I
Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen
Nationale Strategie für ein integriertes Küstenzonenmanagement
Eintrag von Luft- oder Wasserverunreinigungen in Ökosystemen (vergleiche Emission)
Quelle: BfN (2008): Glossar
Indikatoren sind Kenngrößen, die über einen festgelegten, nicht oder nur sehr schwer messbaren Tatbestand Auskunft geben sollen. Dank der ermittelten quantitativen oder qualitativen Informationen sind unter anderem über Vergleiche mit kritischen Schwellenwerten, früheren Messwerten, bestimmten Zielwerten oder den Ergebnissen anderer Beobachtungseinheiten Bewertungen möglich. Diese lenken die Aufmerksamkeit auf Stärken und Schwächen der Beobachtungseinheiten und stellen bei Evaluationen den Ausgangspunkt für die Ursachenforschung dar.
Quelle: Meyer, Wolfgang (2004): Indikatorenentwicklung. Eine praxisorientierte Einführung. CEval-Arbeitspapiere Nr. 10
Sicherungsmaßnahmen mit anwuchsfähigen Pflanzen oder Pflanzenteilen als Baustoff.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Mittel zur Bekämpfung von Insekten
Integrierte Bewertung (integrated assessment) beschreibt eine Analysemethode, die Ergebnisse und Modelle aus Physik, Biologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und die Interaktionen zwischen diesen Komponenten in einem einheitlichen Rahmen kombiniert. Ziel ist es, den Zustand und die Folgen von Umweltveränderungen sowie der politischen Reaktionen darauf zu bewerten. Modelle, die für solche Analysen verwendet werden, heißen Integrated Assessment-Modelle.
Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht
Der integrierte Pflanzenschutz ist eine Kombination von Verfahren, bei denen unter Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird, um den Schaderregerbefall unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten.
Wassergefüllter Porenraum (Lückensystem) im Sediment der Gewässersohle.
Quelle: DWA (2017): Begriffe aus der Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung
Dieses Verfahren erlaubt ausnahmsweise höhere Emissionen, soweit die Erhöhung durch Umstände bedingt ist, die die Vertragspartei weder vorhersehen noch beeinflussen konnte. Beispielsweise waren Emissionen aus landwirtschaftlichen Böden und der Lagerung von Gärresten aus Energiepflanzen nicht in den Emissionsinventaren enthalten, die 1998/99 Basis der Festlegung von Emissionshöchstmengen waren; diese Emissionen sind im aktuellen Inventar enthalten, sind aber nicht relevant für die Überschreitung der Emissionshöchstmenge.