Indikator: Treibhausgas-Emissionen der Industrie
Die Staatengemeinschaft hat beschlossen, die Erderwärmung auf weit unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Die von den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention eingereichten Minderungsbeiträge reichen dafür jedoch nicht aus. Eine UBA-Studie zeigt, wie die Lücke schon vor 2020 verkleinert werden kann – etwa durch sparsamere Elektrogeräte und den Ausbau der erneuerbaren Energien.
Die Arktis ist eine Region im Wandel. Angesichts des voranschreitenden Klimawandels und der raschen wirtschaftlichen Entwicklung der Arktis ist es besonders wichtig, sich den Herausforderungen des Umweltschutzes zu stellen und eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Dieser Aufgabe stellen sich sowohl Deutschland als auch die Europäische Union.
Forschung in der Arktis ist in vielerlei Hinsicht von Bedeutung: wissenschaftlich, politisch sowie wirtschaftlich. Intensive und koordinierte Forschung ist die Voraussetzung für einen sensiblen Umgang mit der arktischen Umwelt sowie deren Bewohnern und für eine nachhaltige Nutzung der regionalen Ressourcen zwingend notwendig.
Da die Arktis keine klar festgelegten Außengrenzen hat, wird sie oft über klimatische Kriterien definiert: Alle Gebiete nördlich einer Temperaturlinie an der die mittlere Monatstemperatur im Juli die 10°-Celsius-Marke nicht überschreitet, werden als arktische bezeichnet. Doch selbst innerhalb dieser Grenze ist das Klima der Arktis nicht überall gleich – und es ist extrem anfällig für Störungen.
Schädigende Einflüsse auf die arktische Umwelt haben sowohl lokale als auch globale Ursachen. Hier stehen der Mensch und sein Handeln im Vordergrund, das vielfältige Auswirkungen auf das sensible Ökosystem im hohen Norden hat. Oftmals müssen in der Arktis wirtschaftliche Interessen gegen Umweltschutzaspekte abgewogen werden.
Die Arktis hat ihr Gesicht in den letzten Jahrtausenden verändert - Eiszeiten, Klimaveränderungen und Einwanderungswellen haben die Region geprägt. Nun geht der Wandel vergleichsweise rasant vonstatten: Das "ewige Eis" auf der Nordhalbkugel, könnte in wenigen Jahrzehnten nur noch in den Wintermonaten auftreten. Die gesamte Welt ist gefordert, das sensible Ökosystem um den Nordpol zu bewahren.
Allein in Deutschland im Jahr 2013 emittierten zerstörte Böden von Mooren und Wäldern Treibhausgase mit einer Klimawirkung von etwa 45 Millionen Tonnen CO2. Mit der Entwässerung von Mooren wird bisher unter Luftabschluss konserviertes pflanzliches Material abgebaut, was Kohlenstoff und Lachgas freisetzt. Eine UBA-Studie zeigt, wie die Emissionen aus Mooren weltweit reduziert werden können.