KLEE - Klimaanpassung Einzugsgebiet Este

  • 3 Männer stehen am Wasserlauf in der Sonne und schauen über eine auf dem Tisch ausgebreitete Karte. Ein Mann zeigt auf die Karte, wobei die anderen beiden Personen fotografieren und zusehen.
    KLEE - Vermessungsarbeiten mit Pressetermin
  • 2 Männer stehen vor zwei Moderationswänden und sprechen miteinander. Auf den Moderationswänden sind Kartendarstellungen aufgepinnt. Ein Mann beugt sich näher herunter und betrachtet dabei genau die linke Karte.
    KLEE - Workshop
  • Personengruppe steht am Wasserlauf. Im Hintergrund stehen grün belaubte Bäumen. Eine Brücke führt über den Wasserlauf, auf der zwei Personen stehen.
    KLEE - Ortstermin Emmen 2014
  • Gruppenbild von Personen, 7 Männern, 1 Frau. Zwei Männer halten einen Bericht präsentierend in der Hand.
    KLEE - Perspektiven
<>

Das Forschungsvorhaben "Klimaanpassung Einzugsgebiet Este" (KLEE) befasste sich mit der Anpassung an die zu erwartenden Folgen des Klimawandels im gesamten Flusseinzugsgebiet der Este. Schwerpunktthemen waren die bereits heute bestehenden Herausforderungen hinsichtlich des Hochwasserschutzes und des Sedimentmanagements. Wesentliches Ziel des KLEE-Verbundes war die Entwicklung eines integrierten Anpassungskonzepts für das KLEE-Modellgebiet. In das vorliegende Konzept gingen die Interessen der Ober- und Unterlieger an der Este ebenso ein wie die unterschiedlichen Belange des Naturschutzes, der Landwirtschaft, des Küsten- und Hochwasserschutzes sowie die Sichtweisen der zuständigen Planungsbehörden. Die kreisgebietsübergreifende Betrachtung auf Einzugsgebietsebene hatte zum Ziel, statt kleinräumiger lokaler Maßnahmen optimale Maßnahmen für das gesamte Einzugsgebiet zu identifizieren, in einem Leitfaden zusammenzufassen und eine dauerhafte Vernetzung der beteiligten Akteure zu etablieren.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerLandkreis Harburg
http://www.landkreis-harburg.de
Kooperationspartner

Landkreis Stade, Stadt Buxtehude, Technische Universität Hamburg (TUHH), TUTECH INNOVATION GMBH

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?

Fördersumme 300.000 Euro

Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Beteiligung

Welche weiteren Personengruppen wurden an der Planung oder Umsetzung der Maßnahme beteiligt?

Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband (ULV) Este, Wasser- und Bodenverbände, politische Parteien, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg (WSA Hamburg), diverse Naturschutzverbände.

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungDer Austausch mit den beteiligten Akteuren und die Entwicklung des integrativen Gesamtkonzepts erfolgten durch das Format der Lern- und Aktionsallianzen (LAA). In insgesamt 7 öffentlichen Veranstaltungen wurden die Gesamtzusammenhänge verdeutlicht und die verschiedenen Aspekte zur Klimaanpassung im Bereich der Este aus Sicht der unterschiedlichen Akteure diskutiert und weiterentwickelt.

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Im Rahmen von KLEE wurde ein detailliertes integriertes Anpassungskonzept für die Este erarbeitet, das Maßnahmen aufzeigt, die den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken. Es enthält Aussagen zur Priorisierung und berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen der Planungsinstanzen sowie der beteiligten Akteure. Aus dem Priorisierungsverfahren ergibt sich bezüglich der Hochwasserproblematik eine sehr hohe Priorität für die Erstellung von Hochwasserrückhaltebecken im Einzugsgebiet der Oberen Este sowie für die Schaffung von gesteuertem Rückhalteraum in der Marsch. Die Landkreise Stade und Harburg bereiten zur Umsetzung von baulichen Maßnahmen die Gründung einer „ Hochwasserschutz-Partnerschaft Este“ vor.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

Basierend auf verschiedenen grundsätzlich in Frage kommenden strukturellen Maßnahmen für das KLEE-Modellgebiet wurden im Projekt Einzelmaßnahmen aus folgenden drei Kategorien untersucht:
• Maßnahmen zum Wasser- und Sedimentrückhalt in der Fläche
• Stauraumschaffung für den Hochwasserschutz
• Wiederherstellung einer naturnahen Morphodynamik.

Hindernisse

Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?

Komplexe Strukturen bei der Zuständigkeit von Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Einzugsgebiet: Landkreise, Städte, Samtgemeinden, Gemeinden, Deichverbände.

Ansprechperson

Jürgen Becker
TuTech Innovation GmbH
Harburger Schloßstr. 6-12
21079 Hamburg
Deutschland
Abteilung Forschungsmanagement
Telefonnummer+49 40 76629-6349

Ort der Umsetzung

Metropolregion Hamburg
Deutschland

Harburg, Stade, Hamburg

Teilen:
Artikel:
Drucken