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Themen

Wirtschaft | Konsum, Abfall | Ressourcen

Wie kann eine Ressourcenkennzeichnung für Produkte aussehen?

Aus verschiedenen Gewürzen und Mineralien gelegte Weltkarte

Wie könnten Produkte so gekennzeichnet werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher leicht erkennen können, wie viel Wasser, Energie und andere Ressourcen für die Herstellung aufgewandt wurden? In einem Forschungsvorhaben des UBA wurden Vorschläge erarbeitet und an den Fallbeispielen Notebook und Waschmaschine erprobt.

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Bundeskabinett beschließt Haftungsgesetz für die Antarktis

Passagierschiff in der Antarktis

Das Bundeskabinett hat am 18.01.2017 den Entwurf des Antarktis-Haftungsgesetzes beschlossen. Künftig soll es feste Regelungen für Akteure in der Antarktis geben, um umweltgefährdende Notfälle zu vermeiden. Sollten dennoch derartige Notfälle eintreten, haben die Verursacher Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder eventuelle Beseitigungskosten zu ersetzen.

Wirtschaft | Konsum, Abfall | Ressourcen

Umweltinnovation im Steinbruch

Abgebrochenes Gestein in einem Steinbruch

Die MSW Mineralstoffwerke Südwest GmbH & Co. KG hat mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms die Ressourceneffizienz ihres Steinbruchs in Mönsheim (Baden-Württemberg) von etwa 65 auf über 90 Prozent erhöht. Mit einem neuen Verfahren kann der abgebaute Kalkstein besser von anhaftendem Lehm gereinigt werden, es fällt weniger Ausschuss an.

Wirtschaft | Konsum

Kalkwerke können mit halbem Energieverbrauch mahlen

Maschine zum Mahlen von Kalk

Auch beim Mahlen von Branntkalk für die Industrie, Lebensmittel- und Stahlherstellung kann noch viel Strom gespart werden: Mit einer innovativen, energieeffizienten Mahlanlage gelang es in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms in der ersten Betriebsphase, 40 Prozent des Stroms einzusparen. Durch weitere Optimierungen mit dem Anlagenhersteller sollen 50 Prozent erreicht werden.

Verkehr

Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen wirkt

Verkehrsschild Tempo 30 und Schule

Wie wirkt sich die Anordnung von Tempo 30 an innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen aus? Darüber bestehen vielerorts Unsicherheiten. Das UBA hat die wichtigsten Erkenntnisse aus Messungen und Untersuchungen in einer Broschüre zusammengetragen. Fazit: Tempo 30 verbessert überwiegend Umweltqualität, Sicherheit und Verkehrsfluss. Anwohnerinnen und Anwohner nehmen die Entlastung wahr.

Wirtschaft | Konsum

Metallbearbeitung: PECM-Verfahren spart 80 Prozent Energie

Maschine in einer Werkshalle

Hochfeste metallische Werkstoffe sind zum Beispiel für den Gasturbinen-Bau gefragt. Sie mit Bohren, Drehen oder Schleifen zu bearbeiten, kostet jedoch viel Zeit und Energie. Sowohl der Zeit- als auch der Energieaufwand konnten jetzt in einem Projekt des Umweltinnovationsprogramms auf ein Fünftel gesenkt werden: mit dem neuen Bearbeitungsverfahren „elektrochemischer Abtrag“ (PECM-Verfahren).

Wirtschaft | Konsum

Behörden des Bundes achten bei Beschaffungen auf Energieeffizienz

Blauer Himmel mit Wolken in der Mitte

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen (AVV-EnEff) verpflichtet die Behörden des Bundes bereits seit 2008, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Kriterien zur Energieeffizienz vorzugeben. Die Neufassung der Verwaltungsvorschrift ist am 25. Januar 2017 in Kraft getreten.

Landwirtschaft

Agrarpolitik am Scheideweg

Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA, auf dem Agrarkongress

Auf dem Agrarkongress "Landwirtschaft mit Zukunft – ökologisch und gerecht" lautete das Fazit der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Umwelt und Landwirtschaft: Ein "weiter so" in der Landwirtschaftspolitik kann es nicht geben. "Es ist höchste Zeit zu handeln", findet Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes und Mitorganisatorin.

Klima | Energie

Kohlestrom: 50 Prozent weniger bis 2030 ist möglich – und nötig

Blick auf das Kohlejkraftwerk in Jänschwalde

Das Ziel im Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist eindeutig: Bis 2030 muss die Energiewirtschaft ihre Treibhausgasemissionen gegenüber 2014 um die Hälfte senken. Dazu muss 2030 aber deutlich weniger als die Hälfte an Kohlestrom produziert werden, so eine neue Studie.

Boden | Fläche

Organischer Bodenkohlenstoff als wichtiger Indikator für die SDGs

Ein Regenwurm befindet sich auf einem Bodenaggregat

Der Vorrat an organisch gebundenem Kohlenstoff im Boden steht im Zusammenhang mit vielen essenziellen Ökosystemdienstleistungen. Ein Rückgang dieses Vorrats kann auf eine Verschlechterung bzw. sogar auf den Verlust von Böden hindeuten. Daher wird ihm eine besondere Rolle als möglicher Indikator bei der Umsetzung der bodenbezogenen globalen Nachhaltigkeitsziele zugeschrieben.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Warum Fleisch zu billig ist

Schlachthaus mit Rinderhälften

Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Nitrat im Grundwasser, Ammoniak in der Luft und Antibiotika im Boden sind nur ein paar Beispiele. Ohne Veränderungen unserer Essgewohnheiten, das heißt vor allem einen deutlich geringeren Fleischkonsum, wird es äußerst schwierig, unsere Umwelt und unser Klima wirksam zu schützen.

Kurzlink: www.uba.de/t50de