InKoKa – Interkommunale Koordinierungsstelle Klimaanpassung

  • Viele Personen sitzen vor einer Bühne und hören einem Redner zu
    Rund 70 Gäste wurden bei der 1. InKoKa-Regionalkonferenz in Delmenhorst am 13.07.2015 begrüßt
  • Personen sitzen im Publikum und hören aufmerksam zu
    Die Konferenz stand unter dem Schwerpunkt „Starkregenereignisse – Klimaanpassung in der Metropolregion Nordwest“
  • 8 Personen stehen auf einem Betriebsgelände
    InKoKa unternahm im März mit der Projektgruppe „Starkregenereignisse" eine Exkursion nach Ritterhude
  • 5 Personen stehen in einem Wohngebiet, eine Person erklärt etwas
    Bei der Exkursion werden anhand von Beispielen die Möglichkeiten zur Versickerung von Niederschlagswasser illustriert
  • Ein Mann erklärt der Gruppe die Funktionsweise einer Rigole, welche er in der Hand hält
    Es wird erklärt wie die Regenwasserversickerung mit Rigolen funktioniert
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Ziel der InKoKa ist es, Landkreise, Städte und Gemeinden der Metropolregion Nordwest in Fragen der Klimaanpassung zu beraten und zu unterstützen. Gemeinsam mit Modellkommunen erarbeitet die InKoKa Pilotprojekte, stellt adressatengerechte Informationen bereit, verbreitet Best Practice-Beispiele und fördert den interkommunalen Austausch.
Die Arbeit der InKoKa basiert auf einer umfassenden Bestandsaufnahme: Ergebnisse der Klimafolgenforschung werden zusammengetragen und bestehende Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepte analysiert. Mittels Leitfadeninterviews werden Aktivitäten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den Kommunen der Metropolregion Nordwest erfasst und kommunale Handlungsfelder, in denen ein Handlungsbedarf besteht, identifiziert. In diesen Handlungsfeldern werden die bestehenden Instrumente dahingehend untersucht, inwiefern sie zu einer Klimafolgenanpassung beitragen können. Ein übertragbarer Leitfaden, der die Erkenntnisse der Projektarbeit zusammenfasst, wird den Kommunen der Metropolregion Nordwest eine Hilfestellung im Umgang mit den Folgen des Klimawandels bieten.
Gleichzeitig bietet die Koordinierungsstelle interessierten Kommunen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen. So erarbeitet die InKoKa zum Beispiel gemeinsam mit dem Landkreis Osterholz, drei kreisangehörigen Gemeinden sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz einen Leitfaden, der Verwaltungen sowie Bürgerinnen und Bürgern hilft, sich gegen Starkregenereignisse zu wappnen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Modellkommunen werden ebenfalls in den Leitfaden einfließen.
Damit sichergestellt ist, dass die gesamte Metropolregion Nordwest von der Arbeit der InKoKa profitiert und Best Practice-Beispiele eine breite Aufmerksamkeit erhalten, betreibt die InKoKa eine intensive Netzwerkarbeit und fördert den interkommunalen Austausch. Im Rahmen der Netzwerkarbeit werden die Projektergebnisse in verschiedenen Gremien und Institutionen der Region, unter anderem der Metropolregion Nordwest und dem Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e. V., präsentiert. Um ihr Netzwerk auszubauen, nimmt die InKoKa an regionalen Veranstaltungen teil. Die Organisation von Regionalkonferenzen und Exkursionen zu besonders gelungenen und anschaulichen Beispielen der Klimaanpassung trägt zu einem interkommunalen Austausch bei. Eine begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die unter anderem den quartalsweisen Versand eines Newsletters umfasst, ergänzt die Tätigkeiten der InKoKa.

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Metropolregion Nordwest
http://www.metropolregion-nordwest.de

Steuerungsinstrumente

Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Informationsbereitstellung und Sensibilisierung

Beteiligung und Finanzierung

Kommunen

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

Workshops, Leitfadeninterviews

Kosten

ca. 372.000 €

Erfolg und Nutzen

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme?Nein
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