Marines Geo-Engineering — Chancen & Risiken
Maßnahmen des marinen Geo-Engineerings sollen zur Minderung des Klimawandels beitragen.
Maßnahmen des marinen Geo-Engineerings sollen zur Minderung des Klimawandels beitragen.
Meere und Ozeane nehmen erhebliche Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf. Mit der verstärkten Aufnahme von CO2 sinkt der pH-Wert des Meerwassers – es wird saurer. Diese chemische Veränderung beeinflusst die Meereslebewesen in ihrer Entwicklung. Indirekt ist auch der Mensch betroffen, wenn die Arten beispielsweise für Fischerei und Aquakulturen von Bedeutung sind.
Am 1. Juli 2022 geht der zweijährige Vorsitz der Helsinki-Kommission zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee (HELCOM) turnusmäßig an Lettland. Unter deutschem Vorsitz konnten die Themen Biodiversität und Klima gestärkt, Lösungen für Munitionsaltlasten und Unterwasserlärm angegangen und Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Ostsee mit Nährstoffen, Schadstoffen und Abfällen vertieft werden.
In Nord- und Ostsee wurden große Mengen chemischer Kampfstoffmunition und konventioneller Munition versenkt. Die Sprengstofftypischen Verbindungen (STV) sind toxisch und krebserregend. In welchem Ausmaß die Organismen in Nord- und Ostsee bereits mit STV belastet sind und ob Meeresfrüchte noch von Menschen verzehrt werden können, wurde in dem Projekt TATTOO untersucht.
Deutschland schreibt das Maßnahmenprogramm zum Schutz von Nord- und Ostsee fort und erfüllt damit die Vorgaben der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL). 20 neue Maßnahmen sollen u.a. Stoffeinträge von Schiffen, Luftschadstoffemissionen und Risiken nicht-einheimischer Arten reduzieren sowie Arten und Lebensräume besser schützen. Bis 31.12.2021 kann die Öffentlichkeit zum Entwurf Stellung nehmen.
Monitoringbericht 2023 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Gute Nachrichten für Wasserratten: Fast 98 Prozent der Badegewässer in Deutschland erfüllen die Mindestqualitätsanforderungen, 90 Prozent sind sogar ausgezeichnet!