Auch deutsche Meere leiden unter Plastikmüll
Auch in Nord- und Ostsee ist Plastik mittlerweile allgegenwärtig. Von Fischen und Vögeln wird es häufig mit der Nahrung aufgenommen. Neue Zahlen belegen das Ausmaß des Problems.
Auch in Nord- und Ostsee ist Plastik mittlerweile allgegenwärtig. Von Fischen und Vögeln wird es häufig mit der Nahrung aufgenommen. Neue Zahlen belegen das Ausmaß des Problems.
Plastikmüll ist eine der größten Bedrohungen für die Meeresumwelt. Um dieses Problem an der Wurzel anzugehen, sollte die EU-Plastikstrategie, die in den nächsten Monaten entwickelt wird, auch die Umwelt im Blick haben. Die Europäischen Umweltagenturen haben sieben Vorschläge entwickelt, damit weniger Müll in der Umwelt landet.
Auch ältere und ungewöhnliche Bauwerke können mit energetischer Gebäudesanierung Nullenergiehaus-Standard erreichen, also übers Jahr gerechnet so viel Energie gewinnen, wie sie verbrauchen. Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms baute ein Bauunternehmer in Radolfzell am Bodensee einen stillgelegten Wasserturm aus dem Jahr 1956 in ein dreizehnstöckiges Hotel um.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (kurz GAP) verfolgt im Kern seit mittlerweile 60 Jahren die gleichen Ziele. Umwelt- und Naturschutzzielen wird sie dabei nicht gerecht, die landwirtschaftlich verursachten Probleme auf Boden, Wasser, Luft, Klima und Biodiversität sind dramatisch. Es ist Zeit – die zukünftige GAP muss eine nachhaltige, umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft fördern.
Ob vom Duschen oder Wäschewaschen – im Abwasser steckt wertvolle Wärme. Dies nutzen die Wohnungsgesellschaft gewoge AG und die STAWAG Energie GmbH, eine Tochter der Aachener Stadtwerke: Mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms rüsteten sie fünf Wohngebäude um und ersetzten die Gasetagenheizungen durch eine zentrale Wärme- und Warmwasserversorgung mittels Abwärme aus Abwasser und Abluft.
Bei der Produktion von Dekorpapieren, etwa für Möbelfronten oder Laminat in Holzoptik, können wertvolle Ressourcen und Energie gespart werden: durch die Umstellung vom Tiefdruck-Verfahren auf Digitaldruck. Dies demonstriert ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes legt den methodischen Grundstein für die systematische Erfassung von Pinguinkolonien in der Antarktis mittels Fernerkundung. Mit Hilfe von Satellitenbildern und Drohnen können Kolonien nun gefunden und deren Größe ermittelt werden, um ein besseres Verständnis von den aktuellen, klimabedingten Veränderungen antarktischer Pinguinbestände zu bekommen.
Im März 2017 trat die „Recommendation on sewage sludge handling“ im Rahmen des Helsinki-Übereinkommens zum Schutz der Ostsee in Kraft. Sie stellt Grundsätze für den nachhaltigen Umgang mit Klärschlamm in der Ostseeregion auf.
Die allermeisten deutschen Badegewässer haben ausgezeichnete oder gute Wasserqualität
In unseren Flüssen lauern Gefahren für Fische: Drehende Turbinen, Abstürze an Wehren oder der Sog von Wasserentnahmen können für Fische lebensgefährlich werden – und im schlimmsten Fall Auswirkungen auf die gesamte Population und damit auf die Ökosysteme haben. Das „Forum Fischschutz und Fischabstieg“ am Umweltbundesamt erarbeitet Empfehlungen, wie sich diese Gefahren verringern lassen.
Bundesumweltministerium und UBA gaben den Startschuss für das neue International Sustainable Chemistry Collaborative Centre ISC3 mit Sitz am UN-Standort Bonn. Mit zunächst 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern soll das ISC3 einen substanziellen Beitrag zu einer nationalen und weltweiten Chemikalienpolitik leisten und Triebfeder für die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele sein.
Das Verpackungsgesetz hat am 12. Mai den Bundesrat passiert und damit die letzte Hürde genommen. Das Umweltbundesamt begrüßt, dass mit dem neuen Verpackungsgesetz mehr Verpackungen recycelt werden sollen – durch höhere Recyclingquoten und durch differenzierte Lizenzentgelte für besser recycelbare Verpackungen. Bedauerlich ist jedoch, dass die Wertstofftonne nicht verbindlich vorgeschrieben wird.