EMW-Motto 2020: Klimafreundliche Mobilität für alle

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EMW-Motto 2020
Quelle: Claudia Kiso / Umweltbundesamt

Dieses Jahr steht die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE unter dem Motto „Klimafreundliche Mobilität für alle“. So möchte die Kampagne Kommunen dazu anregen, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren, wie Mobilität vor Ort gestaltet werden muss, damit sie sowohl klimafreundlich als auch für alle Menschen zugänglich ist. Informationen zum Motto und Aktionsideen werden hier zusammengestellt.

Klimafreundliche Mobilität für alle ist eine wichtige Aufgabe für zukunftsfähige und inklusive Kommunen. Wichtige Bausteine einer klimafreundlichen Mobilität auf kommunaler Ebene sind beispielsweise Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Nahverkehr sowie eine Umverteilung des knappen öffentlichen Raums zugunsten dieser Fortbewegungsarten.

Um jedoch Bürgerinnen und Bürger von klimafreundlicher Mobilität zu überzeugen, ist es wichtig, dass sie für alle Menschen zugänglich ist. Das bedeutet, dass ein Verkehrssystem eine gleichberechtige und barrierefreie Teilhabe für alle sicherstellen muss – unabhängig von Alter, Bildungsstand, körperlichen und geistigen Einschränkungen, Geschlecht und ökonomischem oder sozialem Hintergrund.

Der Übergang zu einer klimafreundlichen Mobilität ist mit vielen Vorteilen verbunden. So ermöglicht sie zum Beispiel eine höhere Lebensqualität in verkehrsgeplagten Städten, eine verbesserte Gesundheit durch leisere und sauberere Umgebungen und Bewegung im Alltag sowie mehr Sicherheit auf den Straßen.

In der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE 2020 haben Kommunen die Möglichkeit, die vielen wichtigen Aspekte einer klimafreundlichen Mobilität für alle aufzuzeigen. Es gibt eine riesige Bandbreite möglicher Aktionen und permanenter Maßnahmen, zum Beispiel:

  • Rollatortag für Seniorinnen und Senioren
  • Podiumsdiskussionen zu Themen wie Barrierefreiheit, Rücksicht im Straßenverkehr, Grün in der Stadt oder Ticketpreise
  • Thematische Stadtspaziergänge / Fahrradtouren mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern
  • Mobilitätsparcours mit Kindern und Jugendlichen
  • Lastenradtests für Eltern in KiTas und Schulen
  • Einweihung barrierefreier Haltestellen oder Straßenquerungen
  • Günstige / kostenlose Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Temporäre Straßenumgestaltung
  • Automatenschulung im ÖPNV für neue Mitbürgerinnen und Mitbürger
  • Rollentausch: Schülerinnen und Schüler testen Alterssimulationsanzüge und lernen, wie sich der Weg zur Schule aus Sicht älterer oder körperlich eingeschränkter Menschen anfühlt

Natürlich sind auch alle anderen Aktionen und Aktivitäten, die eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität vor Ort fördern, während der EMW gern gesehen. Wichtig ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern zu zeigen, dass klimafreundliche Mobilität auch im Alltag funktioniert.