Ozon
Heiße Tage mit viel Ozon
In ganz Deutschland herrschen bereits seit mehreren Tagen sommerliche Temperaturen mit Spitzenwerten von bis zu 37°C. Viel Zeit, in der sich die Ozonkonzentrationen aufbauen konnten: So wurde bereits seit Dienstag (15. Juni 2021) der Informationsschwellenwert von 180 µg/m³ vereinzelt überschritten.
O-Töne Luftqualität 2019
UBA-Luftexpertin Ute Dauert: Stickstoffdioxid-Belastung ist deutschlandweit weiter rückläufig, aber immer noch liegen etliche Städte über dem Grenzwert.
45 Jahre Genfer Luftreinhaltekonvention
Seit 45 Jahren trägt die Genfer Luftreinhaltekonvention wesentlich dazu bei, weiträumige grenzüberschreitende Luftschadstofftransporte und durch sie hervorgerufene Umweltprobleme zu mindern. Seit der Unterzeichnung im Jahr 1979 arbeiten international besetzte wissenschaftliche und politikorientierte Arbeitsgruppen eng zusammen. Ein Erfolgskonzept, das sich bis heute bewährt.
Kurzanleitung für das Internetangebot „Luftdaten“
Fachleute in den Luftmessnetzen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes übermitteln stündlich Messdaten zur Luftqualität an das Luftdatenportal des Umweltbundesamtes. Schon kurz nach der Messung können Sie sich in unserem Internetangebot über die Messwerte informieren, Vorhersagen anschauen und Daten vergangener Jahre abrufen.
Ozon im Sommer 2018: hohe Werte, aber wenig Extreme
Auch wenn im Sommer 2018 extreme Ozonspitzen selten sind, liegen die Werte doch in weiten Teilen Deutschlands fast durchgängig über der WHO-Empfehlung von 100 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das ist in Verbindung mit der andauernden Hitze ein Gesundheitsrisiko.
Stickstoffdioxid-Belastung in Städten muss sinken
Diesel-Pkw müssen schrittweise aus den Innenstädten verschwinden, Umweltzonen ausgeweitet und verschärft werden, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Denn auch im Jahr 2015 konnte an rund 60 Prozent der verkehrsnahen Luft-Messstationen der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel nicht eingehalten werden.
Besondere Belastungssituationen
Außergewöhnliche Belastungssituationen verdienen besondere Betrachtungen. Sie treten immer dann auf, wenn übliche oder erwartbare Umweltbedingungen nicht anzutreffen sind. Weil die Gesundheit bei diesen oft extremen Belastungen besonders gefährdet ist, nimmt die Umwelthygiene und Umweltmedizin daher auch zu solchen besonderen Themen Stellung.