Hohe Kosten durch unterlassenen Umweltschutz
Eine Tonne CO2 verursacht Schäden von 180 Euro – Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor
„Gute Luft“ – was ist das eigentlich? Und was können wir tun, damit sie besser wird? Wie steht es um den Schutz der Ökosysteme vor Luftschadstoffen und was hat das Klima damit zu tun? Das Umweltbundesamt informiert Sie über diese und andere Themen in Zusammenhang mit unserem wichtigsten Lebenselixier, der Luft. Auf unseren Internetseiten erfahren Sie, wie sich die Luftqualität entwickelt hat und welche Schadstoffe unsere Gesundheit gefährden. Wir nennen Verursacher und zeigen Maßnahmen auf.
Eine Tonne CO2 verursacht Schäden von 180 Euro – Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor
Erste internationale Konferenz zu Innenraumluft-Chemikalien in Berlin: Was ist nötig, damit insbesondere empfindliche Personen, wie zum Beispiel Kleinkinder, kranke und ältere Menschen, besser vor Schadstoffen in der Innenraumluft geschützt werden können? Dies ist eine der zentralen Fragen der ersten internationalen Konferenz zur Risiko-Bewertung von Innenraumluft-Chemikalien.
Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider können Quellen für gesundheitsschädliche Legionellen sein. Um dem vorzubeugen, wurde 2017 die 42. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (42. BImSchV) verabschiedet. Bis zum 20. August 2018 müssen Betreiberinnen und Betreiber von Bestandsanlagen den zuständigen Behörden Informationen über ihre Anlagen liefern.
Der Luftqualitätsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wird in vielen Städten überschritten. Das liegt vor allem an Diesel-Pkw; sie sind mit 65 Prozent an den NO2-Emissionen im Stadtverkehr beteiligt. Auch Binnenschiffe stoßen erhebliche Mengen an Stickoxiden (NOx) aus. Trotzdem haben sie keinen flächendeckenden, deutlichen Einfluss auf die hohe NO2-Belastung in deutschen Innenstädten.
Niedrigere Emissionen im Energiebereich, höhere im Verkehrssektor
Statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Das Umweltbundesamt begrüßt das „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“, das am 28.11.2017 in Berlin beschlossen wurde. Angesichts der nach wie vor deutlichen Überschreitungen des Stickstoffdioxid-Grenzwertes von 40 µg/m³ im Jahresdurchschnitt ist das Sofortprogramm ein erster Schritt zur Reduzierung der Stickstoffdioxid-Belastung in deutschen Städten.
Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können.
Der Grenzwert für den Schwefelgehalt von Kraftstoffen für den internationalen Seeverkehr wird im Jahr 2020 von 3,5 auf 0,5 Prozent sinken. Dies beschloss die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) auf der 70. Sitzung ihres Umweltschutzausschusses (MEPC) am 27. Oktober 2016 in London. Das UBA begrüßt diesen Erfolg für den Umwelt- und Gesundheitsschutz.
Was ist Stickstoff? Warum ist zu viel davon ein Problem für Mensch und Umwelt? Und was können wir dagegen tun? Ein neuer Film gibt Antworten.
An realen Anlagen zur Siedlungsabfallverbrennung und Klärschlammverbrennung wurden Untersuchungen zur Emission von Nanomaterialien durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass keine erhöhten Konzentrationen an Nanomaterialien im Abgas bei der Verbrennung von nanomaterialhaltigen Abfällen in Anlagen mit Abgasreinigungssystemen nach dem Stand der Technik zu erwarten sind.
Stickoxide machen Asthmatikern zu schaffen, können Pflanzen schädigen und tragen zur Versauerung der Böden bei. Die Manipulationen an den Abgaswerten von VW-Fahrzeugen sind deshalb mehr als „nur“ ein Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden. Hier die Statements von UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.