Heizen mit Holz
Beim Verbrennen von Holz entstehen klima- und gesundheitsschädliche Stoffe. So heizen Sie möglichst emissionsarm.
Beim Verbrennen von Holz entstehen klima- und gesundheitsschädliche Stoffe. So heizen Sie möglichst emissionsarm.
Die Tabelle zeigt die aktuelle Anzahl der PM10-Überschreitungstage aller Messstationen der Ländermessnetze und des UBA im laufenden Jahr. PM10 (PM = Particulate Matter) ist die Bezeichnung für Feinstaub mit einem maximalen Durchmesser von 10 Mikrometern (µm).
Schädliche Emissionen in die Luft müssen vermieden oder zumindest vermindert werden. Dazu hat sich die internationale Staatengemeinschaft verpflichtet. In Deutschland hat das Umweltbundesamt im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Aufgabe der nationalen Koordinierungsstelle zur Emissionsberichterstattung übernommen.
Die Emissionen der klassischen Luftschadstoffe sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken. Der technische Fortschritt, der Wechsel hin zu emissionsärmeren Brennstoffen und letztendlich die nationalen und EU-weiten Vereinbarungen führten zu weniger Emissionen und sorgten für eine bessere Luftqualität.
Klassische Luftschadstoffe werden, ähnlich wie Treibhausgas-Emissionen, zu großen Teilen bei Verbrennungsprozessen ausgestoßen. Jedoch hängt das Maß der Freisetzung sehr vom emittierenden Prozess, den eingesetzten Brennstoffen und den Bedingungen beim Verbrennen ab. Ammoniak, Stäube und einige Schwermetalle und POP stammen jedoch oft aus anderen Quellen.
Seit den 1970-er Jahren führten zahlreiche politische und technische Anstrengungen zur Reduzierung der Emissionen von Schwefeldioxid, Stickstoffoxiden, flüchtigen organischen Verbindungen ohne Methan sowie von Feinstaub. Dennoch sind die Einträge in Ökosysteme nach wie vor zu hoch.