Sonnenenergie besonders effektiv speichern und für die Reben ein Kleinklima schaffen, das perfekte Reifebedingungen ermöglicht. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bodenstationen

Bodenstation Zeil am Main (Unterfranken)

Im Rahmen des Projektes Boden & Wein in Unterfranken sind in der Region von A wie Aschaffenburg bis Z wie Zeil am Main zehn Bodenstationen verteilt, die insbesondere die Beschaffenheit und die Nutzbringung des jeweiligen Untergrundes veranschaulichen. Die gut zugängliche Bodenstation Zeil am Main liegt am Weinwanderweg „Abt-Degen-Steig“ in Ziegelanger und informiert über die Landschaftsgeschichte, die Geologie, die Bodenbeschaffenheit und den Weinbau vor Ort. Der barrierefrei angelegte Fußweg mit dem Hinweisschild „Bodenstation“ beginnt am dortigen Sportplatz. Da das bereits von weitem gut erkennbare „Gesichtshäusla“ oberhalb der Bodenstation liegt, findet man leicht zum Bodenprofil mitten im Weinberg. Der Bodenaufschluss macht deutlich, wie die Beschaffenheit des Erdreiches mit hohem mineralischen Anteil und das Wasserspeichervermögen optimale Bedingungen für den Weinanbau, vor allem Rotwein, bietet. Die fränkische Rebsorten-Palette, bestehend aus Silvaner, Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Spätburgunder, Domina und Schwarzriesling, bekommt durch die nach Süden angelegten mainnahen Hangrücken ausgezeichnete Reifebedingungen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bodenstationen

Bodenstation Castell (Unterfranken)

Im Rahmen des Projektes Boden & Wein in Unterfranken sind in der Region von A wie Aschaffenburg bis Z wie Zeil am Main zehn Bodenstationen verteilt, die insbesondere die Beschaffenheit und die Nutzbringung des jeweiligen Untergrundes veranschaulichen. Der für Spitzenweine und traditionsreichen Weinbau bekannte Ort Castell liegt im südlichen Steigerwald, nordöstlich von Iphofen. Zur Bodenstation Castell führt ein nicht barrierefreier steiler Schotterweg. Das Bodenprofil liegt auf dem Fürstlich Castell´schen Weingut in der Lage „Schlossberg“. Auf diesem bis zu 70 Grad steilen Südwesthang wachsen die Spitzengewächse des Hauses Castell: Vor allem Silvaner, Rieslaner, roter Spätburgunder und der anspruchsvolle Riesling. Kraftvoll und körperreich entfalten sich die großen Gewächse. Üppig mit Mineralien aus dem gehaltvollen Untergrund ausgestattet, hinterlassen sie einen nachhaltigen Eindruck. Weitere Informationen finden Sie hier.  
Bodenstationen

Bodenstation Klingenberg (Unterfranken)

Im Rahmen des Projektes Boden & Wein in Unterfranken sind in der Region von A wie Aschaffenburg bis Z wie Zeil am Main zehn Bodenstationen verteilt, die insbesondere die Beschaffenheit und die Nutzbringung des jeweiligen Untergrundes veranschaulichen. Die überdachte Bodenstation Klingenberg befindet sich direkt an einem barrierefreien geteerten Weg in den Weinbergen zwischen Wörth am Main und Miltenberg. Wenn man der Beschilderung in Klingenberg zur Clingenburg folgt, kommt man zu einer Informationstafel und einem Aufschluss. Beide vermitteln Wissenswertes über die Weinbaulandschaft im Mainspessart. Einen erfolgreichen Weinbau begünstigen hier die Lage, die Geologie und das Klima dieser Region, die zu den Hochburgen des Spätburgunders zählt. Hier werden vom städtischen Prädikatsweingut in Klingenberg vorwiegend Rotweine, in erster Linie der Spätburgunder, in terrassenförmigen Steil- und Hanglagen angebaut. Weitere Informationen finden Sie hier.
Erlebnispfade, Exkursionen

Bodenerlebnispfad Flintsbach (Niederbayern)

