Boden-Dauerbeobachtung
Auf etwa 800 Boden-Dauerbeobachtungsflächen unter Acker, Grünland, Forst und Sondernutzung (z. B. Siedlungen, Weinbau) wird in Deutschland der Boden langristig beobachtet. Ziel des Monitoringprogramms ist es, den aktuellen Zustand der Böden zu erfassen, ihre Veränderungen langfristig zu überwachen und Entwicklungstendenzen abzubilden. Für die Boden-Dauerbeobachtung sind die Länder zuständig. Die Daten der Boden-Dauerbeobachtung werden in den Ländern und vom Umweltbundesamt für vielfältige Fragestellungen im Bodenschutz abgefragt und eingesetzt. Die Aussagegenauigkeit der Messreihen wird mit jeder weiteren Untersuchung zunehmen. Das Umweltbundesamt führt die Daten in einem Fachinformationssystem zusammen und hat die Möglichkeit länderübergreifende Auswertungen durchzuführen.