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Gewässer

Chemikalien

Umweltwirkungen von Tierarzneimitteln

Das Bild zeigt einen Dungkäfer der Art Aphodius (Agrilinus) constans aus einem Zuchtansatz. Diese Käfer sind Standardtestorganismen (nach OECD Guidance Document 122) in der Umweltrisikobewertung von Antiparasitika zur Behandlungen auf der Weide.

In der Umwelt können Tierarzneimittel oder deren Abbauprodukte Auswirkungen auf pflanzliche oder tierische Organismen hervorrufen. Ebenso wie das Wirkspektrum der Arzneimittel ist auch die Bandbreite möglicher Umweltwirkungen groß. Die Risiken sind bei derzeitig lückenhafter Kenntnislage schwer abschätzbar.

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Chemikalien

Eintrag und Vorkommen von Tierarzneimitteln in der Umwelt

Traktor mit Gülletank und Schleppschlauch auf landwirtschaftlicher Nutzfläche

414 unterschiedliche Arzneimittelrückstände wurden bisher in der Umwelt in Deutschland nachgewiesen. Einige werden bei Mensch und Tier eingesetzt, weshalb die Quelle nicht immer differenziert werden kann. Auch wenn Arzneimittel exakt nach der medizinischen Indikation verabreicht werden, gelangen Spuren der Wirkstoffe hauptsächlich durch die Ausbringung von Wirtschaftsdünger in die Umwelt.

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Wasser

Gewässer in Deutschland: Zustand und Bewertung

Zwei Hände in einem klaren Bach

Seit 2016 gibt es neue gesetzliche Vorgaben für die Bewertung der Gewässer hinsichtlich ihrer stofflichen Belastung. Und auch im Bereich der Hydromorphologie wurden und werden neue Bewertungsinstrumente entwickelt. In der Broschüre „Gewässer in Deutschland: Zustand und Bewertung“ sind diese Bewertungsinstrumente und die darauf beruhenden Auswertungen zusammengestellt.

Wasser

Cylindrospermopsin

Das lebertoxische Agens Cylindrospermopsin (CYN) wurde vor ca. 20 Jahren im Rahmen einer Trinkwasserkalamität in Australien aus dem Cyanobakterium Cylindrospermopsis raciborskii isoliert. Es wird als potenziell kanzerogen eingestuft. Toxikologen haben einen Grenzwert von 1 µg/L für CYN im Trinkwasser vorgeschlagen – ähnlich dem von der WHO empfohlenen Leitwert für das Cyanotoxin Microcystin.

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Wasser

Gewässertyp des Jahres

Brauner Fluss mit dichtem, grünem Uferbewuchs

Flüsse, Seen und Küstengewässer sind vielfältige und ökologisch äußerst wertvolle Lebensräume, die im Naturhaushalt eine zentrale Rolle spielen. Mit der Aktion „Gewässertyp des Jahres“ werden die ökologische Bedeutung und die Schutzwürdigkeit der Gewässer einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht und dafür geworben, sorgsamer mit ihnen umzugehen.

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Wasser

Gewässertyp 2011 - Steiniger, kalkarmer Mittelgebirgsbach

Bach der um moosbedeckte Steine fließt.

Der Gewässertyp des Jahres 2011 ist der steinige, kalkarme Mittelgebirgsbach. Dieser Gewässertyp kommt in Deutschland am häufigsten vor und wird in der Fachsprache als „Grobmaterialreicher silikatischer Mittelgebirgsbach (Typ 5)“ bezeichnet.

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Kurzlink: www.uba.de/t107742de