Der Bodenerlebnispfad Flintsbach bei Winzer befindet sich im Landkreis Deggendorf. Der Rundweg ist etwa 800 Meter lang. An 14 Stationen können Sie mit allen Sinnen die „Haut der Erde“, den Boden erleben und viel Wissenswertes über ihn erfahren. Der Bodenerlebnispfad führt von der Donauebene in ein Kalkvorkommen, welches seit der Steinzeit bis 1962 genutzt wurde. Auf einfache und auch für Kinder verständliche Weise werden anhand der gezeigten Böden Themen verknüpft wie: „Erosion – Hochwasser – Auenböden“ oder „Boden – Kohlenstoff – Treibhauseffekt“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Aktivitäten rund um Boden und Gestein.So kann man etwa Feuersteine suchen und daraus Werkzeuge herstellen, Fossilien suchen oder auch auf Kalksteinplatten mit Erdfarben malen. (Ziegel-Kalkmuseum)  Weitere Informationen finden Sie hier.
Erlebnispfade, Exkursionen

Bodenerlebnispfad Schwarzenbachtal (Oberbayern)

Die Besucher des Schwarzenbachtals sind eingeladen, auf einem etwa 6 km langen Bodenerlebnispfad die Schönheit dieser besonderen Landschaft zu genießen. Das Schwarzenbachtal befindet sich rund 7 km südwestlich des Tegernsees im Mangfallgebirge, das einen Teil derBayerischen Kalkalpen bildet. Der Rundweg führt beiderseits des Schwarzenbachs durch eine Abfolge kalkalpiner Gesteine, aus denen sich ein buntes Mosaik von Böden entwickelt hat. Dabei erfahren Sie Wissenswertes über unsere Böden, ihre wichtige Rolle im Ökosystem der Alpen und über den Bergwald. An 12 Stationen , davon sechs begehbare Bodenaufschlüsse, können die Besucher den Boden im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Der Bodenerlebnispfad soll bei Jung und Alt ein wenig Begeisterung und Verständnis für die Vielfalt unter unseren Füßen wecken. Von der Tafel 7 (Moor) sind es noch etwa 300 m ohne nennenswerte Steigung zur familienfreundlichen Schwarzentennalm mit Einkehrmöglichkeit. Vom Parkplatz Klamm sind es rund 3,5 km und 200 Höhenmeter zur Alm (ca. : 1 1/14 h Gehzeit). Weitere Informationen finden Sie hier.
Erlebnispfade, Exkursionen

Bodenerlebnispfad Amberg (Oberpfalz)

Der Bodenerlebnispfad Amberg befindet sich auf dem Mariahilfberg bei Amberg und beginnt am östlichen Ende des Parkplatzes vor der Wallfahrtskirche Maria Hilf. Er ist ausgeschildert, etwa 1,5 km lang und umfasst 10 Stationen. Allgemein verständliche Ausstellungstafeln und interaktive Elemente, z. B. Gesteinsblöcke, Klapptafeln mit Quizfragen, Bodenliege usw. laden ein, sich an das Thema „Boden“ spielerisch heranzuwagen und sich zu informieren. „Anfassen und Mitmachen“ heißt das Motto. Eine Station führt zu einem Steinbruch, in dem früher Eisensandstein abgebaut wurde. Dieses Gestein wurde u.a. für den Bau der Maria Hilf Kirche verwendet.Der Pfad richtet sich an interessierte Besucher und ist idealer Lernort für Schulklassen und Projektgruppen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Erlebnispfade, Museen

Moorerlebnispfad Ainringer Moos

Auf dem etwa 2,5 km langen Rundpfad und auf dem Weg zum Torfmuseum tauchen Sie in die eindrucksvolle Welt des Ainringer Mooses ein. Insgesamt 11 Stationen erwarten Sie mit interessanten und wissenswerten Informationen zu den Lebensräumen des Ainringer Mooses und seiner industriegeschichtlichen Bedeutung.  Das Airinger Moos wurde nach seiner industriellen Nutzung 2003 renaturiert und bietet seitdem immer mehr Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat. Um diese Biotope im inneren Bereich regenerieren zu können und damit dieses überregional bedeutsame Naturparadies zu erhalten, wird der innere Bereich nun vom Besucherverkehr ausgenommen. Entsprechende Beschilderungen weisen auch an den jeweiligen Zuwegungen darauf hin. Zur Erholung dieses wertvollen Moorgebiet ist hier das Verständnis und die Mithilfe der Besucher gefragt. Diese können nach wie vor die kleine und große Moosrunden gehen sowie die beiden Vogelbeobachtungstürme nutzen, die den besten Blick ins Ainringer Moos ermöglichen. Weitere Informationen dazu, finden Sie hier. 
Erlebnispfade, Museen

