Zukunftsvereinbarung Regenwasser
Die Zukunftsvereinbarung ist eine Strategie zur Reduktion des Regenwasserabflusses über die Kanalisation bzw. die an der Kanalisation angekoppelte Fläche um 15% innerhalb von 15 Jahren. Sie dient der Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Regenwasser in der Fläche und der Entlastung der Kanalisation.
Eckdaten zur Maßnahme
Maßnahmenträger
- Maßnahmenträger
- Emschergenossenschaft http://www.emschergenossenschaft.de
- Kooperationspartner
- Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, Kommunen des Emschereinzugsgebiets sowie Mitglieder aus Industrie und Bergbau
Dauer und Finanzierung
- Beginn der Umsetzung
- Dauer der Umsetzung
- Seit 2005; bisheriges Enddatum 2020 ist aufgehoben
- Fördermittel der Emschergenossenschaft 70 Mio. EUR, Fördermittel des Landes NRW 35 Mio. EUR. Der Eigenanteil der Maßnahmenträger refinanziert sich aus verringerten Entwässerungsgebühren, verminderten Kanalsanierungskosten u.ä.
Weiterführende Links
- Links zur Maßnahme
Beteiligung
- Entwässerungsbetriebe bzw. Tiefbauämter, Umweltämter / untere Wasserbehörden, kommunale Liegenschaftsverwaltungen, Grundstücksbesitzer großer befestigter Flächen (Gewerbe, Wohnungsbau), diverse Interessenverbände (Kirchen, Eigentümerverbände etc.)
- Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
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- Bereitstellung von Informationsmaterialien
- persönliche Befragung / Bürgeranhörung
- Sonstiges
- Persönliche Gespräche/ Beratungen
- Erläuterung
- Überwiegend Information über Umsetzungs- und Fördermöglichkeiten, Aufzeigen von Synergien / Einsparmöglichkeiten, Appell zur Zusammenarbeit
Erfolge
- Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
- Umsetzung zahlreicher Einzelmaßnahmen in der gesamten Region
- Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
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- Monitoring (z.B. Messung, Erfassung von Daten, TN-Zahlen, Webseitenklicks)
- qualitative Interviews
- quantitative Befragung (mittels Fragebögen)
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- Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
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- Ja, Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz: z. B. Erhaltung der biologischen Vielfalt, Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Ressourceneinsparung
- Ja, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: z. B. Innovation, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder Regionen
- Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
- Durch Abkopplung der Siedlungsfläche von der Kanalisation wird eine Kostensenkung für Entwässerung und Aufbereitung erzielt. Verlegung der bisher offenen Abwasserläufe in größtenteils neu zu errichtende unterirdische Entwässerungssysteme (inkl. naturnahe Gestaltung der Gewässer). Die Schaffung von grünen Achsen, Lebens- und Freizeiträumen bewirkt eine Steigerung der Lebensqualität und verbessert gleichzeitig die klimatischen Verhältnisse der urban geprägten Region.
Hindernisse
- Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
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Die Aufgabe wird in der kommunalen Verwaltung als zusätzlicher Aufwand empfunden. Eine bestmögliche Einbettung in laufende Verfahren und ganzheitliche Planung ist nötig.Personal- und Finanzmangel bei der Umsetzung von MaßnahmenTechnische/funktionale Vorbehalte
Kontaktdaten
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Dipl.-Ökol. Ulrike RaaschEmschergenossenschaft / LippeverbandKronprinzenstr. 2445128 EssenDeutschland
- Abteilung
- 23-WW 20
-
raasch.ulrike@eglv.de
- Telefonnummer
-
0201-104-0
- Faxnummer
Ort der Umsetzung
Kronprinzenstraße 24
45128 Essen
Deutschland