Moorerlebnis Kendlmühlfilze

Der Moorerlebnisweg zwischen Grassau und Rottau führt auf 800 Metern Wegstrecke durch die Kendlmühlfilzen. Zahlreiche Tafeln laden Kinder wie Erwachsene ein, das Hochmoor und seine besonderen Bewohner auf spielerische Art und eise zu entdecken. Ein Waldspielplatz lädt zum Spielen ein und die nahegelegene „Biberburg“ will erobert werden. Die Kendlmühlfilzen sind eines der größten Hochmoore Bayerns, das nach großflächigem Torfabbau seit Mitte der 1990er-Jahre in beeindruckender Weise renaturiert wird. Das Moor ist Biotop für seltene Pflanzen und Tiere. So finden sich hier zum Beispiel Kiebitze, Wachtelkönig, Kreuzotter, Perlmuttfalter und seltene Libellenarten. Im zentralen Bereich ist hochmoortypische Vegetation mit Wollgras, Sonnentau und Heidekraut naturnah erhalten geblieben. Der Rundweg ist teilweise barrierefreie und lädt Kinder wie Erwachsene zu einem unvergesslichen Moorerlebnis ein.Neben dem Moorerlebnisweg, gibt es außerdem eine Aussichtsplattform, die weiten Blick über die Moorlandschaft ermöglicht, und zwei Museen, die anschaulich und umfassend über dieses Naturjuwel und seine Geschichte informieren. Auch finden von Mai bis Oktober regelmäßig sachkundig geführte Moorwanderungen statt.  
Erlebnispfade

Moor-Erlebnis-Pfad Inzeller Filzen

Auf ins Moor! Auf in die Inzeller Filze!Auf einer Länge von 5,3 Kilometern lädt der Inzeller Moor-Erlebnis-Pfad mit über 20 Erlebnisstationen zu einer Entdeckungsreise ein.Einer Zeitreise führt in die Vergangenheit - 12.000 Jahre vor heute entstand der besondere Lebensraum des Hochmoores. Auf der anschließenden Moorexpedition können die Besonderheiten der Inzeller Filzen und deren Bewohner erkundet werden. Ein Faltblatt kann unter der Web-Adresse der Gemeinde Inzell heruntergeladen werden.Der Moor-Erlebnis-Pfad ist kostenfrei, gut ausgebaut und tauglich für Rollstühle und Buggys. Auch für Klassen- und Gruppenausflüge ist er bestens geeignet.
Bodenstationen, Wanderungen

GEO-Tour Boden im Geopark Bayern-Böhmen

Die GEO-Tour Boden ist eine landkreisübergreifende Rad- und Autoexkursionsroute im Geopark Bayern-Böhmen. An acht Standorten wird über die folgenden Themen informiert: Vom Gestein zum Boden, Serpentinit – ein besonderer Bodenstandort, Waldboden, Boden als Reservoir und Filter, Boden in der Landwirtschaft, Boden in seiner Vielfalt, Boden als Lebensraum, Boden als Archiv.Die Stationen befinden sich bei Pfaben, Erbendorf, Mehlmeisel, Weißenstadt, Bergnersreuth, Waldsassen, Münchsgrün und Speinshart. Der Beginn ist beliebig möglich.Informationen zur GEO-Tour Boden sind online unter www.geopark-bayern.de/Bodentour abrufbar, ein Faltblatt ist in den Tourist-Informationen, beim GEO-Zentrum an der KTB, in den Infostellen des Geoparks oder über dessen Geschäftsstelle erhältlich. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Geopark-Bayern.
Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n305645de